Die Europäische Union könnte der Ukraine einen Zuschuss für die Modernisierung des Grenzübergangs „Șepite – Izvoarele Sucevei“ an der Grenze zu Rumänien im Rahmen des Programms Interreg VI-A NEXT „Rumänien – Ukraine 2021-2027“ gewähren, teilte die Pressestelle der Agentur für Wiederaufbau mit. Dem Bericht zufolge hat das Leitungsgremium des Programms die Auswahl des Projekts BOND – Border Operations and National Development – genehmigt. Das Projekt wurde zur Finanzierung empfohlen und kann einen Zuschuss von bis zu 690.900 Euro erhalten, was 90 % des Gesamtbudgets des Projekts entspricht.
Die Agentur für Wiederaufbau wies darauf hin, dass BOND die nächste Etappe der komplexen Arbeiten zur Eröffnung des Grenzübergangs „Shepit – Izvoarele Sucevei“ ist, der in einem zwischenstaatlichen Abkommen zwischen der Ukraine und Rumänien vorgesehen ist. Zuvor wurden im Rahmen des Programms „Rumänien – Ukraine 2014-2020” auf beiden Seiten der Grenze spiegelgleiche Infrastrukturprojekte umgesetzt – es wurden Brücken und Zufahrtsstraßen gebaut und Hochwasserschutzmaßnahmen auf einer Länge von 2 km auf ukrainischer und 3 km auf rumänischer Seite durchgeführt.
Wie präzisiert wird, sieht das Projekt BOND die technische Ausstattung des Grenzübergangs auf beiden Seiten der Grenze vor, insbesondere die Anschaffung und Installation von Spezialausrüstung für den sicheren und effizienten Betrieb des Grenzübergangs sowie die Entwicklung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Strategie für die Entwicklung der Grenzgebiete.
Das Programm Interreg NEXT „Rumänien – Ukraine” für den Zeitraum 2021-2027 zielt auf die Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ab und umfasst die Grenzbezirke Rumäniens sowie die Regionen Transkarpatien, Iwano-Frankiwsk, Tscherniwzi und Odessa in der Ukraine.
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