Business news from Ukraine

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DIE UKRAINE KÖNNTE 2019 ZUM GRÖSSTEN PARTNER DER EBWE WERDEN

Die Ukraine könnte 2019 zum größten Partner der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) werden. Ihre Investitionen in dem Land lagen im Oktober bei über 1 Mrd. EUR.
Dies teilte Präsident der EBWE Suma Chakrabarti bei einem Treffen mit Finanzministerin Oksana Makarova und Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Handel und Landwirtschaft Tymofii Milovanov in Washington (USA) mit.
„Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, könnte die Ukraine 2019 zu unserem größten Investitionsziel werden. Wir haben es vor, in den kommenden Jahren aktiver in den Partnerländern zu agieren, und die Ukraine ist ein Symbol dafür: Mehr Investitionen, mehr Projekte, mehr Einfluss“, wurde Präsident der EBWE Suma Chakrabarti durch den Pressedienst zitiert.

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ZELENSKY UNTERZEICHNETE DAS KONZESSIONSGESETZ

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky unterzeichnete das Gesetz „Über Konzessionen“, das vom Parlament am 3. Oktober 2019 verabschiedet wurde, hieß es auf der Website der Werchowna Rada.
Nach Ansicht seiner Autoren soll das Gesetz zur Verbesserung der rechtlichen Regelung der Konzessionstätigkeiten beitragen, was wiederum es ermöglichen werde, in- und ausländische Investitionen in die ukrainische Wirtschaft für die Entwicklung der Infrastruktur effektiv anzuziehen. Das Gesetz definiert auch einen klaren Mechanismus für die Auswahl eines Konzessionärs und führt Konzessionsbedingungen ein, die den internationalen Standards entsprechen.
Unter anderem bestimmt das Gesetz eine klare Unterscheidung zwischen der Regulierung von Konzessionen und anderen Formen der Umsetzung von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP); ein einheitliches Verfahren für die Einleitung und Beschlussfassung über die Umsetzung von ÖPP für alle Formen von ÖPP (einschließlich Konzessionen); die Einführung eines transparenten Verfahrens für die Auswahl eines Konzessionärs (Konzessionswettbewerb, wettbewerbsorientierter Dialog) im Einklang mit internationalen Standards sowie die Möglichkeit der Einbeziehung von Beratern und unabhängigen Experten zur Vorbereitung von ÖPP-Projekten in Form einer Konzession.

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DIE INTEGRATION MIT ENTSO-E IST EINE DER PRIORITÄTEN DER UKRAINISCHEN REGIERUNG

Die Integration des ukrainischen Energiesystems in das ENTSO-E (European Network of System Operators of Electricity Transmission) gehört zu den Prioritäten der ukrainischen Regierung, teilte erster stellvertretende Minister für Energie und Umweltschutz Vitalii Shubin mit. „Ich hoffe, dass wir in den nächsten drei Jahren technische und wirtschaftliche Voraussetzungen für einen energetischen Anschluss an Europa schaffen können. Die Frage der Integration mit ENTSO-E gilt heute als eine der wichtigsten Prioritäten unseres Kabinetts“, sagte er während der „Stunde der Fragen an die Regierung“ im Parlament.
Zu der Frage über den Stromimport aus der Russischen Föderation erinnerte Shubin daran, dass das ukrainische und das russische Energiesystem so technisch miteinander gekoppelt seien, was auch den technischen Import bedingt, dass sie derzeit nicht voneinander zu trennen seien.
Zu der Frage von kommerziellen Einfuhren aus Russland wies Shubin darauf hin, dass dies in die Zuständigkeit des Parlaments falle.
„Es gibt tatsächlich Importe aus Russland, es ist aber ein Marktproblem. Darüber hinaus ist es in erster Linie die Kompetenz der Werchowna Rada. Wenn der Gesetzgeber den Import beschlossen hat, hat sich der Markt geöffnet und die Akteure haben entsprechend reagiert. Gleichzeitig sehen wir dabei auch bestimmte positive Aspekte“, sagte er.

DIE WERCHOWNA RADA LIESS EINEN GESETZENTWURF DES MINISTERKABINETTS REGISTRIEREN, DER ES ERLAUBT, CASINOS IN 5-STERNE-HOTELS ZU OPERIERE

Die Werchowna Rada ließ den von der Regierung entwickelten Gesetzentwurf über die staatliche Regulierung der Aktivitäten im Bereich der Organisation und Durchführung von Glücksspielen (Nr. 2285) registrieren.
Wie der Pressedienst des ukrainischen Ministerkabinetts am Freitag berichtete, will die Regierung die Anzahl der Lizenzen, Spieleinrichtungen und Spielgeräte begrenzen sowie es festschreiben, dass die Spieleinrichtungen ausschließlich in Hotels (Spielautomaten in 3-5-Sterne-Hotels; Casinos in 5-Sterne-Hotels) platziert werden dürfen.
Das Ministerkabinett will eine obligatorische Überprüfung der Spieler bei der Annahme von Wetten/Gewinnerzahlungen sowie bei der Registrierung von Gewinnen im von Steuerbehörden verwalteten „Online Monitoring System“ einführen. Außerdem sollen die Spielgeräte nach internationalen Standards zertifiziert werden.
Darüber hinaus soll die finanzielle und strafrechtliche Haftung für Organisation von Glücksspielen ohne Lizenz strenger werden.
Die Regierung will es ebenfalls verbindlich vorschreiben, dass die Zahlungen für Glücksspiel-Lizenzen zielgerichtet für die Entwicklung von Sport, Medizin und Kultur in der Ukraine fließen sollen.
Das Ministerkabinett erwartet, dass die Legalisierung des Glücksspiels dem Haushalt bis zu 5 Mrd. UAH bringen werde. Die endgültigen Zahlen der erwarteten Einnahmen für den Haushalt hängen allerdings vom endgültigen Wortlaut des von den Abgeordneten zu verabschiedenden Gesetzes ab.
Es ist zu betonen, dass seit 2009 in der Ukraine das Gesetz „Über das Verbot von Glücksspielen“ in Kraft ist.

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WÄHRUNGSKURSE FÜR KARTENGESCHÄFTE MIT STAND VOM 01. NOVEMBER

Währungskurse für Kartengeschäfte mit Stand vom 01. November

SEIT ANFANG DES WIRTSCHAFTSJAHRES 2019/2020 EXPORTIERTE DIE UKRAINE 16 MIO. TONNEN GETREIDE

Seit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres 2019/2020 (Juli-Juni) exportierte die Ukraine mit Stand vom 18. Oktober 2019 16,106 Mio. Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte, bzw. um 40,8% mehr als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Wirtschaftsjahr.
Nach Angaben des Ministeriums für Agrarpolitik und Ernährung exportierte die Ukraine bisher 10,06 Mio. Tonnen Weizen, 3,05 Mio. Tonnen Gerste sowie 2,76 Mio. Tonnen Mais.
Mit Stand vom 18. Oktober wurden auch 99 000 Tonnen Mehl exportiert.
Wie unter Bezugnahme auf das Ministerium für Agrarpolitik berichtet wurde, exportierte die Ukraine im Wirtschaftsjahr 2018/2019 Rekordmengen von 50,4 Mio. Tonnen Getreide, Hülsenfrüchte und Mehl, bzw. um 23% mehr als im letzten Wirtschaftsjahr.

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