Business news from Ukraine

EXPORTE UKRAINISCHER MÖBEL STIEGEN 2021 UM 40,1 % – UKRAINISCHER VERBAND DER MÖBELHERSTELLER

Exporte ukrainischer Möbel erreichten 2021 ein Volumen von 1,05 Mrd. USD, was um 40,1 % mehr ist als im Jahr 2020, so Oksana Donska, Leiterin der Clusterplattform des Ukrainischen Verbands der Möbelhersteller.
„Vergleicht man die Zahlen für 2021 und 2020 in Kilogramm, haben wir 31,2 % an Gewicht zugelegt, so dass man nicht sagen kann, dass der Anstieg der Exporte auf Kosten höherer Preise für Rohstoffe und höherer Löhne ging“, erklärte Donska.
2021 exportierte die Ukraine Möbel in 120 Länder. Gleichzeitig wurden 87,6 % der Möbel in die EU-Länder exportiert. Am meisten wurde nach Polen (34,3 %) und Deutschland (16,4 %) exportiert.
„Ich habe die Zahlen für 2021 und 2017 nach Ländern verglichen. Wir haben unsere Exporte nach Polen um 165,3 Mio. USD bzw. um 85 %, nach Deutschland um 117,7 Mio. USD bzw. um 215 % und nach Dänemark um 40 Mio. USD bzw. um 162 % erheblich gesteigert. Das Eröffnungsland war Portugal, wo unsere Exporte um das 25-fache auf 4,6 Mio. USD gestiegen sind. Gleichzeitig haben wir die Exporte nach Belarus um 15,9 Mio. USD und in die Russische Föderation um 38 % bzw. 13,3 Mio. USD halbiert“, berichtete Donska.
Nach Angaben des Ukrainischen Verbands der Möbelhersteller war der größte Anstieg mit 57 % in der Gruppe der Holzmöbel zu verzeichnen und belief sich auf 213,3 Mio. USD (mit Ausnahme von Möbel für Büro, Küche und Schlafzimmer). Auf diese Gruppe entfallen 20,3 % der Ausfuhren. An zweiter Stelle stehen mit einem Anteil von 18,8 % Sitzmöbel, 18,5 % entfallen auf Polstermöbel und Schlafsofas in drei Untergruppen (940140, 940161 und 940171), 8,8 % entfallen auf sonstige Möbelteile und 6,1 % Schlafzimmer aus Holz.
„Nachdem wir die Anfragen ausländischer Käufer bei Furniture of Ukraine Business Expo bearbeitet haben, können wir definitiv feststellen, dass ukrainische Holzprodukte im Ausland nachgefragt sind. Da sich Serienmöbel mit eigenem Design einer Nachfrage erfreut, raten wir den Herstellern, in ihre eigenen Kollektionen zu investieren, angefangen bei Einzelstücken bis hin zu Serien. Ein längerer, aber auch möglicher Weg ist die Auftragsfertigung. Hier muss man aber Zeit in Kalkulationen investieren – Dutzende und Dutzende von Kalkulationen der Projekte und Verhandlungen führen. Im Ausland schätzt man die ukrainische Qualität, die Liebe zu Details und unser Design“, so Donska.
Die Sachverständige wies auf die Situation bei Holz hin. 2021 ernte die Ukraine 17,5 Mio. Quadratmeter Holz. Nach Donska wird die Situation auf dem Holzmarkt dank der aktiven Position der beruflichen und öffentlichen Verbände und einiger Vertreter der Behörden allmählich transparenter und stabiler, unter anderem auch durch Lobbyarbeit für den Gesetzesentwurf „Über den Holzmarkt“. Infolgedessen stiegen die Ausfuhren von Holzprodukten um 42,1 % auf 2,07 Mrd. USD in der Gruppe 44 (die wichtigsten Posten sind Bretter, Furniere, Holzteile für den Bau, Kisten und Platten).
Gleichzeitig stiegen die Ausfuhren von Brettern (Posten 4407) um 34,9 % auf 696 Mio. USD, während sie in Kubikmetern um 8,5 % zurückgingen. Ein Drittel der Bretter wurde nach China verschifft.
Der Expertin zufolge ist der Anstieg der Rohstoffpreise auf dem ukrainischen Markt 2021 unter anderem auf den Anstieg der Nachfrage und das Entstehen eines Defizits zurückzuführen. Die ukrainischen Unternehmen versuchten, dieses Problem zu überwinden, indem sie die Einfuhren von Brettern um 38 % auf 11 Mio. USD steigerten, aber in Kubikmetern ausgedrückt waren die Einfuhren um 19 % weniger als im Jahr 2020.
„Gemeinsam mit Branchenexperten haben wir versucht zu berechnen, wie hoch die Wertschöpfung im Vergleich zu Rohstoffen für Sperrholzherstellung gegenüber Spanplatten, Sperrholz und Möbeln ist. So macht 1 UAH des Wertes von Rohstoffen für Sperrholzherstellung im Preis von Spanplatten etwa 4 UAH aus, in Sperrholz 25 UAH, in Möbeln aus Spanplatten 30 UAH und mehr“, teilte Donska mit.

