Wie Fixygen berichtet, zieht das britische Fintech-Unternehmen Revolut, dessen private Bewertung 115 Mrd. US-Dollar erreicht hat, die Vereinigten Staaten als Hauptmarkt für den bevorstehenden Börsengang (IPO) in Betracht. Das Unternehmen schließt eine gleichzeitige Notierung in New York und London nicht aus, räumt jedoch dem amerikanischen Aktienmarkt aufgrund seiner höheren Liquidität und des Zugangs zu internationalen Investoren Vorrang ein.
Der Gründer und Geschäftsführer von Revolut, Nick Storonsky, bestätigte in einem Interview mit Bloomberg TV das Interesse an einer Hauptnotierung in den USA, sollte das Unternehmen beschließen, an die Börse zu gehen.
„Das war angesichts der hohen Liquidität des amerikanischen Marktes schon immer unser Ziel“, erklärte Storonsky.
Zuvor hatte die Unternehmensleitung von Revolut die Möglichkeit einer Doppelnotierung an der amerikanischen Nasdaq und der Londoner Börse in Betracht gezogen. Die neue Erklärung verdeutlicht die Priorität des Unternehmens, bedeutet jedoch keinen endgültigen Verzicht auf den britischen Handelsplatz.
Gleichzeitig wird ein Börsengang nicht vor 2028 erwartet. Über solche vorläufigen Zeitrahmen hatte Storonsky bereits im April 2026 berichtet und dabei angemerkt, dass der Status als börsennotiertes Unternehmen dazu beitragen könne, das Vertrauen von Kunden und Investoren in das Finanzinstitut zu stärken.
Die Entscheidung über die künftige Börsennotierung wird von der Marktlage, den Finanzkennzahlen des Unternehmens und der Erfüllung regulatorischer Anforderungen abhängen.
Im Juli 2026 startete Revolut einen Sekundärverkauf von Aktien von Mitarbeitern und Frühinvestoren, bei dem das Unternehmen mit 115 Mrd. US-Dollar bewertet wurde. Nach Angaben von Reuters lag der Preis pro Aktie bei 2.017 US-Dollar.
Die neue Bewertung lag um mehr als 50 % über dem Wert vom November 2025, als Revolut im Rahmen einer ähnlichen Transaktion mit 75 Mrd. US-Dollar bewertet wurde.
Somit stieg die private Bewertung des Unternehmens in nur acht Monaten um rund 40 Mrd. US-Dollar.
Mit diesem Wert übertraf Revolut die Marktkapitalisierung einer Reihe großer europäischer Finanzkonzerne, darunter die britische Barclays und die französische Société Générale, gemessen an den Zahlen zum Zeitpunkt der Transaktion.
Gleichzeitig ist die Bewertung eines privaten Unternehmens nicht gleichbedeutend mit seiner Börsenkapitalisierung. Beim Börsengang (IPO) wird der endgültige Aktienkurs von der Nachfrage der Anleger und den finanziellen Aussichten des Unternehmens bestimmt.
Der Einstieg in den US-Aktienmarkt steht im Zusammenhang mit den Plänen von Revolut, seine Bankgeschäfte in den USA erheblich auszuweiten.
Am 3. September 2026 gab das Unternehmen bekannt, dass es vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eine vorläufige Genehmigung für die Gründung der nationalen Bank „Revolut Bank US“ erhalten hat.
Für die vollständige Inbetriebnahme des Bankinstituts muss das Unternehmen noch die Genehmigungsverfahren bei der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), dem Federal Reserve System und der OCC abschließen.
Revolut rechnet damit, die erforderlichen Anforderungen zu erfüllen und die US-Bank im Jahr 2027 in Betrieb zu nehmen.
Nach Erhalt der endgültigen Genehmigungen plant das Unternehmen, seinen US-Kunden Einlagenkonten, Kreditkarten, Verbraucherkredite und weitere Bankprodukte anzubieten.
Laut Storonsky beabsichtigt Revolut, auf dem US-Markt mit den größten Finanzinstituten, darunter JPMorgan Chase und American Express, zu konkurrieren.
