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Im Taras-Shevchenko-Nationalmuseum wurde eine Ausstellung der israelischen Künstlerin Zoja Sever eröffnet

Im Taras-Shevchenko-Nationalmuseum in Kiew wurde mit Unterstützung der Botschaft des Staates Israel in der Ukraine die Ausstellung „DORT, WO DAS ZUHAUSE IST“ der israelischen Künstlerin ukrainischer Herkunft Zoja Sever eröffnet.

„Die Ausstellung von Zoja Sever zeigt Israel so, wie wir es kennen und lieben – strahlend, farbenfroh, warm und lebensfroh. Ich empfehle allen, diese Ausstellung zu besuchen und die Atmosphäre Israels zu spüren“, sagte Michael Brodsky, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter des Staates Israel in der Ukraine, bei der Eröffnung der Ausstellung.

Die Künstlerin brachte eine Auswahl von Werken nach Ukraine mit, die in ihrer charakteristischen Technik aus leuchtenden Öl- und Acrylfarben entstanden sind. Jedes Gemälde vermittelt einen Eindruck oder eine Erinnerung, das Bild einer Stadt, ihre Atmosphäre und ihren inneren Zauber.

In Severas Werken tauchen die Dächer der Häuser Jerusalems, schwarze und weiße Katzen, die Straßen der Altstadt sowie das biblische weiße Eselchen als Symbol der Ewigkeit auf. Das zentrale Thema der Ausstellung ist das Zuhause als Ort der Kraft, der Erinnerung und der Rückkehr.

Die Organisatoren betonen, dass Israel für die Juden auch nach zweitausend Jahren der Zerstreuung ein Ankerpunkt blieb – ein Zuhause, das es zurückzugewinnen und wiederherzustellen galt. In der Ausstellung wird dieses Thema mit den Erfahrungen der Ukraine verknüpft, die heute ebenfalls um ihr eigenes Zuhause, einen friedlichen Himmel und das Recht auf eine Zukunft kämpft.

„Diese Ausstellung verbindet uns, Ukrainer und Israelis, Soldaten und Künstler, Träumer und Pragmatiker. Gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Umständen. Diejenigen, die für ihr eigenes Zuhause an vorderster Front stehen“, heißt es in der Projektbeschreibung.

Zoya Sever ist eine israelische Künstlerin, die in Lemberg geboren wurde. Mit 16 Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Israel, heute lebt und arbeitet sie in Tel Aviv. Sie absolvierte die Jerusalemer Akademie für Kunst und Design „Bezalel“ und erwarb den Abschluss als Architektin.

Nach Beginn der groß angelegten russischen Invasion in der Ukraine schloss sich Sever einer Freiwilligengruppe an, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mit Schutzausrüstung versorgt. Sie ist außerdem Gründerin der Stiftung „United People of the Planet“, in deren Rahmen das Projekt „Fenster zum Frieden“ umgesetzt wird: Die Künstlerin bemalt gemeinsam mit Kindern die Wände von Schutzräumen.

Sevier ist zudem Ausbilderin bei der „Trauma-Koalition“ in der Ukraine. Ihre Werke befinden sich in Museen und Privatsammlungen in Israel, den USA, Kanada, Spanien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Australien, den Niederlanden, der Ukraine und Kasachstan.

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