Die Ukraine hat ihre Präsenz auf dem EU-Markt für Weichweizenlieferungen in der Saison 2025/26 deutlich reduziert: Ihr Anteil an den EU-Importen sank von 67,3 % im Vorjahr auf 22,3 %, wie SPIKE BROKERS berichtet.
Den Statistiken zufolge gingen die Weichweizenimporte in die EU um 52 % zurück – von 4,43 Mio. Tonnen auf 2,15 Mio. Tonnen, wobei der Anteil der Ukraine von 2,98 Mio. Tonnen auf 479.000 Tonnen sank, was einen Verlust der Führungsposition unter den Lieferanten bedeutet.
Vor diesem Hintergrund steigerte Kanada seinen Anteil an den EU-Importen auf 40 % (858.000 Tonnen) gegenüber 13 % im Vorjahr, während Moldawien und Serbien ihren Anteil auf 17,3 % bzw. 14,3 % erhöhten.
SPIKE BROKERS stellt außerdem fest, dass sich der Export von ukrainischem Weizen Anfang Januar hauptsächlich auf die Märkte des Nahen Ostens und Nordafrikas konzentrierte, während die Aktivitäten in Richtung EU minimal blieben.