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Das digitale System für Veteranen ist auf schnelle Unterstützung ohne Wartezeiten ausgerichtet – Direktor von „Infotech“

27 April , 2026  

Wie Interfax-Ukraine berichtet, haben in zwei Jahren mehr als 17.000 Personen das elektronische Büro für Betroffene (auf Basis des „Einzigen Fensters“) aufgerufen, und fast 4.000 Veteranen konnten ihre Anliegen durch direkte Interaktion mit Sozialarbeitern erfolgreich klären, so der Direktor des staatlichen Unternehmens „Infotech“, Maxim Chimchenko.

In einem Exklusivinterview mit der Agentur „Interfax-Ukraine“ erklärte Chimchenko, dass das digitale System für Veteranen auf schnelle Unterstützung ohne Warteschlangen und komplizierte Verfahren ausgerichtet sei.

Laut Khimchenko baut „Infotech“ im Auftrag des Innenministeriums der Ukraine ein Ökosystem zur Unterstützung von Soldaten und Veteranen auf.

„Seine Grundlage bilden das elektronische Büro für Betroffene (auf Basis unseres „Einzigen Fensters“) und das System „MIA: Sozialer Schutz“. Die Effizienz dieser Lösung wird bereits durch Zahlen bestätigt: Seit dem Start im Mai 2024 haben über 17.000 Personen das Portal besucht, und fast 4.000 Veteranen konnten ihre Anliegen bereits erfolgreich durch direkte Interaktion mit Sozialarbeitern klären“, teilte Khimchenko mit.

Er betonte, dass der Übergang von einer unpersönlichen Bürokratie zu einer direkten Kommunikation die zentrale Innovation sei.

„Ein Veteran muss seine Geschichte nicht jedes Mal neu erzählen – das System ist mit staatlichen Datenbanken vernetzt. Im Büro werden die Kontaktdaten des jeweiligen Sozialarbeiters angezeigt, der die Person betreut. Das ist genau die Menschenorientierung, von der wir sprechen“, erklärte er.

Chimchenko berichtete, dass „Infotech“ Ende 2025 eine spezielle mobile App entwickelt habe, die bereits von über 42.000 Nutzern heruntergeladen wurde.

„Sie ermöglicht es Soldaten, sich in Sekundenschnelle anzumelden, Veranstaltungen für die Gemeinschaft zu sehen und umgehend Informationen von Psychologen oder Servicezentren zu erhalten“, präzisierte Chimchenko.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt des Unternehmens sei laut seinen Angaben die Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium der Ukraine.

„Wir haben eine spezielle Software für die Erfassung und Kontrolle der Auszahlung von einmaligen Geldleistungen entwickelt. Dies ist ein äußerst sensibler Bereich, in dem jede Zahl überprüft werden muss und der Auszahlungsprozess transparent und fehlerfrei sein muss. Unsere technologische Lösung ermöglicht die Automatisierung dieses Prozesses und stellt sicher, dass jede Familie eines Verteidigers rechtzeitig die angemessene Unterstützung erhält“, bemerkte der Direktor von „Infotech“.

Er teilte außerdem mit, dass das Innenministerium plane, die Dienstleistungen auf Online-Terminvereinbarungen in medizinischen Zentren und Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung auszuweiten.

„Wir sammeln nicht nur Anträge, sondern stellen dem Ministerium Analyseinstrumente zur Verfügung, damit die Hilfe zielgenau und rechtzeitig erfolgt. Das ist unser Beitrag zur Schaffung eines angemessenen Schutzes für diejenigen, die uns schützen“, fasste der Direktor von „Infotech“ zusammen.

Das staatliche Unternehmen „INFOTECH“ ist Betreiber und Entwickler digitaler Systeme des Innenministeriums und sorgt für deren Erstellung, Betrieb und Support rund um die Uhr.

https://interfax.com.ua/news/general/1162613.html

 

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