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Serbien und Aserbaidschan vereinbaren Ausbau des Handels und der Energieprojekte

16 Februar , 2026  

Wie Serbian Economist berichtet, haben die Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić, und Aserbaidschans, Ilham Aliyev, die erste Sitzung des Rates für strategische Partnerschaft abgehalten und die Prioritäten des Wirtschaftsblocks festgelegt – von Energie und Investitionen bis hin zu Handel, Landwirtschaft und Tourismus.

Ein wichtiges praktisches Ergebnis war die Unterzeichnung einer Reihe bilateraler Dokumente. In Belgrad fand eine Zeremonie zum Austausch von sieben Abkommen und Memoranden statt, darunter Vereinbarungen über die Planung, den Bau und den Betrieb eines Gasturbinenkraftwerks in Serbien, die Zusammenarbeit im Bereich der Ernährungssicherheit, ein Memorandum zwischen den Wirtschaftsministerien sowie Dokumente zu Medien und Kommunikation, Kultur (für den Zeitraum 2026-2030), Sport und der Zusammenarbeit im Bereich der Krankenversicherung.

Die Staatschefs bezeichnen die Zusammenarbeit im Energiebereich ausdrücklich als Grundlage für den nächsten Schritt – die Stromerzeugung auf Basis von aserbaidschanischem Gas. Alijew erklärte, Baku habe beschlossen, die Erdgasexporte nach Serbien zu erhöhen, und dies mit den Plänen zur Stromerzeugung und potenziellen Exporte in der Zukunft verknüpft.

Nach serbischer Interpretation ist das Projekt eines Gaskraftwerks bereits an bestimmte Parameter gebunden: Vučić teilte mit, dass Srbijagas und SOCAR Gespräche führen und das Ziel darin besteht, bis 2029 ein Kraftwerk mit einer installierten Leistung von 500 MW in Betrieb zu nehmen (als Standort kommt die Region Niš in Frage).

Vor dem Hintergrund der politischen Annäherung kehren die Parteien erneut zum Thema Warenverkehr zurück. Nach Angaben des Republikanischen Statistikamtes Serbiens belief sich der Außenhandelsumsatz mit Aserbaidschan im Jahr 2024 auf 512,6 Millionen US-Dollar (ein Anstieg um das Fünffache), wobei der Hauptbeitrag durch den Kauf von Rohöl und Erdölprodukten geleistet wurde.

In Baku schätzt man den Warenumsatz für 2025 auf 135 Millionen Dollar und verzeichnet einen Anstieg der Importe serbischer Waren um 55 % – diese Daten wurden am Vorabend des Besuchs vom aserbaidschanischen Finanzminister Sahil Babajew genannt.

Auf der Sitzung des Rates wurde auch darauf hingewiesen, dass Direktflüge zwischen Baku und Belgrad im Mai 2026 aufgenommen werden sollen, was den Tourismus und die Geschäftsbeziehungen voraussichtlich stärken wird.

In den kommenden Monaten müssen die Regierungen und die zuständigen Minister die politischen Vereinbarungen in Form konkreter Projekte „auf den Boden der Tatsachen bringen”. Vucic und Aliyev erklären öffentlich, dass sie bis zum nächsten Besuch des serbischen Präsidenten in Aserbaidschan im Laufe dieses Jahres schnelle Ergebnisse erwarten.

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