Business news from Ukraine

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In den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 exportierten ukrainische Unternehmen tiefgekühltes Gemüse im Wert von über 6 Millionen US-Dollar

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 exportierte die Ukraine tiefgekühltes Gemüse im Wert von 6,1 Millionen US-Dollar, wie aus einem Analysebericht der staatlichen Behörde für Agrarpolitik und Investitionen hervorgeht. Die Exportstruktur wird von Produkten wie tiefgekühlten Karotten, Rüben, Sellerie, Salat, Chicorée und Kartoffeln dominiert.

Der Anstieg der Exporte von Tiefkühlgemüse lässt sich zum Teil durch die rasante Entwicklung des Beerenanbaus im Agrarsektor erklären. Nach einem raschen Anstieg der Himbeerproduktion investierten viele Unternehmen in Tiefkühlkapazitäten. Diese nutzten sie voll aus und erweiterten ihr Sortiment um verschiedene Obst- und Gemüsesorten.

Trotz des soliden Wachstums ist die Ukraine nach wie vor Nettoimporteur von Tiefkühlgemüse – die Exporte liegen hinter den Importen zurück. Dies zeugt von einem großen Potenzial für weiteres Wachstum und eine Diversifizierung des Sortiments in der Zukunft.

Zu den wichtigsten Absatzmärkten für ukrainische Tiefkühlprodukte gehören Deutschland, Israel, Belgien, Italien, Polen, Frankreich und Rumänien.

Der steigende Export von Tiefkühlgemüse ist ein Zeichen für die Anpassung der Branche und die effiziente Nutzung von Ressourcen. Besonders beeindruckend ist die Diversifizierung in Richtung Tiefkühlprodukte – ein Schritt, der es ukrainischen Herstellern ermöglicht, neue Märkte zu erschließen und sich auf bestehenden Märkten nachhaltig zu etablieren. Dennoch erfordert das anhaltende Defizit in der Export-Import-Bilanz Aufmerksamkeit für Qualität, Produktpalette und Markenentwicklung. Die verstärkte Unterstützung lokaler Verarbeiter, die Modernisierung der Tiefkühl- und Logistikketten sowie die Förderung auf ausländischen Märkten sind Schlüsselfaktoren für weiteres Wachstum.

 

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