Der Übergang zu einem vollwertigen Bankmodell wird es dem Unternehmen ermöglichen, seine Einnahmequellen durch den Ausbau des Kreditgeschäfts und die Einwerbung von Einlagen zu diversifizieren. Gleichzeitig wird der Ausbau des Kreditgeschäfts zusätzliche Investitionen in Kapital, Risikomanagement und die Einhaltung der Bankenaufsichtsvorschriften erfordern.
Im Laufe des Jahres 2026 erzielte Revolut zudem wichtige Erfolge beim Ausbau seines europäischen Bankgeschäfts.
Am 11. März erlaubte die britische Aufsichtsbehörde Prudential Regulation Authority der Revolut Bank UK Ltd, die Übergangsphase der Lizenzierung abzuschließen und den vollwertigen Bankbetrieb in Großbritannien aufzunehmen.
Das Unternehmen erhielt die Möglichkeit, Bankkonten mit Einlagensicherung durch das britische Financial Services Compensation Scheme (FSCS) anzubieten. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe hatte Revolut rund 13 Millionen Kunden in Großbritannien.
Am 10. August 2026 erhielt Revolut nach Abstimmung mit der französischen Aufsichtsbehörde ACPR und der Europäischen Zentralbank eine vollständige Banklizenz in Frankreich.
Das Unternehmen plant zudem, über 1 Milliarde Euro in den Ausbau seines Geschäfts in Westeuropa zu investieren. Insbesondere ist für Anfang 2027 die Eröffnung einer neuen Regionalniederlassung in Paris geplant.
Nach Angaben von Revolut belief sich die Zahl der Kunden des Unternehmens weltweit im September 2026 auf über 80 Millionen.
Die Aussicht auf den Börsengang eines der wertvollsten europäischen Fintech-Unternehmen an einer US-Börse ist für den britischen Finanzmarkt von großer Bedeutung. London konkurriert mit New York um die Ansiedlung großer Technologieunternehmen, die Zugang zu einem breiten Spektrum institutioneller und privater Anleger suchen.
Für Revolut liegt der Vorteil der USA nicht nur in der Liquidität des Aktienmarktes, sondern auch in der Möglichkeit, seine Präsenz auf dem weltweit größten Finanzdienstleistungsmarkt auszubauen.
Gleichzeitig kann das Unternehmen im Falle einer Doppelnotierung seine Präsenz an der Londoner Börse aufrechterhalten, selbst wenn der Großteil des Handels mit seinen Aktien in den USA stattfindet.
Revolut wurde 2015 von Nick Storonsky und Vlad Yatsenko gegründet. Das Unternehmen startete mit einer mobilen App für Devisengeschäfte und internationale Zahlungen und erweiterte später sein Dienstleistungsangebot um Bankkonten, Zahlungskarten, internationale Überweisungen, Anlageinstrumente, Kryptowährungsgeschäfte und Finanzprodukte für Unternehmen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in London.
Das ukrainische Verteidigungs-Start-up Swarmer, das im März dieses Jahres an der Nasdaq an die Börse ging (Ticker: SWMR), hat im zweiten Quartal 2026 seinen Nettoverlust im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 von 1,6 Mio. US-Dollar auf 7,3 Mio. US-Dollar erhöht, während der Umsatz von 138.200 US-Dollar auf 216.000 US-Dollar stieg, wie aus dem Finanzbericht des Unternehmens hervorgeht.
„Das zweite Quartal 2026 war für uns das erste vollständige Quartal als börsennotiertes Unternehmen und eine Zeit bedeutender Fortschritte in allen Geschäftsbereichen. Wir haben erfolgreich neue Kunden gewonnen und Fortschritte bei der Umsetzung von Projekten zur Einführung unserer Lösungen auf verschiedenen unbemannten Plattformen erzielt, während wir gleichzeitig weiterhin in das Team und die Technologien investiert haben, die für unser zukünftiges Wachstum erforderlich sind“, wird der Mitbegründer des Unternehmens, Alex Fink, in der Pressemitteilung zitiert.
Dem Bericht zufolge belief sich der Bruttogewinn des Unternehmens im zweiten Quartal 2026 auf 183.600 US-Dollar, verglichen mit 82.000 US-Dollar im Zeitraum April bis Juni 2025. Das entsprechende Wachstum war in erster Linie auf Lizenzerlöse zurückzuführen, die im Rahmen des SkyKnight-Programms verbucht wurden.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Betriebskosten von Swarmer in diesem Berichtszeitraum 7,5 Mio. US-Dollar betrugen, verglichen mit 854.800 US-Dollar im Vorjahr.