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DIE UKRAINE STEIGERTE DIE METALLSCHROTTEXPORTE IN 9 MONATEN UM DAS 27-FACHE

Die ukrainischen Unternehmen erhöhten im Januar-August dieses Jahres die Ausfuhren von Eisenschrott laut Betriebsdaten um das 27-fache im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 6,46 Mio. USD auf 175,59 Mio. USD.
Nach den vorläufigen zusammenfassenden Statistiken des Staatlichen Zolldienstes beliefen sich die Ausfuhren von Metallschrott im September auf 18,44 Mio. USD gegenüber 1,13 Mio. USD im September 2020.
Gleichzeitig vergrößerte das Land im Januar-September 2021 die Einfuhren von Metallschrott in Geldwerten um das 2,05-fache auf 31,81 Mio. USD. Im September wurde Metallschrott für 2,87 Mio. USD eingeführt.
Wie früher berichtet, reduzierte die Ukraine 2020 die Ausfuhren von Metallschrott um 15,1 % im Vergleich zum Vorjahr auf 35,824 Tonnen. Im Geldausdruck sanken die Ausfuhren um 19,4 % auf 9,491 Mio. USD.
Zugleich verringerte das Land 2020 die Einfuhren von Metallschrott mengenmäßig um 47,1 % auf 26,431 Tonnen. Im Geldausdruck sank dieser Wert um 24 % auf 26,033 Mio. USD.

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USDA HÄLT PROGNOSE FÜR GETREIDEPRODUKTION UND EXPORTE DER UKRAINE IM SEPTEMBER AUFRECHT

In seinem Bericht vom September hat das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Prognose für die ukrainische Weizenerzeugung im Wirtschaftsjahr 2021/2022 (Juli-Juni) mit 33 Mio. Tonnen und für die Ausfuhren mit 23,5 Mio. Tonnen beibehalten, was mit der im August veröffentlichten Prognose des Ministeriums übereinstimmt.
In seinem Bericht vom September hält das USDA die Prognose für die Maisernte im Wirtschaftsjahr 2021/2022 bei 39 Mio. Tonnen und für die Ausfuhren aus der Ukraine bei 32 Mio. Tonnen.
Wie berichtet, exportierte die Ukraine seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2021/2022 und mit Stand vom 10. September 2021 10,29 Mio. Tonnen Getreide und Hülsenfrüchte, das sind um 12 % mehr als zum gleichen Zeitpunkt des vorherigen Wirtschaftsjahres. Nach Anbauprodukten wurden 5,92 Mio. Tonnen Weizen (Rückgang um 4,1 % gegenüber dem Vorjahr), 2,99 Mio. Tonnen Gerste (Anstieg um 24,7 %), 1,34 Mio. Tonnen Mais (Anstieg um das 2,2-fache) und 24.700 Tonnen Mehl (Rückgang um 33,7%) exportiert.

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DIE EXPORTE VON UKRAINISCHEM SPEISEEIS STIEGEN INNERHALB VON 5 JAHREN UM DAS 1,5-FACHE

Die Exporte von ukrainischem Speiseeis stiegen zwischen 2016 und 2020 um die Hälfte auf 6.740 Tonnen. Im Januar-April 2021 erhöhte sich diese Kennzahl im Vergleich zu Januar-April 2020 um 20 % auf 2.300 Tonnen, teilte der Staatliche Dienst für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz am Freitag in einer Pressemitteilung mit.
„Das Wachstum der Exporte ist ein Beweis für die hohe Qualität der ukrainischen Produkte, die sowohl in der Ukraine als auch im Ausland geschätzt werden. Es ist erfreulich, dass fast die Hälfte der Exporte von ukrainischem Speiseeis auf die EU-Länder entfällt, mit denen der Handel mit vielen Handelsgütern heute intensiviert wird“, wird Leiterin des Dienstes, Vladyslava Mahaletska, in der Pressemitteilung zitiert.
Nach Angaben des Staatlichen Dienstes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz exportierte die Ukraine in den sechs Monaten 2021 1.080 Tonnen Speiseeis, wovon 46,8 % auf die EU-Länder entfielen. Insgesamt liefert die Ukraine dieses Produkt in mehr als 50 Länder, vor allem nach Moldau, China und Israel.
Wie bereits berichtet, startete der Staatliche Dienst ein Projekt zur Qualitätskontrolle, in dessen Rahmen das Dairy Modul – eine Software zur automatisierten Erfassung von Ergebnissen der Forschung zu Rohmilch – eingeführt wurde. Seit Juli 2021 ist das Modul in 13 Oblasten des Landes in Betrieb, und mehr als 170 Milchmarktbetreiber haben es bereits genutzt. Die Einführung des Dairy Moduls auf dem gesamten Territorium der Ukraine ist bis Ende 2021 geplant.

