Die Unternehmensgruppe „OKKO“ hat im Laufe des Jahres 2025 64 Solarkraftwerke (SKW) auf den Dächern von Tankstellenkomplexen (AZK) installiert, wie am Mittwoch auf ihrer Website bekannt gegeben wurde.
„Bis Ende 2025 wurden bereits 265 OKKO-Tankstellen mit auf dem Dach installierten PV-Anlagen ausgestattet (…) Dank der Nutzung von Solarmodulen deckte das OKKO-Netzwerk im vergangenen Jahr 8,4 % des Strombedarfs seiner Tankstellen“, teilte das Unternehmen mit.
Derzeit erreicht die Gesamtleistung der installierten Solaranlagen 6 MW. Die Investitionen in Dachanlagen beliefen sich seit 2021, als das Unternehmen mit der Entwicklung des Solarprojekts begann, auf über 3 Millionen US-Dollar, wobei der größte Teil der investierten Mittel bereits in Form von Einsparungen bei den Stromkosten zurückgeflossen ist, betonte die Gruppe.
Im Jahr 2026 plant das Netzwerk die Installation von Solaranlagen auf weiteren 40 seiner Tankstellen, wobei weitere 0,5 Millionen Dollar in deren Montage und Inbetriebnahme investiert werden sollen. Infolgedessen wird der Anteil der Solarenergie am Energieverbrauch des Tankstellennetzes voraussichtlich auf 9,5 % steigen.
„Unser Ziel ist es, PV-Anlagen an allen OKKO-Tankstellen zu installieren, wo dies technisch möglich ist. Nach unseren Schätzungen sind das mehr als 350 Tankstellen in allen Regionen der Ukraine. In der aktiven Erzeugungsphase kann eine solche Solaranlage zwischen 15 % und 55 % des täglichen Strombedarfs einer Tankstelle decken“, erklärte Vitaliy Gut, Leiter des Bereichs Energieeffiziente Lösungen bei OKKO.
Wie unter Berufung auf den CEO der OKKO Group Holding, Mitbegründer des GORO Mountain Resort Vasyl Danylak, berichtet wurde, plant die Gruppe, ihre erste Windkraftanlage Ivanichi 147 MW in der Region Wolhynien im ersten Quartal 2026 in Betrieb zu nehmen. Ihm zufolge hat OKKO bereits ein neues Windenergieprojekt in der Nachbarschaft des ersten – dem 192-MW-Windpark Zatourintsy – gestartet.
Die OKKO Group vereint mehr als 10 unterschiedliche Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Handel, Bauwesen, Versicherungen, Dienstleistungen und anderen Dienstleistungen. Das Flaggschiff des Konzerns ist Galnaftogaz, das unter der Marke OKKO eines der größten Tankstellennetze der Ukraine mit fast 400 Tankstellen betreibt.
Gründer und wirtschaftlicher Eigentümer des Konzerns ist Vitaliy Antonov.
2019 beabsichtigt Rengy Development die Solarkraftwerke mit der Gesamtkapazität von 80 MW zu bauen und dabei das Volumen von den durch die Gesellschaft realisierten Projekten um das Zweifache – auf 160 MW zu erhöhen.
Darüber teilte der geschäftsführende Partner von Rengy Development Marek Arutjunjan am Donnerstag bei der durch die Rechtsfirma „Golaw“ organisierten Besprechung zum Thema „Erneuerbare Energetik im Einzelnen mit.
Nach seiner Aussage werden 50 MW im Gebiet von Nikolajew momentan gebaut und soll der Bau von 30 MW in der nächsten Zeit anfangen. Er vermutete, dass die Stillstandszeit wegen der unbestimmten Situation mit den „grünen“ Auktionen im Juli-August auf dem ukrainischen Markt für Bau von Solarkraftwerken zu erwarten ist.
In seinem Kommentar über den möglichen Bau vom Solarkraftwerk beim stillgesetzten Tschernobyler Atomkraftwerk sagte der geschäftsführende Partner von Rengy Development, dass die Gesellschaft keine Vorteile der Tätigkeit in dieser Region sieht. „Um nördlicher zu bauen, müssen wir verstehen, was wir im Austausch dafür bekommen können, z.B.höheren Tarif, billigeren Grundstück oder einfachen Anschluss“, betonte Herr Arutjunjan. Nach seiner Aussage wurde diese Frage im Dialog der Gesellschaft mit der Europäischen Bank für Rekonstruktion und Entwicklung und Behörden behandelt, allerdings aus verschiedenen Gründen bekamen die Investoren keine annehmbaren Angebote.
Was die mögliche Umsetzung von Projekten zum Bau von Solarkraftwerken in den Regionen mit dem niedrigeren Besonnungsniveau betrifft, meint der Leiter von Rengy Development, dass sich die Projekte mit der Zeit nördlicher verschieben werden.
2019 beabsichtigt Kness Group,ein der größten EPC-Dienstleister auf dem ukrainischen Markt für Alternativenergetik, die Solarkraftwerke mit der Gesamtkapazität von 500 MW im Auftrag von verschiedenen Investoren zu bauen und dabei das Volumen von den durch die Gesellschaft realisierten Projekten auf 1 GW zu erhöhen.
Darüber teilte der Mitgründer von KNESS Jewgenij Diditschenko am Donnerstag bei der durch die Rechtsfirma „Golaw“ organisierten Besprechung zum Thema „Erneuerbare Energetik im Einzelnen mit.
Jewgenij Diditschenko unterstützte die Versabschiedung vom Gesetz über die „grünen“Auktionen und betonte, dass sich die Investoren für die Teilnahme an den Ausschreibungen und gesicgerte Staatsunterstützung für 20 Jahren interessieren. Nach seiner Aussage senken die Baukosten für die Solarkraftwerke schneller als es erwartet wurde, deswegen ist der gültige Tarif für durch solche Werke erzeugten Strom etwas überhöht.
Zu gleicher Zeit macht die „KNESS Group“ viel Sorge um den Quotenverteilungsmechanismus für die Kapazitäten von den erneuerbaren Energiequellen. Herr Diditschenko meint, dass die Quoten abhängig von den Anträgen von verschiedenen Generationsarten festzusetzen sind, die Auktionen für zwei Hauptarten in der „grünen“ Erzeugung – Sonne und Wind – getrennt durchgeführt werden sollen.
„Die Projekte in der Windindustrie können sehr groß sein. Im Endergebnis kann die Quote fehlen oder das Projekt bleibt nicht umgesetzt“, präzisierte er. Seiner Meinung nach soll das Quotenvolumen in der Korrelation mit den Ausgleichskapazitäten stehen, aber momentan wird diese Frage in der Ukraine nicht behandelt.