Wie das Projekt Interfax-Ukraine Kultur berichtet, kommt der biografische Dokumentarfilm „Kuzma: Schrecklich fröhlich“, der dem Frontmann der Band „Skryabin“, Andrij Kuzmenko, gewidmet ist, am 13. August in die ukrainischen Kinos.
Wie die Filmemacher der Agentur mitteilten, basiert der Film auf Archivmaterial, das größtenteils bisher unveröffentlicht ist. An dem Projekt arbeitete das Studio KNIFE! Films, bekannt für die Filme „Yaremchuk: Die unvergleichliche Welt der Schönheit“, „Okean Elzy: Beobachtung des Sturms“ und „EPISODEN: Die Ukraine bei der Weltmeisterschaft“.
„Wir wollten, dass der Zuschauer diese Zeit mit Kuzma selbst verbringt – ihn so sieht, wie er wirklich war“, erklärte der Produzent des Films, Maksym Serdyuk.
Regie führte Artem Hryhorian. Der Film erzählt den Lebensweg von Andriy Kuzmenko – vom Jugendlichen aus Novoyavorivsk bis hin zu einem der einflussreichsten Vertreter der ukrainischen Popkultur.
Nach Angaben der Macher wurden während der Arbeit an dem Projekt über 400 Stunden an Video- und Audiomaterial sowie mehr als 22.000 Fotos ausgewertet.
Regisseur Artem Grigoryan betonte seinerseits, dass das Team bestrebt war, den Musiker jenseits der gängigen Klischees zu zeigen und wenig bekannte Seiten seines Lebens zu enthüllen.
Parallel zum Kinostart in der Ukraine wird der Film in 20 Ländern weltweit gezeigt. Der Vertrieb des Films in der Ukraine übernimmt B&H Film Distribution. Das Genre des Films ist der biografische Dokumentarfilm.
Wie berichtet, kam der Musiker, Fernsehmoderator und Frontmann der Band „Skryabin“ Andriy Kuzmenko am 2. Februar 2015 bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Kryvyi Rih ums Leben. Er wurde 46 Jahre alt. Die von ihm gegründete Band „Skryabin“ wurde zu einem der Symbole der ukrainischen Popmusik der 1990er und 2000er Jahre, und sein Schaffen sowie seine Äußerungen sind unter Ukrainern bis heute beliebt.
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