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UIA WILL SCHULDEN BEI FLUGHAFEN BORYSPIL UND UKRAERORUKH UMSTRUKTURIEREN

Die Ukraine International Airlines (UIA, Kyjiw) betrachtet die Restrukturierung der Schulden staatlicher Unternehmen – Flughafen Boryspil (Kyjiw) und Ukraerorukh – als Priorität.
„Die Restrukturierung der Schulden ist eine meiner Prioritäten. In dieser Frage verhandeln wir mit dem Staat, und ich sehe, der politische Wille für eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung ist da“, erklärte der CEO der Fluggesellschaft, Yevhen Dykhne, in einem Interview mit der Interfax-Ukraine.
Ihm zufolge wird die Frage der konsolidierten Position des Staates in Bezug auf die Gewährung von Befugnissen an die Leiter von Boryspil und Ukraerorukh derzeit ausgearbeitet.
„Sie müssen als Zeichen des guten Willens des Staates zusätzliche Befugnisse erhalten, um die Fluggesellschaften bei der Aufhebung von Bußgeldern, Strafen und Umschuldungen zu unterstützen. Denn als Leiter staatlicher Unternehmen haben sie bis heute kein solches Recht. Man braucht noch politischen Willen, der in einer Entscheidung der Regierung zum Ausdruck kommen sollte“, merkte Dykhne an.
Nach seinen Worten befindet sich die UIA derzeit in einem Rechtsstreit mit Ukraerorukh über einen Gesamtbetrag von fast 1,5 Mrd. UAH und in einem mit dem Flughafen Boryspil über fast 800 Mio. UAH.
„Wir sprechen mit den Unternehmen und der Regierung über einen Rückzahlungsplan von 5-7 Jahren. Von einer anderen Restrukturierung kann es nicht die Rede sein, denn wir wollen niemanden täuschen. Es geht hier um eine Situation, der wir in der Lage sind gerecht zu werden. Die Prüfung, die wir als Anhang zu dieser Umstrukturierung vorschlagen, zeigt unsere Zahlungsfähigkeit“, sagte der CEO der UIA.
Laut Dykhne gab es während seiner Amtszeit weder 2020 noch 2021 einen Anstieg der Schulden bei den genannten staatlichen Unternehmen, da die Fluggesellschaft mit ihnen nach dem Prinzip der Vorauszahlung arbeitete.

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UIA PLANT FÜR 2022 DIE WIEDERHERSTELLUNG DES HUB-MODELLS UND DIE AUFNAHME VON LANGSTRECKENFLÜGEN

