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In Montenegro wurde gemeinsam mit dem FBI ein Beteiligter des Falls von Cyberangriffen auf US-Universitäten festgenommen

29 Juni , 2026  

In Kotor nahm die montenegrinische Polizei zusammen mit dem US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation einen 39-jährigen Staatsbürger des Iran und der Türkei fest, der von den amerikanischen Behörden in einem groß angelegten Cyberkriminalitätsfall gesucht wird, berichtet der serbische Wirtschaftsexperte auf Telegram.

Nach Angaben der Polizei wurde der Mann in der Küstenstadt Kotor auf Ersuchen der USA und des FBI festgenommen. Er wird vom Gericht des Südlichen Bezirks von New York wegen Anschuldigungen gesucht, die mit Computerbetrug, Hackerangriffen und dem Diebstahl persönlicher Daten zusammenhängen.

Die Ermittlungen behaupten, dass der Verdächtige seit 2013 an groß angelegten Cyberangriffen auf die Infrastruktur der USA beteiligt war, darunter auf mehr als 150 amerikanische Universitäten. Der mutmaßliche Schaden wird auf mehr als 3,4 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Nach Darstellung der montenegrinischen Polizei wurden die gestohlenen Daten und Zugänge zu kompromittierten Universitätskonten im Interesse des Korps der Islamischen Revolutionsgarde Irans und anderer iranischer Strukturen, darunter Universitäten, genutzt.

Der Fall wurde einem Richter des Obersten Gerichts in Podgorica übergeben, der die Frage der Auslieferung des Festgenommenen an die USA prüfen wird.

Eine offizielle Stellungnahme des FBI konnte Reuters zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht erhalten.

Die Festnahme in Kotor wurde zu einer der auffälligsten internationalen Episoden im Kampf gegen Cyberverbrechen, die mit Angriffen auf Bildungs- und Forschungsinfrastruktur verbunden sind.

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