Der Wohnimmobilienmarkt in Nordgriechenland verzeichnet angesichts der hohen Nachfrage seitens ausländischer Käufer, die vor allem an Wohnungen in Thessaloniki, auf den Chalkidiki und in den Küstenregionen von Thrakien interessiert sind, weiterhin steigende Preise, wie aus einer Studie von Spitogatos Insights für das erste Quartal 2026 hervorgeht.
Den Daten der Studie zufolge stiegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Wohnimmobilien in Thessaloniki im Zeitraum 2022–2026 um 61 % auf 2.300 Euro pro Quadratmeter. In Mazedonien (Region Griechenlands) stieg der Wert um 53,7 % auf 1.992 Tausend Euro pro Quadratmeter, in Thrakien um 38,3 % auf 1.500 Tausend Euro pro Quadratmeter.
Der teuerste Markt in Nordgriechenland bleibt Chalkidiki, wo der Durchschnittspreis für Wohnimmobilien im ersten Quartal 2026 2.716 Tausend Euro pro Quadratmeter erreichte. Die Gemeinde Thessaloniki näherte sich diesem Niveau mit 2.667 Tausend Euro pro Quadratmeter deutlich an, während Kavala mit einem Wachstum von 68,1 % über fünf Jahre – auf 2.194 Tausend Euro pro Quadratmeter – die Spitze der Wachstumsraten einnahm.
Auch im Mietbereich bleibt Thessaloniki das Zentrum der größten Nachfrage: Der Durchschnittspreis stieg seit 2022 um 34,3 % auf 9,4 Euro pro Quadratmeter und Monat. In der Gemeinde Thessaloniki selbst liegt die Miete bei 10,4 Euro pro Quadratmeter, auf Chalkidiki bei 12,3 Euro pro Quadratmeter, was auf den starken Einfluss des Tourismus zurückzuführen ist.
Ausländische Käufer interessieren sich am häufigsten für die Vororte von Thessaloniki, Chalkidiki, die Gemeinde Thessaloniki selbst, Kavala und Pieria. Zu den zehn bei ausländischen Käufern beliebtesten Regionen gehören außerdem Evros, Serres, die Rhodopen und Xanthi.
Das Hauptinteresse ausländischer Käufer gilt Wohnungen. Diese liegen sowohl beim Kauf als auch bei der Miete an der Spitze. An zweiter Stelle folgen Einfamilienhäuser und Reihenhäuser.
Nach Einschätzung von Analysten verlagerte sich das ausländische Kapital allmählich aus den Großstädten hinaus und drang verstärkt in die Küsten- und Grenzregionen von Ostmakedonien und Thrakien vor.
Angaben zur Nationalität der ausländischen Käufer wurden in den veröffentlichten Materialien nicht gemacht.