Die Reparaturteams der AG „Zaporizhzhyaoblenergo“, die in frontnahen Gebieten im Einsatz sind, haben aus Sicherheitsgründen für die Energieversorger bei Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten begonnen, Drohnen einzusetzen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.
„Um die Gefahr für unsere Mitarbeiter zu minimieren, haben wir die von unseren Soldaten gesammelten Erfahrungen mit der ‚Aufklärung‘ mithilfe von Drohnen in den Energiesektor eingebracht. Seit einigen Monaten schulen Spezialisten unsere ‚Reparaturtechniker‘ im Umgang mit Drohnen, um Schäden an der Ausrüstung aus der Ferne zu erkennen und dabei an einem sichereren Ort zu bleiben“, erklärte Andrij Stasewski, Leiter von „Zaporizhzhyaoblenergo“.
Ihm zufolge müssen die Mitarbeiter des Unternehmens täglich in extremer Nähe zur Frontlinie arbeiten, und je länger die Teams dort sind, desto höher sind die Risiken. Dabei muss man beispielsweise für die Instandsetzung einer Freileitung zunächst mehrere Kilometer dieser Leitung inspizieren und die Stelle der Beschädigung finden, was unter Umständen Stunden dauern kann, da es außerhalb von Ortschaften keine Schutzmöglichkeiten gibt. Daher sind die Energieversorger bei der Inspektion der Anlagen besonders anfällig für feindlichen Beschuss.
Derzeit ist es dem Unternehmen dank des stellvertretenden Generaldirektors Stanislav Zhadan gelungen, führende Experten auf dem Gebiet der UAVs für Schulungen zu gewinnen, deren gesammelte Erfahrungen zusammenzufassen und in die eigene Tätigkeit zu integrieren.
„Wir haben bereits die ersten ‚Absolventen‘ – mehrere Reparaturteams haben die Ausbildung im Umgang mit Drohnen erfolgreich abgeschlossen und setzen diese bereits bei Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten ein“, stellte der Leiter von „Zaporizhzhyaoblenergo“ fest.
Der Prozess wird in Abstimmung mit dem Militär fortgesetzt, die mit Unterstützung der Regionalverwaltung von Saporischschja hergestellt wurde. Parallel dazu wird die Frage der Bereitstellung der erforderlichen Ausrüstung geklärt.