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Chemieunternehmen machen 21% der neuen Vollstreckungsverfahren wegen Lohnrückständen in der Ukraine aus

18 September , 2026  

Große Unternehmen der chemischen Industrie gehörten im Zeitraum Januar bis August 2026 zu den Firmen mit der höchsten Anzahl neuer Vollstreckungsverfahren wegen Lohnrückständen in der Ukraine – wie Experts.news berichtet.

Nach Angaben von OpenDataBot wurden seit Jahresbeginn 245 neue Vollstreckungsverfahren gegen „Sumykhimprom“ eröffnet, die alle bis September noch aktiv sind.

Gegen das Odessaer Hafenwerk (OPZ) wurden 213 Vollstreckungsverfahren registriert, von denen 212 noch aktiv sind.

Weitere 205 Vollstreckungsverfahren wurden gegen „Karpatnaftochim“ eingeleitet, 191 gegen „Dniproazot“. Alle diese Verfahren waren zum Zeitpunkt der Erstellung der Statistik noch aktiv.

Dabei wurde formal die größte Anzahl neuer Verfahren in den acht Monaten gegen „Teplokommunenergo des Stadtrats von Oleksandriya“ registriert – 1.008 –, doch sind diese bereits alle abgeschlossen.

An zweiter Stelle hinsichtlich der Anzahl neuer Verfahren steht „Svitlovodskbyt“ mit 398 Verfahren, von denen nur noch 11 aktiv sind.

Die Statistik belegt eine erhebliche Konzentration von Lohnrückständen in der chemischen Industrie. Insgesamt entfielen im Zeitraum Januar bis August 989 neue Vollstreckungsverfahren auf Unternehmen, die chemische Produkte herstellen, was 21 % ihrer Gesamtzahl in der Ukraine entspricht.

Insgesamt wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 landesweit 4.621 neue Vollstreckungsverfahren zur Beitreibung von Lohnrückständen eingeleitet.

Quelle: OpenDataBot, Einheitliches Schuldnerregister.

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