Die Nationale Operette der Ukraine wird in der zweiten Aprilhälfte die Aufführungen ihres Repertoires auf der Hauptbühne fortsetzen, wie der Pressedienst des Theaters mitteilt.
„Die Emotionen der Liebe können das Leben selbst in den schwersten Zeiten mit leuchtenden Farben erfüllen. Denn Liebe ist die größte Triebkraft: Sie verändert die Welt, inspiriert und eröffnet neue Möglichkeiten“, erklärte der Chefchoreograf und Regisseur Vadym Prokopenko in einem Kommentar gegenüber der Agentur.
Am 24. April wird auf der Hauptbühne das Ballett „Carmen-Suite“ zur Musik von Georges Bizet aufgeführt. Die Inszenierung bleibt dank der universellen Themen Liebe, Freiheit und Wahl aktuell, und die Figur der Carmen wird als Symbol für weibliche Stärke und Unabhängigkeit interpretiert.

Am 26. April wird den Zuschauern das Stück „Marusja Churai“ nach dem historischen Roman in Versform von Lina Kostenko präsentiert. Es ist eine emotionale Geschichte über Liebe, Verlust und inneren Kampf, die zugleich als Allegorie auf das Schicksal des ukrainischen Volkes klingt und im heutigen Kontext nichts von ihrer Aktualität verliert.

Den Abschluss des Programms bildet am 29. April das Musical „The Sound of Music“ der Komponisten Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II., das auf den Memoiren von Maria von Trapp basiert. Die Inszenierung erzählt die Geschichte einer Familie, die auf der Flucht vor der Verfolgung durch die Nazis gezwungen ist, ihre Heimat zu verlassen.

„Das Thema der Wahl und des Verrats gewinnt erneut besondere Aktualität. Das Projekt ‚The Sound of Music‘ ist heute für die Ukraine notwendig, denn es zeigt die Kraft der Prinzipien – die Fähigkeit, nicht zu verraten, kein Kollaborateur zu werden und nicht aufzugeben“, erklärte der Regisseur und Volkskünstler der Ukraine Bohdan Strutynsky.