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Rumänien hat die Regeln für die Gewährung von Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge geändert

24 März , 2026  

In Rumänien wird die soziale Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge, die unter vorübergehendem Schutz stehen, insbesondere über das System des „Minimum Inclusion Income“ gewährt, wobei bei der Berechnung des Anspruchs auf diese Unterstützung das Gesamteinkommen des Antragstellers berücksichtigt wird, einschließlich der ukrainischen staatlichen Rente. Dies geht aus den Erläuterungen des Portals Dopomoha.ro hervor.

Den veröffentlichten Informationen zufolge können Ukrainer, die in Rumänien vorübergehenden Schutz genießen, im Rahmen des Gesetzes Nr. 196/2016 über das Mindesteinkommenssystem sowie anderer Unterstützungsprogramme verschiedene Sozialleistungen beantragen. In den Materialien der Plattform wird darauf hingewiesen, dass die Unterstützung von den individuellen Umständen und dem Rechtsstatus des Antragstellers abhängt.

Wie aus Veröffentlichungen zu diesem Thema hervorgeht, bewertet die Behörde bei der Umstellung auf dieses Unterstützungsmodell das Gesamteinkommen des Haushalts, wobei die ukrainische Rente als Einkommen in diese Berechnung einfließt. Das bedeutet, dass sich die Höhe der rumänischen Sozialleistung unter Berücksichtigung der bereits aus der Ukraine bezogenen Rente verringern kann.

Parallel dazu gelten für Ukrainer in Rumänien weiterhin andere Formen der Unterstützung, darunter Kindergeld, Unterstützung für Mütter von Neugeborenen, Arbeitslosenhilfe und Zugang zu sozialen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung. Die Höhe und Art der Unterstützung hängen von der jeweiligen Kategorie des Antragstellers und den eingereichten Unterlagen ab.

Die wesentliche Änderung für einen Teil der ukrainischen Flüchtlinge in Rumänien besteht somit darin, dass die Rente aus der Ukraine als Teil des Gesamteinkommens betrachtet wird und sich auf die Höhe der gezielten Sozialhilfe auswirkt, die im rumänischen System bezogen werden kann. Nach Angaben von Eurostat befanden sich Ende Januar 2026 in Rumänien über 193.000 Personen unter vorübergehendem Schutz, die aus der Ukraine geflohen waren.

 

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