Der Agrarkonzern IMC erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von 34,28 Mio. US-Dollar, was einem Rückgang von 33 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspricht, wie aus dem Bericht des Unternehmens an der Warschauer Börse vom Donnerstag hervorgeht.
„Der Rückgang des normalisierten EBITDA und des Nettogewinns … war auf den Rückgang der Preise für Mais und Sonnenblumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückzuführen – im Gegensatz zum starken Preisanstieg im ersten Halbjahr 2025 – sowie auf gestiegene Logistikkosten und die Abwertung der Griwna“, heißt es in dem Dokument.
Demnach sank das EBITDA um 22 % auf 50,23 Mio. US-Dollar.
Der konsolidierte Umsatz des Unternehmens stieg im ersten Halbjahr 2026 um 6 % auf 88,88 Mio. US-Dollar. Den größten Anteil daran hatte der Verkauf von Mais – 98,1 % gegenüber 97,8 % im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Herstellungskosten der verkauften Produkte des Unternehmens von 66,4 Mio. US-Dollar im Zeitraum Januar bis Juni 2025 auf 79,9 Mio. US-Dollar im Zeitraum Januar bis Juni 2026 gestiegen sind.
IMK fügte hinzu, dass die ukrainische Hrywnja im Laufe des Halbjahres gegenüber dem US-Dollar um 5,5 % abgewertet wurde, während sie im ersten Halbjahr des Vorjahres nur um 1,0 % abgewertet wurde, sodass das Unternehmen einen Nettoverlust aus Wechselkursdifferenzen in Höhe von 2,11 Mio. US-Dollar verbuchte.
Der Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank von 15,0 Mio. US-Dollar im Zeitraum Januar–Juni 2025 auf 12,0 Mio. US-Dollar, was in erster Linie auf den Rückgang der Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und den Anstieg der Betriebskosten zurückzuführen war.
Der Netto-Cashflow-Abfluss von IMK aus der Investitionstätigkeit verringerte sich dem Bericht zufolge im ersten Halbjahr 2026 auf 8,2 Mio. US-Dollar gegenüber 10,5 Mio. US-Dollar im ersten Halbjahr 2025, was dem Investitionsprogramm der Gruppe entspricht.
Der Agrarkonzern „IMK“ ist eine integrierte Unternehmensgruppe, die in den Oblasten Sumy, Poltawa und Tschernihiw (im Norden und Zentrum der Ukraine) in den Segmenten Pflanzenbau, Getreidespeicher und Lagerhaltung tätig ist. Der Landbestand beträgt 115.000 ha, die Lagerkapazität 554.000 Tonnen, die Produktion von Getreide und Ölsaaten im Jahr 2025 belief sich auf 838.000 Tonnen.
Der Nettogewinn von IMC stieg im Jahr 2025 um 24 % auf 67,5 Mio. US-Dollar, während der konsolidierte Umsatz um 10 % auf 190,5 Mio. US-Dollar zurückging.
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Die PrJSC „Euroshpon-Smiga“ (Ortsteil Smiga, Oblast Riwne), ein führender ukrainischer Hersteller von Hobelfurnier, verzeichnete im Zeitraum Januar bis Juni 2026 einen Rückgang des Nettogewinns um 29,2 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2025 – auf 109,4 Mio. UAH.
Laut dem auf der Website veröffentlichten Jahresabschluss des Unternehmens stieg der Nettoumsatz in diesem Zeitraum hingegen um 18,4 % auf 630,3 Mio. UAH.
Das Unternehmen erzielte einen Bruttogewinn von 168,9 Mio. UAH (ein Rückgang um 3,6 %), während sich der Gewinn aus der operativen Geschäftstätigkeit um 31,8 % auf 132,2 Mio. UAH verringerte.
Der nicht ausgeschüttete Gewinn belief sich zum Ende des Berichtszeitraums auf 1,23 Mrd. UAH.
Dem Bericht zufolge sank der Nettogewinn von „Euroshpon-Smyga“ im zweiten Quartal des laufenden Jahres im Vergleich zum Zeitraum April bis Juni 2025 um 41,7 % auf 54,2 Mio. UAH, während der Nettoumsatz um fast 15 % auf 311,7 Mio. UAH stieg.
Anfang Juli dieses Jahres waren 430 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.
Das Handels- und Industrieunternehmen „Euroshpon-Smyga“ ist nach eigenen Angaben Marktführer unter den Herstellern von gehobeltem Furnier in der Ukraine. Es produziert Schnittholz sowie gehobeltes und verleimtes Furnier aus verschiedenen Holzarten. Die Produkte entsprechen internationalen Standards und sind FSC-zertifiziert.
Im vergangenen Jahr exportierte das Unternehmen 81,6 % seines Gesamtumsatzes im Wert von 901,1 Mio. UAH; zu den Importländern gehörten Polen, Litauen, Spanien, die Slowakei, Belgien und die USA.
