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Der Immobilienmarkt in Dubai könnte vorübergehend abkühlen

3 März , 2026  

Der Immobilienmarkt in Dubai, der das Jahr 2025 mit Rekordzahlen abgeschlossen hat, könnte Anfang 2026 aufgrund der militärischen Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran einen vorübergehenden Rückgang der Nachfrage erleben, doch Experten rechnen bislang nicht mit einem Preisverfall.

Im Jahr 2025 wurde das Volumen der Immobilienverkäufe in Dubai auf 187 Milliarden US-Dollar geschätzt, und die Zahl der Transaktionen überstieg 215.000. Als wichtigste Käufergruppen wurden Investoren aus Indien, Großbritannien und Russland genannt, während Anfang 2026 ein Teil der Investoren eine abwartende Haltung einnahm.

Als Faktoren, die Druck auf den Markt ausüben, nennen Analysten Berichte über Vorfälle an symbolträchtigen Orten und die Auswirkungen von Verkehrsbeschränkungen: Vorübergehende Störungen und Schließungen von Verkehrsknotenpunkten verringern den Zustrom ausländischer Käufer und erschweren die Abwicklung von Transaktionen, insbesondere in einem Segment, das von schnellen Besuchen und Besichtigungen abhängig ist.

Gleichzeitig blieb die Preisentwicklung bis zur aktuellen Eskalation positiv: Nach Angaben von REIDIN stieg der Index der Immobilienverkaufspreise in Dubai im Januar 2026 um 0,75 % gegenüber dem Vormonat und um 11,79 % im Jahresvergleich, was auf ein anhaltendes Trägheitswachstum zu Beginn der Krise hindeutet.

Die Marktteilnehmer lassen ein Szenario einer „Pause ohne Einbruch” bei einem schnellen Ende der heißen Phase zu, warnen jedoch davor, dass ein langwieriger Konflikt die Liquidität stark beeinträchtigen und zu einer deutlicheren Korrektur führen könnte, vor allem in den sensibelsten Segmenten und Lagen.

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