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Harvard behauptet Spitzenposition im Shanghai-Ranking der Universitäten, China stärkt seine Position

Wie das Informations- und Analysezentrum „Experts Club“ berichtet, führt die Harvard-Universität erneut das „Academic Ranking of World Universities 2026“ (ARWU), bekannt als das Shanghai-Ranking, an. Auf den Plätzen folgen die Stanford-Universität und das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Den vierten Platz belegte Cambridge, den fünften die University of California in Berkeley.

Zu den Top Ten gehören außerdem Princeton auf Platz 6, Oxford auf Platz 7, die Columbia University auf Platz 8, die University of Chicago auf Platz 9 und das California Institute of Technology (Caltech) auf Platz 10. Somit befinden sich acht der zehn besten Universitäten der Welt in den USA, zwei weitere in Großbritannien.

Die Zusammensetzung der ersten zehn Plätze hat sich im Vergleich zu 2025 nicht verändert, allerdings kam es zu Verschiebungen. Princeton stieg vom siebten auf den sechsten Platz und überholte Oxford, während die University of Chicago vom zehnten auf den neunten Platz vorrückte und mit Caltech die Position tauschte. Harvard, Stanford, MIT, Cambridge und Berkeley behielten die ersten fünf Plätze.

Die beste Universität außerhalb der USA und Großbritanniens ist die französische Paris-Saclay University auf Platz 13. Die beste Universität Asiens, die chinesische Tsinghua University, stieg auf Platz 18. Die ETH Zürich belegt den 19. Platz, die Peking University den 22. Platz, während sich die University of Toronto und die Zhejiang University den 24. Platz teilen.

Trotz der Dominanz amerikanischer Universitäten an der Spitze des Rankings bleibt der Aufstieg Chinas der auffälligste langfristige Trend.

In den Top 100 des ARWU 2026 sind die USA mit 37 Universitäten vertreten, Festlandchina bereits mit 16 gegenüber 13 im Vorjahr und Großbritannien mit acht. Es folgen Australien und die Schweiz mit jeweils fünf Hochschulen, Frankreich und Deutschland mit jeweils vier sowie Kanada mit drei.

Insgesamt sind in den Top 100 Universitäten aus 18 Ländern und Territorien vertreten. Dabei festigt China seine Positionen rasch: Noch im ARWU 2025 hatte Festlandchina 13 Universitäten in den Top 100, inzwischen sind es bereits 16. Neu in die Top 100 aufgenommen wurden unter anderem die Southeast University, die Tianjin University und das Harbin Institute of Technology.

Noch aussagekräftiger ist jedoch die Situation in der gesamten veröffentlichten Rangliste der 1.000 Universitäten. Festlandchina ist mit 234 Universitäten vertreten, gegenüber 187 aus den USA. Damit übertrifft China die USA hinsichtlich der Breite seiner Präsenz im ARWU bereits deutlich, obwohl amerikanische Universitäten an der unmittelbaren Spitze des Rankings weiterhin einen enormen Vorsprung haben.

Frankreich ist mit 27 Universitäten in den Top 1.000 vertreten, vier davon gehören zu den Top 100. Neben Paris-Saclay auf Platz 13 belegt die PSL University Platz 33, die Sorbonne University Platz 55 und die Université Paris Cité Platz 57.

Das ARWU bewertet mehr als 2.500 Universitäten weltweit, veröffentlicht jedoch nur die ersten 1.000. Im Gegensatz zu Rankings, die den Ruf bei Studierenden und Arbeitgebern, die Internationalisierung oder die Qualität des Bildungsumfelds berücksichtigen, konzentriert sich das Shanghai-Ranking nahezu vollständig auf die wissenschaftliche Tätigkeit.

Bei der Methodik werden Absolventen und Mitarbeiter berücksichtigt, die mit dem Nobelpreis oder der Fields-Medaille ausgezeichnet wurden, die meistzitierten Forscher von Clarivate, Veröffentlichungen in Nature und Science, die Anzahl wissenschaftlicher Arbeiten in den Web-of-Science-Indizes sowie die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit im Verhältnis zum Personal. Daher ist das ARWU faktisch in erster Linie ein Ranking der Forschungsstärke von Universitäten und nicht der Qualität der Lehre als solcher.

Keine einzige Universität aus der Ukraine ist in diesem Ranking vertreten.

Die Originalquelle ist ShanghaiRanking Consultancy, Academic Ranking of World Universities 2026, veröffentlicht am 15. August 2026.

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