Im Jahr 2025 stieg der Nettogewinn des Unternehmens um 14,7 % auf 258,8 Mio. UAH im Vergleich zu 2024, bei einem Anstieg des Nettoertrags um 15,6 % auf 1 Mrd. 105 Mio. UAH. Im laufenden Jahr beschlossen die Aktionäre zweimal die Ausschüttung von Dividenden – in Höhe von insgesamt 50 Mio. UAH.
Die Nationale Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) hat die 16. Anleiheemission der Serie „P“ des internationalen Finanzdienstleisters NovaPay (TM NovaPay) aus der Nova-Gruppe registriert, deren Emittent die Tochtergesellschaft „NovaPay Credit“ ist und die einen Nennwert von 200 Mio. UAH aufweist, wie im Prospekt angegeben.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Emission die Platzierung von 200.000 auf den Namen lautenden, verzinslichen und unbesicherten Anleihen mit einem Nennwert von jeweils 1.000 UAH vorsieht. Der Zinssatz beträgt 18 % p. a.
Das öffentliche Angebot der Anleihen ist für den Zeitraum vom 4. September 2026 bis zum 3. August 2027 vorgesehen, sofern der Prospekt gültig ist. Die Anleihen werden zur Zulassung zum Handel an der Wertpapierbörse „Perspektiva“ angeboten. Als Emissionsverwalter der Serie „R“ wurde die „Univer Capital“ GmbH ernannt.
Das Unternehmen plant, die aus der Platzierung erzielten Mittel für die Kreditvergabe zu verwenden: 80 % an Privatpersonen, 20 % an juristische Personen.
Die Rückzahlung der Anleihen ist für den 4. bis 10. September 2029 vorgesehen.
Wie bereits berichtet, registrierte die Nationale Kommission für Wertpapier- und Börsenaufsicht (NKZPF) im Juli die 15. Anleiheemission von NovaPay der Serie „O“ mit einem Nennwert von 200 Mio. UAH. Anfang Juni gab das Unternehmen die vollständige Platzierung der 14. Emission der Serie „N“ in gleicher Höhe bekannt.
Nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 2026 steigerte „NovaPay Credit“ den Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um das 3,2-Fache auf 172,01 Mio. UAH und den Umsatz um das 2,2-Fache auf 586,42 Mio. UAH.
Das Eigenkapital des Unternehmens belief sich Ende Juni auf 688,5 Mio. UAH gegenüber 516,5 Mio. UAH zu Jahresbeginn, die Verbindlichkeiten auf 1,69 Mrd. UAH gegenüber 1,37 Mrd. UAH.
Die Einnahmen des Unternehmens aus dem Verkauf von Anleihen stiegen in diesem Zeitraum auf 693 Mio. UAH gegenüber 355,63 Mio. UAH im Vorjahr, während die Kosten für deren Rückkauf auf 578,80 Mio. UAH gegenüber 244,92 Mio. UAH stiegen.
Die Sky Bank (Kiew) hat ihr Stammkapital um 94,38 Mio. UAH auf 367,55 Mio. UAH erhöht, indem sie den Nennwert der Aktien aus einem Teil des im Jahr 2025 erzielten Gewinns erhöht hat.
Laut einer Mitteilung der Bank im Informationssystem der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) wurde der Beschluss zur Erhöhung des Grundkapitals von der Jahreshauptversammlung der Aktionäre der Bank am 28. April 2026 gefasst.
Die staatliche Registrierung der entsprechenden Änderungen der Satzung erfolgte am 3. Juli, und die NKZPF registrierte am 13. August die Ausgabe der Aktien.
Am 20. August erhielt die Bank vom Zentralen Wertpapierdepot eine Mitteilung über die Hinterlegung des Globalzertifikats und die Eintragung der Informationen über den neuen Nennwert der Aktien in das Depotbuchhaltungssystem.
Die Anzahl der stimmberechtigten Aktien der Bank beträgt nach der Kapitalerhöhung fast 3,54 Millionen Stück, was 99,9358 % der Gesamtzahl der Aktien entspricht.
Nach Angaben der Nationalbank belegte die Sky Bank zum 1. Juli 2026 gemessen an der Bilanzsumme den 40. Platz (4,28 Mrd. UAH) unter 59 Banken, und der Nettogewinn des Finanzinstituts belief sich im ersten Halbjahr auf 27,34 Mio. UAH.
„Nova Poshta“, der Marktführer im Expressversand in der Ukraine und Teil der Nova-Gruppe, steigerte im ersten Halbjahr 2026 seinen konsolidierten Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,3 % auf 2 Mrd. 195 Mio. UAH, während der Umsatz um 31,8 % auf 39 Mrd. 127 Mio. UAH stieg.
Laut dem konsolidierten Jahresabschluss des Unternehmens stieg der Bruttogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,9 % auf 8 Mrd. 474 Mio. UAH und das Betriebsergebnis um 29,5 % auf 4 Mrd. 633 Mio. UAH.
Der konsolidierte Umsatz stieg im zweiten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,5 % auf 20 Mrd. 909 Mio. UAH, der konsolidierte Nettogewinn um 8,5 % auf 1 Mrd. 299 Mio. UAH.
