Das Werk „Kametsstal“ der Bergbau- und Metallurgiegruppe „Metinvest“, das auf dem Gelände des Dnipropetrowsker Metallwerks (Kamjanske, Dnipropetrowsk) errichtet wurde, hat im Rahmen des Programms 2026 mit der Produktion einer Reihe von Bewehrungsstahl der Klasse B500C für rumänische Verbraucher begonnen.
Laut einer Pressemitteilung hat das Werk Ende letzten Jahres die Zertifizierung für die Lieferung von Bewehrungsstahl nach Rumänien durch die rumänische Zertifizierungsstelle ICECON erfolgreich bestanden.
Dabei wird präzisiert, dass das Werk seit Jahresbeginn auf der Route „Kametstal – Rumänien“ bereits mehr als 2,3 Tausend Tonnen Bewehrungsstahl mit einem Nenndurchmesser von 8-25 mm ausgeliefert hat.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Herstellung von Bewehrungsstahl der Klasse B500C nach rumänischem Standard eine Reihe grundlegender Besonderheiten aufweist. Neben spezifischen geometrischen Parametern, dem Gewicht pro Laufmeter und dem einzigartigen Kalibermuster zeichnet sich dieses Walzprodukt durch einen erweiterten Bereich mechanischer Eigenschaften aus. Insbesondere erfüllen die Produkte die erhöhten Anforderungen an Festigkeit und Steifigkeit, was für die Zuverlässigkeit in der modernen Bauindustrie der EU von entscheidender Bedeutung ist.
Die Pressestelle teilte mit, dass Kametstal vom Ständigen Technischen Rat für Bauwesen des Ministeriums für Entwicklung, öffentliche Arbeiten und Verwaltung Rumäniens ein positives technisches Gutachten für Baustahl B500C in Stäben mit einem Nenndurchmesser von 8-32 mm erhalten hat. Von nun an vertreibt Metinvest ukrainische Stahlprodukte auf diesem vielversprechenden Markt neben bulgarischem Bewehrungsstahl, der bei Promet Steel hergestellt wird, heißt es in der Mitteilung.
„Heute sind Bewehrungsstäbe verschiedener Profilgrößen für rumänische Partner bereits ein fester Bestandteil des monatlichen Produktionsprogramms der Walzstraße 400/200. Um dies zu ermöglichen, wurden optimale technische Lösungen und Walzschemata entwickelt und eine komplexe Kalibrierung der Walzen durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit den Stahlschmelzern, die sich auf die strikte Einhaltung der chemischen Zusammensetzung der Rohlinge konzentrieren, die für die Herstellung von „rumänischem“ Betonstahl erforderlich ist, können wir so unser Qualitätsniveau sicher halten“, erklärte der Chefwalzer und Leiter der Walzwerkstatt, Alexander Oliynyk, dessen Worte in der Mitteilung zitiert werden.
Er fügte hinzu, dass das Werk seine Absatzgebiete systematisch erweitert und damit die Wettbewerbsfähigkeit der bei Kametstal hergestellten Walzprodukte selbst auf den anspruchsvollsten Märkten bestätigt.
„Kametstal“ wurde auf der Grundlage der privaten Aktiengesellschaft „Dniprovsky Coke Chemical Plant“ (DKHZ) und der Aktiengesellschaft „Dniprovsky Metallurgical Plant“ (DMK) gegründet.