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Vor der Küste Montenegros ist eine Muschelart verschwunden

21 März , 2026  

Wie der Serbische Ökonom berichtet, wird in den Gewässern Montenegros das Vorkommen der Pinna nobilis – einer der größten Muschelarten des Mittelmeers – nicht mehr festgestellt, während die Population der verwandten Art Pinna rudis im Gegensatz dazu zunimmt. Dies berichtete Radio Televizija Budva unter Berufung auf Daten von Meeresbiologen.

Ihren Informationen zufolge begann das Massensterben der Pelastur in der Adria vor einigen Jahren und steht im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Parasiten Haplosporidium pinnae, der das Gewebe der Muschel befällt und zu ihrem raschen Absterben führt. Infolgedessen sind derzeit in den Küstengewässern Montenegros keine lebenden Exemplare dieser Art mehr zu finden.

Gleichzeitig stellen Experten einen Anstieg der Population der verwandten Art Pinna rudis fest, die sich als widerstandsfähiger gegenüber der Krankheit erwiesen hat. Diese Muschel zeichnet sich durch geringere Größe und eine andere Morphologie aus, besetzt jedoch eine ähnliche ökologische Nische.

Ökologen betonen, dass das Verschwinden des Pelasturus einen schwerwiegenden Verlust für das Meeresökosystem darstellt, da diese Art eine wichtige Rolle bei der Wasserfilterung und der Erhaltung der Artenvielfalt spielt. In diesem Zusammenhang fordert die wissenschaftliche Gemeinschaft eine verstärkte Überwachung des Zustands der Meeresumwelt sowie die Entwicklung von Programmen zum Schutz gefährdeter Arten in der Adria.

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