„Dieser Anstieg ist in erster Linie auf Investitionen in Personal, technische Entwicklungen, die Produktentwicklung und die Integrationsmöglichkeiten der Plattform sowie auf gestiegene Ausgaben für Beratungs-, Rechts- und Fachdienstleistungen im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Unternehmens als börsennotiertes Unternehmen zurückzuführen“, erklärte das Unternehmen.
Die Betriebskosten für das zweite Quartal 2026 umfassten unter anderem auch rund 1,2 Mio. US-Dollar an nicht zahlungswirksamen Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen sowie bestimmte einmalige Aufwendungen für den Erwerb von Ausrüstung, die sich voraussichtlich nicht regelmäßig wiederholen werden.
In dem Bericht wurde hinzugefügt, dass das Unternehmen im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres Rechnungen in Höhe von 1,5 Mio. US-Dollar an den Drohnenhersteller SkyKnight gestellt hat. Dabei wurden 0,2 Mio. US-Dollar als Umsatz erfasst, 0,1 Mio. US-Dollar als abgegrenzter Umsatz ausgewiesen und der Restbetrag in der Bilanz als Vorauszahlung verbucht.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass sich der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten per Ende Juni 2026 auf 25,3 Mio. US-Dollar erhöht habe, gegenüber 9,3 Mio. US-Dollar zum 31. Dezember 2025.
Swarmer erklärt, dass dieser Anstieg auf den Erlös von rund 16 Mio. $ aus dem Börsengang, die Aufnahme von 8,8 Mio. $ im Rahmen einer Finanzierungslinie gegen Ausgabe von Aktien sowie den Erlös von 3,5 Mio. $ aus dem Verkauf von wandelbaren Vorzugsaktien der Serie A-1 zurückzuführen ist.
Im April bis Juni dieses Jahres unterzeichnete Swarmer zudem eine Absichtserklärung (MOU) mit dem Technologieunternehmen Autonomous Power Corporation (Powerus), um die mögliche Integration der kampferprobten Software von Swarmer in die autonomen Luft- und Seeplattformen von Powerus zu untersuchen.
Zu den Hauptgeschäftsbereichen des Unternehmens gehören die autonome Schwarmkoordination, die Integration von multidomänenfähigen unbemannten Systemen, KI-basierte kollaborative Autonomie sowie Software für die Führung und Steuerung verteilter robotergestützter Operationen, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus zählen Drohnenhersteller zu den Kunden des Unternehmens, die die Swarmer-Software für die Integration in ihre Hardware-Plattformen lizenzieren.
Wie berichtet, verzeichnete Swarmer im Zeitraum Januar bis März 2026 einen Nettoverlust von 4,5 Mio. US-Dollar, verglichen mit 0,7 Mio. US-Dollar im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Damals sank der Umsatz von 110.700 US-Dollar auf 20.300 US-Dollar, während die Betriebskosten von 0,8 Mio. US-Dollar auf 4,5 Mio. US-Dollar stiegen.
Das Unternehmen wurde im Mai 2023 von Serhiy Kuprienko und Alex Fink gegründet. Der angegebene Hauptsitz sowie die Marketing- und Vertriebsniederlassung befinden sich in Austin (Texas, USA), während die Entwicklungsabteilungen auf Standorte in Kiew (Ukraine) und Warschau (Polen) verteilt sind. Zur Holdingstruktur des Unternehmens gehören „Tochtergesellschaften“ in der Ukraine, in Polen und in Estland.
Vor dem Börsengang hielt Kuprienko 27,4 % und Fink 15,1 % der Anteile, während sich die Anteile der übrigen Eigentümer wie folgt verteilten: Theseus Capital Partners, dessen geschäftsführender Gesellschafter das Vorstandsmitglied Philip Wagenheim ist, hielt 22 %, der D3 Fund von Evelyn Buchatski 10,1 %, RG.AI Technologies von Charles Eberli von Sexi – 14 %, Green Flag Fund I – 5,3 % und Radius Fund I – 6,9 %
Der Umsatz von Swarmer sank im Jahr 2025 auf 0,31 Mio. US-Dollar gegenüber 0,33 Mio. US-Dollar im Vorjahr, während sich der Nettoverlust von 2,07 Mio. US-Dollar auf 8,53 Mio. US-Dollar erhöhte.