Das konsolidierte Bruttogewinn stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Zeitraum April bis Juni 2025 um 15,7 % auf 4 Mrd. 520 Mio. UAH, während das operative Ergebnis um 18,5 % auf 2 Mrd. 590 Mio. UAH zunahm.
Zum 30. Juni 2026 verfügte „Nova Poshta“ über ein Eigenkapital von 14,2 Mrd. UAH bei einer Bilanzsumme von 40,452 Mrd. UAH, was unter den Werten vom 31. Dezember 2025 liegt – 16,803 Mrd. UAH bzw. 44,219 Mrd. UAH.
Auch der Bestand an freien Zahlungsmitteln und deren Äquivalenten ging zurück – von 12,360 Mrd. UAH auf 10,829 Mrd. UAH. Das Unternehmen zahlte im ersten Halbjahr Dividenden in Höhe von 4,380 Mrd. UAH aus, verglichen mit 726 Mio. UAH im Zeitraum Januar bis Juni 2025.
Im konsolidierten Bericht wird angegeben, dass sich die Ausgaben für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten im ersten Halbjahr dieses Jahres auf 1 Milliarde 322 Millionen UAH beliefen, gegenüber 1 Milliarde 973 Millionen UAH im Vorjahr.
Wie im Zwischenabschluss berichtet wurde, steigerte „Nova Poshta“ im ersten Halbjahr 2026 den Nettogewinn im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um das 2,3-Fache auf 2 Milliarden 708 Millionen UAH und den Umsatz um 31,7 % auf 32,5 Milliarden UAH.
Zuvor wurde berichtet, dass das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 das Volumen der abgewickelten Sendungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,5 % gesteigert hat: Die Zahl der zugestellten Pakete und Frachtstücke belief sich auf 254,4 Millionen, darunter 17,9 Millionen internationale Sendungen.
Stand 13. Juli 2026 umfasst das Netzwerk von „Nova Poshta“ 54.700 Servicestellen: 16.800 Filialen und 37.900 Paketautomaten in der gesamten Ukraine.
Im Jahr 2025 steigerte „Nova Poshta“ ihren Umsatz im Vergleich zu 2024 um 21,6 % auf 54,2 Mrd. UAH, der Nettogewinn stieg um 4,4 % auf 2,6 Mrd. UAH. Die Zahl der zugestellten Pakete und Sendungen stieg um 7,4 % – von 486 Mio. auf 522 Mio., davon im internationalen Bereich um 52,6 % – von 19 Mio. auf 29 Mio.
Das Kerngeschäft von „Nova Poshta“ ist nach wie vor die Expresszustellung von Dokumenten, Paketen und palettierten Großgütern. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich der Expresszustellung in der Ukraine. Seine wirtschaftlich Berechtigten sind Volodymyr Poperechnuk und Vyacheslav Klimov.
Die „Rush“ GmbH, Eigentümerin der EVA-Kette in der Ukraine, steigerte im Zeitraum Januar bis Juni 2026 ihren Nettoumsatz im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 um 21,4 % auf 18 Mrd. UAH; der Nettogewinn stieg um ein Viertel auf 674,5 Mio. UAH.
Laut einer Meldung des Unternehmens im Informationssystem der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt stieg der Bruttogewinn in der ersten Hälfte des Jahres 2026 um 26,8 % auf 6,5 Mrd. UAH.
Der nicht ausgeschüttete Gewinn von „Rush“ stieg um 0,7 % auf 5,9 Mrd. UAH, die langfristigen Verbindlichkeiten um 19,6 % auf 5,3 Mrd. UAH und die kurzfristigen um 1 % auf 8,1 Mrd. UAH. Die Vermögenswerte von „Rush“ stiegen um 5,2 % und belaufen sich auf 20,2 Mrd. UAH.
Zum 30. Juni 2026 hat die „Rush“ LLC langfristige unbesicherte Anleihen der Serien „H“ und „G“ mit einem Nennwert von 500 Mio. UAH und einer Laufzeit bis 2027 sowie Anleihen der Serie „I“ mit einem Nennwert von 500 Mio. UAH und einer Laufzeit bis Mai 2030 mit einer möglichen Rückkaufoption im Mai 2026 und 2028 begeben.
Wie aus dem Bericht hervorgeht, verfügte die EVA-Kette zum 30. Juni 2026 über 1.185 Filialen in verschiedenen Regionen der Ukraine. Seit Jahresbeginn hat das Unternehmen 27 neue Verkaufsstellen eröffnet.
Wie berichtet, wurde infolge des russischen Angriffs am 18. August das Verteilzentrum der EVA-Kette in Brovary (Region Kiew) beschädigt.
Die „Rush“ GmbH wurde 2002 gegründet. Nach Angaben des Analysesystems YouControl wird als Eigentümer des Unternehmens die zyprische „Incetera Holdings Limited“ (100 %) angegeben, als letztendliche wirtschaftlich Berechtigte Ruslana Shostak (über die zyprische Mitali Holdings Ltd) und Valeriya Kiptika (über die zyprische Kingsbarns Holdings Limited).
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