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Der virale Ernährungszähler „Noms“ stammt von einem vietnamesischen Entwickler

13 Juli , 2026  

In den sozialen Netzwerken gewinnt die App „Noms“ zunehmend an Beliebtheit – ein visuelles Ernährungstagebuch mit KI-Funktionen. Im Gegensatz zu klassischen Kalorienrechnern zeigt sie die Mahlzeiten nicht in Form einer Tabelle an, sondern als „virtuellen Tisch“ oder visuelles Ernährungstagebuch: Der Nutzer fotografiert seine Gerichte, und die App wandelt sie in Sticker um und berechnet Kalorien, Proteine, Fette und Kohlenhydrate.

Den Seiten im App Store und bei Google Play zufolge ist Noms eine Entwicklung des vietnamesischen Entwicklers Dat Pham / Phạm Tiến Đạt. Bei Google Play wird in der Entwicklerkarte Vietnam angegeben, und auf der App-Store-Seite wird als Anbieter ebenfalls Dat Pham genannt.

Das Besondere an Noms ist weniger die Kalorienberechnung an sich als vielmehr das Design. Die App verwandelt die Mahlzeiten in ein visuelles Tagebuch: Die Speisen werden als eine Reihe von „Stickern“ dargestellt, man kann den Ernährungskalender einsehen, den Verlauf speichern, Video-Zusammenfassungen erstellen und die Karten in sozialen Netzwerken teilen.

Die KI-Funktion arbeitet anhand von Fotos: Der Nutzer fotografiert ein Gericht, und das Modell schätzt Kalorien, Kohlenhydrate, Proteine und Fette. In der App-Beschreibung wird gesondert darauf hingewiesen, dass Noms in der Lage ist, Nährwerte automatisch zu berechnen und den Verlauf im Kalender zu speichern.

Allerdings kann die App nicht als vollständig kostenloser Dienst ohne Einschränkungen betrachtet werden. Sie lässt sich zwar kostenlos herunterladen, doch im App Store werden In-App-Käufe angegeben, und in der Beschreibung ist von einem PRO-Abonnement sowie von Werbung für kostenlose Nutzer im Bereich der sozialen Funktionen die Rede. Auch bei Google Play werden In-App-Käufe angegeben.

Für den Markt der KI-Apps für Endverbraucher ist Noms insofern interessant, als es die Ernährungsprotokollierung vom Format eines „langweiligen Tagebuchs“ in das Format eines Spiels und visueller Inhalte überführt. Dies spiegelt einen breiteren Trend wider: KI-Dienste versuchen nicht nur, Daten zu verarbeiten, sondern alltägliche Gewohnheiten verständlicher, attraktiver und sozialer zu gestalten.

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