Die kommunale Einrichtung „Zentrum für Finanz- und Statistiküberwachung, materielle und technische sowie informationelle Versorgung von Bildungseinrichtungen” des Regionalrats von Mykolajiw wird bis zum 1. Juni dieses Jahres 40 Schulbusse der Marke Ataman vom Hersteller „Cherkasy Bus” für 147,83 Mio. UAH gegenüber einem erwarteten Kaufpreis von 148,36 Mio. UAH erwerben.
Laut einer Meldung in „Prozorro” hat der Stadtrat den entsprechenden Vertrag mit der AG „Isuzu-Ataman Ukraine” am 31. Dezember nach den Ergebnissen der durchgeführten Ausschreibung unterzeichnet, an der das Unternehmen als einziger Teilnehmer teilgenommen hatte.
Insbesondere werden 39 normale Schulbusse für 143,91 Millionen UAH (inkl. MwSt.) gekauft, wobei der Preis für einen Bus 3,69 Millionen UAH beträgt, sowie ein Bus mit zwei Plätzen für Schüler mit eingeschränkter Mobilität für 3,92 Millionen UAH.
Es ist eine 100-prozentige Nachzahlung innerhalb von 10 Bankarbeitstagen vorgesehen.
„Isuzu-Ataman Ukraine” wird die im Jahr 2025 hergestellten Busse der Umweltklasse Euro 5 mit 28 Sitzplätzen für Schüler und drei für Begleitpersonen und Besatzungsmitglieder liefern. Der Lokalisierungsgrad beträgt 68,8 %.
Der Spezialbus verfügt über 21 Sitzplätze für Schüler, darunter zwei für Kinder mit eingeschränkter Mobilität, sowie zwei Plätze für Begleitpersonen. Der Lokalisierungsgrad beträgt fast 71 %.
Das Unternehmen „Isuzu-Ataman Ukraine“, das sich unter anderem mit dem Handel mit Fahrzeugen der Marken Isuzu und Ataman befasst, erzielte laut YouControl im Zeitraum Januar bis September 2025 einen Nettogewinn von 49,2 Millionen UAH – 56 % mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2024 – und seinen Nettoumsatz um das 2,4-fache auf 408 Millionen UAH gesteigert.
Wie berichtet, beläuft sich die Subvention aus dem Staatshaushalt für die Anschaffung von Schulbussen im nächsten Jahr auf 2 Milliarden UAH gegenüber 1,6 Milliarden im Jahr 2025.
Die Region Mykolajiw hat laut Angaben des Wirtschaftsministeriums im vergangenen Jahr 25 Busse angeschafft. Die Subvention aus dem Staatshaushalt für die Region belief sich auf 23,54 Millionen UAH.
Seit 2024 wird das Programm „Schulbus” dank der finanziellen Zusammenarbeit zwischen der EU und der Ukraine im Rahmen der Umsetzung des Instruments „Ukraine Facility” realisiert. Insbesondere müssen Schulbusse über Plätze für Schüler mit eingeschränkter Mobilität verfügen.
Der erforderliche Lokalisierungsgrad für 2026 beträgt mindestens 30 %.
Nach vorläufigen Angaben wurden im Jahr 2025 mit Mitteln aus staatlichen Subventionen und Kofinanzierungen lokaler Gemeinden 720 Schulbusse angeschafft.