Die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) hat den Bericht über die Ergebnisse der Aktienemission von „Kyivmiskbud“ ohne öffentliches Angebot registriert; der entsprechende Beschluss trat am Tag seiner Verabschiedung, dem 20. Mai 2026, in Kraft, wie der Pressedienst des Bauträgers mitteilt.
„Dies ist die letzte Phase der Rekapitalisierung des Unternehmens, die dank der Unterstützung der Stadtverwaltung stattfinden konnte. Wir sind der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt für diese Entscheidung dankbar, da wir damit ein wirksames Instrument zur Wiederaufnahme der aktiven Geschäftstätigkeit von „Kyivmiskbud“ und zur uneingeschränkten Erfüllung aller Verpflichtungen gegenüber Investoren und der Gemeinschaft in vollem Umfang erhalten haben“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Valerij Zasutskij.
Zur Erinnerung: Am 31. Oktober 2024 stimmte der Kiewer Stadtrat für eine Kapitalerhöhung von „Kyivmiskbud“ in Höhe von 2,56 Mrd. UAH durch die Ausgabe und den Rückkauf zusätzlicher Aktien. Am 23. Juni 2025 stimmten die Aktionäre des Unternehmens dem Beschluss zur Erhöhung des Stammkapitals um 2,56 Mrd. UAH durch die Ausgabe zusätzlicher einfacher Namensaktien zu. Diese Kapitalerhöhung erhielt das Unternehmen im Dezember 2025. Alleiniger Teilnehmer an der Platzierung der Aktien war die Gebietskörperschaft Kiew.
Wie berichtet, befinden sich in der Bilanz von „Kyivmiskbud“ 24 Baustellen, auf denen über 120 Wohngebäude in unterschiedlichen Fertigstellungsstadien errichtet wurden. Die Gesamtfläche der unfertigen Bauvorhaben beträgt mehr als 548.000 m². Der Bauträger hat im März 2026 die Wiederaufnahme der Arbeiten auf einer Reihe von Baustellen begonnen, darunter „Podil Grad“, „Gwardijskij“, „Raiduzhnyj“, Freedom, „Obereg-2“, „Twin House“ und „Urlovsky-1“. Für Juni wurde die Wiederaufnahme der Arbeiten am Wohnkomplex „Abrikosovy“ angekündigt; zudem wurde die Umsetzung der technischen Auflagen zur Versorgung mit Versorgungsnetzen in den Wohnkomplexen „Mirax“ und „Medovy“ fortgesetzt.
Die Holdinggesellschaft „Kyivmiskbud“ wurde 1994 auf der Grundlage des Vermögens der staatlichen kommunalen Baukorporation „Kyivmiskbud“ durch die Zusammenlegung von Mehrheitsbeteiligungen an 28 Unternehmen und anderen Vermögenswerten in ihrem Stammkapital gegründet.
Zu ihr gehören 40 Aktiengesellschaften, an denen das Unternehmen Anteile hält, sowie sechs Tochterunternehmen und 51 Unternehmen mit assoziiertem Status.
Hauptaktionär der PrJSC „HC „Kyivmiskbud“ ist laut Angaben der NSSMC der Stadtrat von Kiew.