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OpenAI erwägt, den Börsengang auf das Jahr 2027 zu verschieben, berichtet Reuters unter Berufung auf die „New York Times“.
Nach Angaben der NYT haben die Berater des Unternehmens der Geschäftsführung zwei mögliche Szenarien vorgelegt: entweder früher an die Börse zu gehen, dabei aber eine niedrigere Bewertung in Kauf zu nehmen, oder bis 2027 zu warten, um zu versuchen, die angestrebte Bewertung von bis zu 1 Billion US-Dollar zu erreichen.
Gesprächspartner der Zeitung behaupten, dass OpenAI bereits Finanz- und Rechtsexperten für die Vorbereitung des Börsengangs engagiert habe und zuvor einen Börsengang im dritten oder vierten Quartal 2026 angestrebt habe. Die Berater warnten die Unternehmensleitung jedoch, dass Investoren angesichts der Instabilität des Technologiemarktes möglicherweise weniger bereit seien, den Börsengang mit einer möglichst hohen Bewertung zu unterstützen.
Nach Angaben der NYT sprach sich OpenAI-Chef Sam Altman gegen eine Senkung der Zielbewertung aus und bestand darauf, dass die Berater nach Möglichkeiten suchen sollten, das Unternehmen mit einer Bewertung von rund 1 Billion US-Dollar an die Börse zu bringen. Die letzte private Bewertung von OpenAI belief sich Medienberichten zufolge auf rund 730 Milliarden US-Dollar.
Reuters merkt zudem an, dass OpenAI bereits zuvor die Möglichkeit in Betracht gezogen hatte, in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 Unterlagen bei den Aufsichtsbehörden einzureichen. Vorläufig war die Aufnahme von mindestens 60 Mrd. US-Dollar im Gespräch, doch der Zeitplan, das Emissionsvolumen und die Bewertung könnten sich je nach Marktsituation und Wachstumstempo des Unternehmens ändern.
Ein möglicher Börsengang von OpenAI könnte zu einer der größten Emissionen in der Geschichte des Technologiesektors werden und einen wichtigen Test für den gesamten Markt für künstliche Intelligenz darstellen. Investoren werden nicht nur das Umsatzwachstum bewerten, sondern auch die Ausgaben für die Recheninfrastruktur, die Abhängigkeit von großen Partnern, den Wettbewerb mit Google, Anthropic, Meta und anderen Akteuren sowie die Fähigkeit des Unternehmens, die Nachfrage nach KI-Diensten zu monetarisieren.
Der verschobene Börsengang könnte auch ein Signal für den breiteren Markt sein: Trotz des großen Interesses an künstlicher Intelligenz werden Investoren bei der Bewertung schnell wachsender KI-Unternehmen vorsichtiger. Nach dem starken Wachstum des Technologiesektors verlangt der Markt zunehmend nicht nur eine große Nutzerbasis und technologische Führungsstärke, sondern auch ein nachvollziehbares Geschäftsmodell.
OpenAI wurde 2015 gegründet und hat sich nach der Einführung von ChatGPT zu einem der wichtigsten Akteure auf dem globalen Markt für künstliche Intelligenz entwickelt. Das Unternehmen entwickelt die GPT-Modellfamilie, KI-Produkte für Unternehmen, Tools für Entwickler sowie Infrastrukturpartnerschaften zur Skalierung der Rechenleistung.
Das US-Unternehmen OpenAI, Entwickler von ChatGPT, hat vertraulich einen Antrag auf einen Börsengang in den USA gestellt, berichtet Reuters unter Berufung auf Quellen.
Nach Angaben der Agentur könnte das Unternehmen eine Bewertung von bis zu 1 Billion US-Dollar anstreben, und der Börsengang könnte bereits im September 2026 stattfinden. Konkrete Details zum Börsengang, zum Emissionsvolumen und zum Zeitpunkt des Börsengangs wurden bislang noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Ein möglicher Börsengang von OpenAI könnte zu einer der größten Platzierungen in der Geschichte des Technologiesektors und zu einem wichtigen Test für den Markt für künstliche Intelligenz werden. Das Interesse der Investoren an KI-Unternehmen bleibt vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach generativer künstlicher Intelligenz, Cloud-Infrastruktur, Rechenzentren und Rechenleistung hoch.