Ukraine International Airlines (UIA, Kyjiw) plant für die 2022 die Wiederherstellung des Hub-Modells, die Rückkehr von Großraumflugzeugen in ihre Flotte und die Aufnahme von Langstreckenflügen.
„Wir gehen davon aus, dass sich der Flugmarkt erholen wird, und bereiten uns darauf vor, unser Netzwerkmodell wiederherzustellen. Dabei wollen wir ein neues Betriebsmodell mit dem Dreiwellen-Hub einführen, Großraumflugzeuge in die Flotte der Fluggesellschaft zurückholen und wir wollen Langstreckenflüge wieder aufnehmen… Alle diese Pläne sind vom Aufsichtsrat genehmigt worden, und das Unternehmen bereitet sich unter meiner Leitung darauf vor, sie umzusetzen“, erklärte CEO der Fluggesellschaft, Yevhen Dykhne, gegenüber der Interfax-Ukraine.
Er teilte auch mit, dass das Hub-Modell der UIA in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Windrose auf Inlandsflügen im Land entwickelt werde.
Gleichzeitig habe UIA keine Pläne, eine Billigfluggesellschaft zu werden, so Dykhne.
„Wir arbeiten daran, dass alle Fragen im Zusammenhang mit der Kostensenkung, die in Billigfluggesellschaften so gut und erfolgreich umgesetzt werden, so weit wie möglich in unseren Betrieb einfließen, um keine negativen Reaktionen von unseren Fluggästen zu erhalten. Denn es gibt eine Grenze der Einsparung, die wir als klassisches Unternehmen nicht überschreiten können“, betonte er.
Dykhne kündigte auch die Pläne der UIA an, drei Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777 wieder in die Flotte aufzunehmen.
„Wir haben die Rückkehr unserer drei Boeing 777 eingeplant. Wir haben diese Flugzeuge sehr komfortabel geflogen und planen, sie wieder in die Flotte aufzunehmen… Wir planen, ab Juni wieder Langstreckenflüge in unser Programm aufzunehmen und werden die Flugzeuge dementsprechend auch betreiben und unter anderem für Charterflüge einsetzen. Aber wir wollen uns auf jeden Fall mehr auf unser reguläres Programm konzentrieren: New York, Toronto und Delhi“, betonte er.
Laut Dykhne soll das Charterprogramm der UIA für 2022 die Flottenauslastung ausgleichen, um mehr Flugzeuge in die Luft zu bringen.
„Es wird wahrscheinlich eine Reihe von Charterprogrammen auf Langstreckenflügen geben, denn das Leben in der Pandemie hat gezeigt: Wenn die nächsten Nachbarn geschlossen sind, eröffnet sich die Möglichkeit von Langstreckenflügen. Dies ist für die Fahrgäste attraktiv. Wir nennen jetzt noch keine Ziele, denn es geht um den Sommer und Herbst 2022. Es ist schwer zu sagen, welche der geplanten Länder offen sein werden und welche attraktiv sein werden. Aber es wird eine ganze Reihe von Langstrecken-Charterflügen mit der Boeing 777 geben“, teilte der CEO der Fluggesellschaft mit und fügte hinzu, dass es sich dabei um Charterflüge nach Mexiko, Thailand und andere Ziele handeln könnte.
Wie früher berichtet, beförderte UIA im Jahr 2020 1,787 Mio. Passagiere, viermal weniger als im Jahr 2019 (etwa 8 Mio. Menschen).
Nach dem Jahresabschluss der UIA lag der Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 bei 1,09 Mrd. UAH.
2020 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 4,5 Mrd. UAH, der nach eigenen Angaben in erster Linie auf eine branchenweite Krise infolge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen war. Es schloss das Jahr 2019 mit einem Gewinn von 1,6 Mrd. UAH ab, gegenüber einem Verlust von 2,7 Mrd. UAH im Jahr 2018.
Dykhne wurde im September 2019 zum Präsidenten von Ukraine International Airlines ernannt.
Der vollständige Text des zweiten Teils des Interviews mit CEO der UIA Yevhen Dykhne wird auf der Website von Interfax-Ukraine veröffentlicht

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STAATLICHE LUFTFAHRTINSPEKTION ERLAUBTE DEN UIA, WEITERHIN VON KIEW NACH GOA ZU FLIEGEN, UND VERWEIGERTE DER SKYUP, DIESE ROUTE ZU FLIEGEN

Die ukrainische Staatliche Luftfahrtinspektion erlaubte der Fluggesellschaft Ukrainian International Airlines weiterhin den Linienflug auf der Strecke Kiew-Goa (Indien) zu fliegen.
Wie es in der auf der Webseite der Inspektion veröffentlichen Entscheidung steht, verweigerte die Luftfahrtinspektion der Fluggesellschaft SkyUp den Linienflug auf dieser Strecke zu fliegen.
Dabei erteilte die Luftfahrinspektion Erlaubnisse für folgende Fluggesellschaften: Der SkyUp für den Linienflug auf der Strecke Lwiw-Paris (Flughafen Paris-Beauvais-Tillé) zweimal pro Woche; der YanAir für den Linienflug auf der Strecke Charkiw-Tel Aviv (Israel) dreimal pro Woche, für die Linienflüge auf den Strecken Odessa-Tel Aviv, Budapest (Ungarn), Hamburg (Deutschland) (viermal pro Woche) und Paphos (Zypern, dreimal pro Woche), sowie auf den Strecken Kiew-Dresden (Deutschland, viermal pro Woche), Oslo (Norwegen, fünfmal pro Woche) und Riga (Lettland, siebenmal pro Woche).
Die Staatliche Luftfahrtinspektion genehmigte ebenfalls die Erhöhung der Anzahl von Flügen durch die SkyUp auf der Strecke Kiew-Pardubice (Tschechien) von dreimal bis siebenmal pro Woche, auf den Strecken Kiew-Lwiw und Kiew-Saporischschja von viermal bis siebenmal pro Woche.
Gleichzeitig hob die Staatliche Luftfahrtinspektion die Rechte von Black Sea Airlines und Europe Air auf den Betrieb von Linienflügen in andere Länder sowie das Recht von FANair auf regelmäßige Flüge von Kiew nach Batumi, Tiflis (beide Georgien), Thessaloniki, Athen (beide Griechenland), Tirana (Albanien), Bolonia (Italien), Stockholm (Schweden) sowie von Lwiw nach Athen und von Charkiw nach Tiflis auf.

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