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DIE UKRAINE STEIGERTE DEVISENEINNAHMEN AUS EXPORTEN VON EISENMETALL IN 3 MONATEN UM 30%

Im Januar-März dieses Jahres steigerten die ukrainischen Hüttenbetriebe ihre Einnahmen aus den Exporten von Eisenmetall um 30 % im Vergleich zum Vorjahr auf 2,67 Mrd. USD, so die vorläufigen Daten.
Laut einer allgemeinen Statistik, die vom Staatlichen Zolldienstes veröffentlicht wurde, lagen die Erlöse aus den Exporten von Eisenmetall im März bei 1,16 Mrd. USD.
Gleichzeitig reduzierte die Ukraine die Importe ähnlicher Produkte um 4,5 % auf 214,2 Mio. USD im Januar-März 2021. Im März waren es noch 92,68 Mio. USD.
Außerdem erhöhte die Ukraine die Exporte von Metallprodukten um 10,7 % auf 229,46 Mio. USD in drei Monaten 2021, während die Importe von Metallprodukten um 7,7 % auf 207,94 Mio. USD stiegen. Im März wurden diese für 82,66 Mio. USD eingeführt.
Wie früher berichtet, reduzierten die ukrainischen Hüttenbetriebe 2020 Exporteinnahmen aus Eisenmetall um 12 % im Vergleich zum Vorjahr auf 7 Mrd. 690,378 Mio. USD. Dabei verringerte die Ukraine 2020 die Einfuhr von ähnlichen Produkten um 17 % auf 1 Mrd. 39,742 Mio. USD.

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GAZPROMS EXPORTE WUCHSEN JANUAR-MÄRZ UM 30,7 %

Der russische Energiekonzern Gazprom hat ins nichtpostsowjetische Ausland in den ersten drei Monaten 2021 mit 52,7 Mrd. Ncbm um 12,4 Mrd. Ncbm bzw. 30,7 % mehr Erdgas exportiert als im gleichen Vorjahreszeitraum.
Wie das Unternehmen am 2. April mitteilte, wuchs dabei die Förderung nach vorläufigen Daten um 13 Mrd. Ncbm bzw. 10,5 % auf 136,2 Mrd. Ncbm. Die Lieferungen über das Gastransportsystem auf den Binnenmarkt nahmen um 17,3 Mrd. Ncbm bzw. 21,4 % zu.
„Die Nachfrage nach Gazprom-Gas blieb im März 2021 auf dem winterlichen Niveau. Die Produktion und die Lieferungen an die Kunden nahmen im Jahresvergleich weiter zu. Bezeichnenderweise waren unsere durchschnittlichen Tagesexporte ins nichtpostsowjetische europäische Ausland im kalendarischen Frühlingsmonat März höher als im Februar und mit der durchschnittlichen Tagesmenge für den gesamten Winter, vom Dezember bis Februar, vergleichbar. Mit anderen Worten, der März war im Hinblick auf die Kundennachfrage nach Gazprom-Gas absolut ein Wintermonat“, kommentiert das Unternehmen.
Von Januar bis März 2021 wuchsen Gazproms Lieferungen in die Türkei um 106,6 %, nach Deutschland um 33,3 %, nach Polen um 18,5 %, nach Serbien um 71,3 %, nach Finnland um 67,3 %, nach Rumänien um 90,4 %, nach Bulgarien um 52,4 % und nach Griechenland um 23,4 %.
„Gasproms Gasexporte über die Pipeline Kraft Sibiriens nach China tendieren weiter aufwärts. Die Lieferungen übersteigen kontinuierlich die bei Gazprom vertraglich gebundenen Tagesmengen“, informiert der russische Energiekonzern.

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