In der Schweizer Skistadt Crans-Montana (Kanton Wallis) kam es in der Nacht zum 1. Januar während der Silvesterfeierlichkeiten zu einem Großbrand in der Bar Le Constellation. Nach aktuellen Angaben der Behörden kamen etwa 40 Menschen ums Leben, weitere 119 wurden verletzt, viele davon erlitten schwere Verbrennungen.
Wie Vertreter der Kantonspolizei Wallis bei einer Pressekonferenz am 2. Januar mitteilten, wurden von den 119 Verletzten bereits 113 offiziell identifiziert. Darunter sind 71 Schweizer Staatsbürger, 14 Franzosen, 11 Italiener, 4 Serben sowie je ein Staatsbürger aus Bosnien und Herzegowina, Belgien, Luxemburg, Polen und Portugal. Die Nationalität von weiteren 14 Opfern wird noch ermittelt.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der Todesopfer nach Staatsangehörigkeit wurde noch nicht offiziell veröffentlicht – die Identifizierung dauert noch an. Die italienische Golfvereinigung meldete den Tod des 16-jährigen Sportlers Emanuele Galepini; Reuters nannte ihn als ersten bestätigten italienischen Staatsbürger unter den Opfern.
Die Ukraine hat laut Angaben des Außenministeriums bislang keine Bestätigung erhalten, dass sich unter den Toten oder Verletzten ukrainische Staatsbürger befinden; die ukrainische Botschaft in der Schweiz steht in Kontakt mit den lokalen Behörden und Strafverfolgungsbehörden.
Die Untersuchung der Brandursache dauert an; zu den von den Medien unter Berufung auf die Ermittlungen diskutierten Versionen gehört die Verwendung von bengalischen Feuern/Funkenkerzen während des Betriebs in dem überfüllten Lokal.