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Nur acht europäische Länder haben den Mindestlohn in der ersten Hälfte des Jahres 2026 angehoben

9 August , 2026  

Nur acht der 29 europäischen Länder, in denen ein nationaler Mindestlohn festgelegt ist, haben diesen zwischen Januar und Juli 2026 in ihrer Landeswährung angehoben, wie aus Daten von Eurostat hervorgeht.
Den stärksten Anstieg innerhalb eines halben Jahres verzeichnete Nordmazedonien mit 6,9 %.
Es folgen Rumänien und Estland mit jeweils 6,8 %, Belgien mit 5,8 %, Griechenland mit 4,5 %, Luxemburg mit 2,5 %, Frankreich mit 2,4 % und die Niederlande mit 1,9 %.
In den übrigen 21 Ländern hat sich die Höhe des Mindestlohns in der Landeswährung zwischen dem 1. Januar und dem 1. Juli nicht verändert. Zu dieser Gruppe gehören insbesondere Serbien, Kroatien, Slowenien, Polen, Deutschland, Spanien, Portugal, Bulgarien, Ungarn und die Ukraine.
Dabei bedeutet das Ausbleiben einer Anhebung des nominalen Mindestlohns faktisch einen Rückgang seiner Kaufkraft in den Ländern, in denen die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum weiter gestiegen sind.
Eurostat veröffentlicht zweimal jährlich Vergleichsdaten zu den Mindestlöhnen – jeweils zum 1. Januar und zum 1. Juli. Die zwischen diesen Daten eingetretenen Veränderungen werden bei der nächsten halbjährlichen Aktualisierung der Statistik berücksichtigt.
Zum 1. Juli 2026 lag der Mindestlohn in den EU-Ländern zwischen 620 Euro in Bulgarien und 2.771 Euro in Luxemburg. Bezieht man die Beitrittskandidatenländer mit ein, wurde der niedrigste Wert in der Ukraine verzeichnet – 169 Euro.

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