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Die Bevölkerung von 18 EU-Ländern wird bis zum Jahr 2100 zurückgehen, am stärksten in den baltischen Staaten und in Polen – Eurostat

22 April , 2026  

Bis zum Jahr 2100 wird die Bevölkerungszahl in 18 Ländern der Europäischen Union zurückgehen, wobei der stärkste Rückgang laut Eurostat-Daten in Lettland, Litauen und Polen erwartet wird.
Nach dem Basisszenario von Eurostat wird die Bevölkerung Lettlands bis zum Ende des Jahrhunderts im Vergleich zu 2025 um 33,9 %, die Litauens um 33,4 % und die Polens um 31,6 % zurückgehen. Auch in Deutschland, Slowenien, Finnland und Tschechien wird ein deutlicher Rückgang erwartet, der dort bei etwa 10 % liegen wird.
Gleichzeitig wird bis zum Jahr 2100 nur in neun EU-Ländern ein Bevölkerungswachstum prognostiziert. Um mehr als 25 % wird die Bevölkerungszahl nur in Luxemburg und auf Malta steigen – um 36,4 % bzw. 26 %. Ein Wachstum von 10 bis 20 % wird in Schweden und Irland erwartet.
Trotz des allgemeinen Bevölkerungsrückgangs wird Deutschland nach Schätzungen von Eurostat im Jahr 2100 mit 74,7 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der EU bleiben. Es folgen Frankreich mit 67,2 Millionen und Spanien mit 49,8 Millionen Einwohnern.
Das Statistikamt stellt fest, dass die Unterschiede zwischen den Ländern sowohl hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem der Bevölkerungshöchststand erreicht wird, als auch hinsichtlich des Ausmaßes des anschließenden Rückgangs oder Wachstums erheblich sein werden.

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