Business news from Ukraine

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Trump und Xi vereinbaren Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Landwirtschaft

US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping haben sich bei Gesprächen in Peking darauf geeinigt, die Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Landwirtschaft auszubauen, und zudem die Lage im Nahen Osten, in der Ukraine und auf der koreanischen Halbinsel erörtert, berichtet CCTV.

Das Treffen fand am 14. Mai im Volkskongressgebäude in Peking während Trumps Staatsbesuchs in China statt. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums und der Nachrichtenagentur Xinhua erörterten die Staatschefs beider Länder die bilaterale Agenda und tauschten sich über wichtige internationale und regionale Themen aus, darunter die Lage im Nahen Osten, die Ukraine-Krise und die Lage auf der koreanischen Halbinsel.

Xi Jinping erklärte, dass China und die USA „konstruktive und strategisch stabile Beziehungen“ aufbauen müssten, und betonte zudem die Bedeutung eines behutsamen Vorgehens in der Taiwan-Frage, die er als das wichtigste Thema in den chinesisch-amerikanischen Beziehungen bezeichnete. Laut Xi könne ein falscher Umgang mit diesem Thema zu einer drastischen Verschärfung der bilateralen Beziehungen führen.

Trump erklärte laut der offiziellen chinesischen Version der Gespräche seine Bereitschaft, gemeinsam mit Xi die Kommunikation und Zusammenarbeit zu stärken, Meinungsverschiedenheiten beizulegen und die Beziehungen zwischen den USA und China weiterzuentwickeln. Außerdem stellte er dem chinesischen Staatschef Vertreter der amerikanischen Wirtschaft vor, die ihn nach China begleitet hatten.

Die Verhandlungen fanden vor dem Hintergrund der Bemühungen statt, den im Oktober 2025 erzielten Handelsfrieden zwischen den USA und China aufrechtzuerhalten. Zu den besprochenen Themen gehörten der Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt, chinesische Investitionen in den USA, Handel, Energie und Agrarlieferungen.

Für die Ukraine ist allein die Tatsache wichtig, dass das Thema Ukraine auf der Ebene der Staatschefs der USA und Chinas diskutiert wurde. Peking behält seinen Einfluss auf Moskau und bleibt einer der wichtigsten externen Akteure, von dessen Haltung der diplomatische Kontext rund um den Krieg abhängt. In den veröffentlichten Berichten wird jedoch nicht erwähnt, dass die Seiten konkrete Vereinbarungen speziell zur Ukraine getroffen hätten.

Ein separater Verhandlungspunkt war die Lage im Nahen Osten. Vor dem Hintergrund der Spannungen um den Iran und der Risiken für die Energieversorgung sind die USA daran interessiert, dass China eine aktivere Rolle bei der Minderung der Risiken für den globalen Handel und die Energieversorgungswege spielt. Washington strebt zudem wirtschaftliche Ergebnisse des Treffens an, darunter Handels- und Investitionsabkommen.

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