OpenAI hat sich nach dem Start von ChatGPT im Jahr 2022 zu einem der bekanntesten Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz entwickelt. Der Dienst wurde schnell zu einem Massenprodukt und verschärfte den Wettbewerb zwischen den größten Technologieunternehmen um die Führungsrolle im Bereich der generativen KI.
Der Börsengang von OpenAI könnte dem Unternehmen zusätzliches Kapital für den Ausbau der Infrastruktur, das Training neuer Modelle und den Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern verschaffen. Gleichzeitig wird der Börsenstatus vom Unternehmen mehr finanzielle Transparenz und die regelmäßige Offenlegung von Kennzahlen gegenüber Investoren erfordern.
OpenAI wurde 2015 als Forschungsorganisation im Bereich der künstlichen Intelligenz gegründet. Das Unternehmen ist bekannt für seine Produkte ChatGPT, APIs für Entwickler, Modelle der GPT-Familie, Tools zur Bild- und Videogenerierung sowie KI-Lösungen für Unternehmen. Zu den wichtigsten Investoren und Partnern von OpenAI gehört Microsoft, das die Technologien des Unternehmens aktiv in seine eigenen Produkte und die Cloud-Plattform Azure integriert.
Die wichtigsten Konkurrenten von OpenAI auf dem Markt für künstliche Intelligenz sind Anthropic, der Entwickler von Claude, Google DeepMind mit den Gemini-Modellen, Meta mit der Llama-Familie, Elon Musks xAI mit Grok, das französische Unternehmen Mistral AI sowie Perplexity, Cohere und eine Reihe weiterer Unternehmen, die generative KI, Unternehmenssprachmodelle und KI-Suche entwickeln.
Der Wettbewerb in der Branche verschärft sich nicht nur aufgrund der Qualität der Modelle, sondern auch aufgrund des Zugangs zu Chips, Rechenzentren, Unternehmenskunden und Vertriebskanälen. In diesem Zusammenhang könnte der Börsengang von OpenAI nicht nur ein finanzielles Ereignis sein, sondern eine neue Etappe im Kampf um die Vorherrschaft auf dem globalen Markt für künstliche Intelligenz.
Die Aufhebung des Verbots der Privatisierung des Eisenbahnverkehrs eröffnet privaten Investoren die Möglichkeit, sich am Kapital der AG Ukrzaliznytsia (ZU, Kiew) zu beteiligen, sagte der Leiter der UZ Jewhen Kravtsov und betonte, dass der Börsengang ein strategisches Ziel des Unternehmens für die nächsten Jahre sei.
„Auf Wiedersehen das letzte ernsthafte Hindernis, das uns daran hinderte, Großinvestoren für die Modernisierung von Ukrzaliznytsia heranzuziehen. Wir machen uns jetzt auf den direkten Weg zum Börsengang….Der Börsengang ist keine Auktion, bei der so etwas wie „Ukrzaliznytsia zu Verkaufen. Wer gibt mehr?“ ausgerufen wird. Er bedeutet, dass wir die notwendigen Mittel zur Umsetzung der Entwicklungsstrategie von den größten Investoren der Welt beschaffen können“, schrieb er auf Facebook.
Laut Kravtsov benötige Ukrzaliznytsia im Grundszenario für die nächsten fünf Jahre mindestens 150 Mrd. UAH.
Zu den vielversprechendsten Bereichen der Investitionsattraktivität gehören nach seinen Worten Frachteisenbahnen, der Ausbau von Personenbahnhöfen, die Entwicklung der Infrastruktur der Hafenbahnen sowie der Bau von Logistikterminals an der Grenze zur Europäischen Union.
UZ betrachtet die Konzessionen und den Börsengang als Instrumente, um Investitionen anzuziehen.
„Der Börsengang ist unser strategisches Ziel für die nächsten Jahre. Es ist das optimale Instrument, um große Investitionen heranzuziehen und gleichzeitig schafft es keine Schuldenlast für unser Unternehmen. Darüber hinaus verbessern wir die Standards der Corporate Governance im Unternehmen“, sagte Kravtsov.