Wie Serbian Economist berichtet, haben die Behörden von Injiya bestätigt, dass die Minth-Gruppe mit der Umsetzung eines Megaprojekts in Vojvodina voranschreitet. In der ersten Phase wird das Land registriert: Ein Teil des Gebiets wurde bereits gekauft, und die Unterlagen für die restlichen 210 Hektar stehen kurz vor dem Abschluss. Wenn die Verhandlungen ohne Verzögerungen abgeschlossen werden, kann der Bau bereits im Juni 2026 beginnen.
Was ist zum Projekt bekannt?
Nach den Parametern, die seit 2024–2025 öffentlich diskutiert werden, handelt es sich um ein Werk zur Herstellung von Komponenten für die Elektrofahrzeugindustrie:
— Investitionen — bis zu 870 Millionen Euro (über mehrere Jahre/Phasen),
— neue Arbeitsplätze — etwa 2.200,
Fläche des Standorts – 210 Hektar, was selbst für die Großindustrie ungewöhnlich viel ist.
Die Größe des Projekts verändert die Wirtschaft der Region.
Für Inji bedeutet dies einen Sprung in Bezug auf Beschäftigung, Steuerbasis, Logistikentwicklung und Nachfrage nach Auftragnehmern – von Bauunternehmen bis hin zu Dienstleistern und Lieferanten.
Dies ist Teil des „großen Pakets” von Minth in Serbien.
Minth ist bereits in dem Land vertreten: Das Unternehmen kam 2018 nach Serbien (erste Produktion in Loznica, dann in Šabac) und diskutiert derzeit die Expansion an mehreren Standorten.
Neben Inji berichteten die Medien 2025 über weitere Pläne von Minth für neue Werke und Arbeitsplätze in anderen Städten Serbiens – das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf fast eine Milliarde Euro.
Serbien festigt seine Rolle als Industriestandort für Automobilkomponenten.
Minth ist ein globaler Anbieter von Autoteilen und Lösungen für Karosserie-/Strukturkomponenten, der mit Dutzenden von Marken zusammenarbeitet. Für Serbien bedeutet dies eine Stärkung des „Autoclusters” und ein potenzielles Wachstum der Exporteinnahmen.
Bei einem solchen Umfang verlängert jede bürokratische Verzögerung das Projekt um Monate.
Personal und Lohnwettbewerb: 2.200 Arbeitsplätze in einem Projekt werden den Arbeitsmarkt in der Region unweigerlich „überziehen”.
Infrastruktur und Energie: Ein Werk dieser Größe erfordert eine stabile Stromversorgung, Logistik und Lieferkette, sonst wird der Effekt geringer ausfallen als erwartet.
Wenn die angekündigten Fristen eingehalten werden, könnte Injiya zwischen 2026 und 2028 zu einem der wichtigsten Standorte für das industrielle Wachstum Serbiens werden – mit einem starken Fokus auf Komponenten für die neue Automobilindustrie.
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