Business news from Ukraine

Business news from Ukraine

Bali verschärft die Kontrollen für Ausländer angesichts zunehmender Verstöße gegen die Visabestimmungen

Die Behörden von Bali verstärken die Kontrollen von Ausländern und verschärfen die Überprüfungen der Einhaltung der Visabestimmungen, der Aufenthaltsvorschriften und der Arbeitsbestimmungen auf der Insel. Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit der steigenden Zahl von Verstößen durch Ausländer und dem Übergang der Provinz zu einem Modell des „Qualitätstourismus“, bei dem die Behörden zahlungskräftige und gesetzestreue Gäste anziehen wollen, anstatt lediglich den allgemeinen Touristenstrom zu erhöhen.

Von den festgestellten Verstößen führten 2.026 Fälle zur sofortigen Aufhebung der Aufenthaltsgenehmigungen und zur zwangsweisen Abschiebung. Weitere 1.323 ausländische Staatsbürger erhielten ein offizielles Einreiseverbot und wurden in die langfristige nationale schwarze Liste Indonesiens aufgenommen. Die übrigen Verstöße wurden in vorübergehende Unterbringungszentren gebracht oder erhielten hohe Geldstrafen.

Die Einwanderungsbehörden von Bali haben zudem eine rund um die Uhr erreichbare Hotline eingerichtet, über die Einwohner und Unternehmen mögliche Verstöße von Ausländern gegen Einwanderungsbestimmungen melden können. Dabei geht es insbesondere um abgelaufene Visa, illegale Arbeit, Verstöße gegen die Aufenthaltsbedingungen und andere Tätigkeiten, die nicht der Art des Visums entsprechen.

Besondere Aufmerksamkeit widmen die Behörden Ausländern, die mit einem Touristenvisum arbeiten oder gewerbliche Tätigkeiten ausüben. Die indonesische Einwanderungsbehörde hat darauf hingewiesen, dass selbst unbezahlte Werbe- oder Promotion-Aktivitäten als Verstoß gegen die Visabestimmungen gelten können, wenn sie tatsächlich mit Arbeit oder der Förderung geschäftlicher Aktivitäten in Verbindung stehen. Unter besonderer Beobachtung stehen Blogger, Influencer und Content-Ersteller.

Die Behörden von Bali bereiten zudem zusätzliche Einreisebestimmungen für Ausländer vor. Ab 2026 könnten Touristen hinsichtlich ihrer finanziellen Situation, der Aufenthaltsdauer und der angegebenen Reisepläne überprüft werden. Der Gouverneur von Bali, Wayan Koster, erklärte, dass die Überprüfung der Ersparnisse von Touristen aus den letzten drei Monaten zu einem Element des „qualitativen Tourismus“ werden könnte.

Bali bleibt eines der beliebtesten Reiseziele Asiens, doch der Massentourismus belastet die Infrastruktur, den Wohnungsmarkt, den Verkehr und die kulturellen Stätten der Insel. In den letzten Jahren betonen die lokalen Behörden immer häufiger die Notwendigkeit, Traditionen, die öffentliche Ordnung und die wirtschaftlichen Interessen der Einheimischen zu schützen.

Für Ausländer bedeutet dies, dass Reisen nach Bali stärker reguliert werden. Touristen müssen die Gültigkeitsdauer ihres Visums genauer im Auge behalten, dürfen ohne entsprechende Genehmigung keiner Arbeit nachgehen, müssen die örtlichen Verhaltensregeln einhalten und sich auf strengere Kontrollen ihrer Dokumente und Aufenthaltszwecke einstellen.

Auch für den Immobilien- und Relocation-Markt hat die Verschärfung der Kontrollen Bedeutung. Bali bleibt ein beliebtes Ziel für Remote-Arbeiter, Unternehmer und Langzeitmieter, doch die Behörden senden ein klares Signal: Der Aufenthalt auf der Insel muss dem Visastatus entsprechen, und Versuche, ein Touristenvisum für tatsächliche Arbeit oder geschäftliche Aktivitäten zu nutzen, können zu Geldstrafen, Abschiebung und Einreiseverbot führen.

, ,