Wie Serbischer Ökonom berichtet, erklärte der serbische Präsident Aleksandar Vučić, dass in Kürze in Zusammenarbeit mit einem ausländischen Partner die erste große Fabrik für Militärdrohnen im Land eröffnet werde. Seinen Angaben zufolge soll die Serienproduktion auf dem Gebiet der Republik bereits Ende April beginnen. Die Erklärung wurde im Rahmen der Präsentation der nationalen Entwicklungsstrategie „Serbien 2030” abgegeben.
Vucic wies darauf hin, dass unter den gegenwärtigen internationalen Bedingungen „das Recht des Stärkeren gilt” und betonte, dass Serbien nicht schwach bleiben dürfe. Er verband die Entwicklung der Rüstungsindustrie mit der Aufgabe, Frieden und Stabilität zu bewahren, und erklärte, dass die Stärkung der Armee und der Polizei gerade als Abschreckungsfaktor notwendig sei. Nach Angaben des Präsidenten wendet Serbien mehr als 2,5 % seines BIP für Armee und Polizei auf.
Der Präsident präzisierte, dass in Serbien bereits zuvor kleinere Drohnen sowohl für die Armee als auch für den privaten Sektor gebaut und entwickelt worden seien. Insbesondere erwähnte er die Modelle Komarac 1 und Komarac 2. Die Existenz solcher Systeme wird auch durch Materialien des serbischen Verteidigungsministeriums bestätigt, in denen vom Einsatz der Drohnen „Komarac 1” und „Komarac 2” die Rede ist, wobei die zweite Variante unter anderem für den Angriff auf besser geschützte Ziele vorgesehen ist.
Dabei bezeichnete Vucic das neue Projekt als wesentlich umfangreicher und technologisch fortschrittlicher und nannte es ein Produkt „von höchstem internationalem Niveau”. Weder der Name des ausländischen Partners noch die Investitionsparameter oder die voraussichtlichen Produktionsmengen wurden bisher offiziell bekannt gegeben.
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