Business news from Ukraine

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In Cannes wurde über die Zukunft des ukrainischen Kinos und die Zusammenarbeit mit globalen Studios diskutiert

Wie das Projekt Interfax-Ukraine Kultur berichtet, fand im ukrainischen Pavillon im Rahmen des Filmmarkts „Marché du Film“ des 79. Internationalen Filmfestivals von Cannes eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die ukrainische Filmindustrie: Nachhaltigkeit, Vertrieb und internationale Möglichkeiten“, die der Entwicklung des ukrainischen Filmmarktes während des Krieges, dem internationalen Vertrieb und den Perspektiven der Zusammenarbeit mit der globalen Filmindustrie gewidmet war, berichtet das Staatliche Filmamt auf seiner Seite auf Facebook.

„Trotz des Krieges kehren die ukrainischen Zuschauer weiterhin in die Kinos zurück und unterstützen den lokalen Film. Dies schafft nicht nur kulturelle Stabilität, sondern auch einen realen Markt für das ukrainische Kino“, erklärte Andrij Nogin.

Wie die NGO „UkrKinoFest“ mitteilt, nahmen an der Diskussion der Leiter der Staatlichen Filmagentur der Ukraine, Andrij Osipow, die stellvertretende Kulturministerin der Ukraine, Nataliia Movshovych, der Generalproduzent von UnitedContentHUB und Vorsitzende der NGO „UkrKinoFest“ Andriy Nogin, die Managerin für internationalen Vertrieb der FILM.UA Group Kateryna Nahorna, die Mitbegründerin von „Modernes ukrainisches Kino“ Valeriya Sochyvets sowie der Generalproduzent von Solar Media Entertainment Serhiy Lavrenyuk. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Regisseurin und Produzentin Ksenia Bugrimova.

Während der Diskussion erörterten die Teilnehmer den Stand des ukrainischen kommerziellen und Autorenkinos, die Veränderungen der Zuschauerpräferenzen unter Kriegsbedingungen, neue internationale Vertriebsmodelle sowie die Integration der ukrainischen Filmindustrie in den Weltmarkt.

Insbesondere stellte Kateryna Nahorna das internationale Vertriebsmodell „Local for Local“ für ukrainischsprachige Veröffentlichungen im Ausland vor, das sich an ein ukrainisches Publikum außerhalb des Landes richtet. Zu den vorgestellten Fallbeispielen gehörten „Mavka. Das Waldlied“, die Franchise „The Christmas Express / December 31st Express“ sowie der Film „Mavka. Ein wahrer Mythos“.

„Das Modell ‚Local for Local‘ zeigt, dass das ukrainische Kino heute ein globales ukrainischsprachiges Publikum hat, das außerhalb des traditionellen Vertriebs existieren kann“, betonte Nagorna.

Valeria Sochyvets hob die Bedeutung der Unterstützung des ukrainischen Autorenkinos und die Rolle internationaler Festivals bei der Wahrung der Sichtbarkeit ukrainischer Geschichten in der Welt hervor. Sie führte auch das Beispiel des Films „La Palissada“ von Regisseur Philip Sotnychenko an, der auf einer Reihe internationaler Festivals präsentiert wurde.

Serhiy Lavrenyuk berichtete über seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit internationalen Studios, insbesondere Lionsgate, sowie über das Potenzial der Ukraine als kreativer und produktionstechnischer Partner für den globalen Markt.

„Für große internationale Unternehmen ist die Ukraine heute nicht nur eine Quelle starker Geschichten, sondern auch ein kreativer Industriepartner mit Talent, Erfahrung und starkem Produktionspotenzial“, so Lavreniuk.

Die Podiumsdiskussion war Teil einer Reihe von Branchenveranstaltungen des ukrainischen Pavillons in Cannes. Der Pavillon wurde von der NGO „UkrKinoFest“ mit Unterstützung der Staatlichen Agentur der Ukraine für Filmfragen organisiert.

Wie berichtet, haben die Staatliche Agentur der Ukraine für Filmfragen und das Tallinn Black Nights Film Festivalüber die Förderung des ukrainischen Kinos auf internationalen Festivals gesprochen. Außerdem hat die Ukraine einen nationalen Pavillon auf dem 79. Internationalen Filmfestival von Cannes eröffnet.

Darüber hinaus haben die Ukraine und Litauen im Rahmen des Filmfestivals von Cannes ein Memorandum über die Zusammenarbeit im Bereich Film unterzeichnet.

https://interfax.com.ua/news/culture/1169392.html

 

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