Business news from Ukraine

UKRAINE ERHIELT FEUER- UND RETTUNGSAUSRÜSTUNG AUS ÖSTERREICH

11 Feuerwehr- und Rettungsgeräte, fünf Wiederbelebungsfahrzeuge sowie Geräte und Maschinen aus Österreich sind in der Ukraine eingetroffen, berichtet der staatliche Rettungsdienst.
„In der Ukraine sind heute 11 Einheiten Feuerwehr- und Rettungsausrüstung und fünf Reanimobile angekommen. Sie wurden von den Wiener Rettungsdiensten bereitgestellt. Neben der Ausrüstung ist eine Menge anderer Ausrüstung und Ausrüstung angekommen, die für unseren Sieg über die Russen so notwendig ist Besatzer“, heißt es in einer im Telegrammkanal veröffentlichten Nachricht.
Es wird betont, dass „all diese wertvolle technische Hilfe in der Lage sein wird, die Kampffähigkeit der Einheiten des staatlichen Rettungsdienstes der Regionen zu stärken, die daran arbeiten, durch den Krieg verursachte Brände und Notfälle zu beseitigen“.

ÖSTERREICH WIRD BIS ZU 100 FRAUEN UND KINDER AUS DER UKRAINE ZUR BEHANDLUNG UND REHABILITATION AUFNEHMEN

Österreich wird bis zu 100 schwer verwundete Frauen und Kinder aus der Ukraine zur Behandlung und Rehabilitation aufnehmen, sagte der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer.
„Gestern habe ich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Ministerpräsident Denys Shmygal gesprochen. Ich habe angeboten, bis zu 100 schwer verwundete Frauen und Kinder aufzunehmen, zu behandeln und zu rehabilitieren. Wir werden weiterhin so viel wie möglich helfen!“ Das schrieb Nehammer am Mittwoch auf Twitter.

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ÖSTERREICH HAT HEUTE ALLE REISEBESCHRÄNKUNGEN IM ZUSAMMENHANG MIT DEM CORONAVIRUS AUFGEHOBEN

Ab dem 16. Mai hebt Österreich alle Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus für ausländische Touristen auf, sie müssen bei der Einreise keinen Impfpass, keine Krankheitsbescheinigung und keinen Test mehr vorlegen, berichtet das offizielle Tourismusportal des Landes.
Die sogenannte 3-G-Regel (Vorhandensein von Impfungen, Krankheitsbescheinigung oder negativer Test) entfällt ab 16. Mai für Einreisende aus allen Ländern nach Österreich.
Seit dem 16. April sind in Österreich viele „Covid“-Beschränkungen aufgehoben. Daher sind Impfpass, Masken und Tests für den Eintritt in die meisten öffentlichen Orte, Restaurants, Bars und Museen nicht erforderlich. Auch die Maskenpflicht wurde aufgehoben, sie bleibt aber in Krankenhäusern, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht.

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„AGROSEM“ STARTETE MAISLIEFERUNGEN PER EISENBAHN NACH ÖSTERREICH

Agrosem LLC (Kiew), ein Vertreiber von landwirtschaftlichen Produkten, Saatgut und landwirtschaftlichen Maschinen, hat eine Eisenbahnstrecke von der Ukraine nach Österreich in Betrieb genommen, die wöchentlich Chargen ukrainischen Mais exportieren wird.
Die Facebook-Seite von Agrosem berichtete am Dienstag, dass der erste Zug von 25 Trichterwagen am 6. Mai beim österreichischen Kunden angekommen ist. Ausgehend von der durchschnittlichen Tragfähigkeit der Getreidewagen von 72 Tonnen beträgt das Volumen einer wöchentlichen Sendung Mais nach Österreich rund 1,8 Tausend Tonnen.
„Die Kunden in der Ukraine und in Österreich sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber der Prozess war kompliziert, insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Gleisbreite in der Ukraine und in Europa. Dazu mussten Bahnhöfe gefunden werden, an denen ein Umsteigen vom ukrainischen Zug möglich wäre der österreichische, und es war auch notwendig, die Verfügbarkeit freier Waggons in beiden Ländern zu ermitteln. Aber wir sind zuversichtlich, dass der Zug wöchentlich fahren und Produkte nach Europa liefern wird“, erklärt das Unternehmen.
Laut dem Direktor von „Agrosem“ Oleksiy Kulik, dessen Worte vom Pressedienst des Unternehmens zitiert werden, ist es jetzt sehr wichtig, ukrainische Landwirte zu unterstützen und Lösungen für den Export von angebauten Produkten zu finden. „Wir müssen alles tun, damit ukrainische Landwirte ihre Produkte in Europa zu Marktpreisen verkaufen können“, betonte er.
An der Organisation der Exportroute nahmen der ukrainische Botschafter in Österreich Vasyl Khyminets, die österreichische Ministerin für Land- und Forstwirtschaft, Ökologie und Wasserressourcen Elisabeth Kostinger, der Generaldirektor der Österreichischen Bundesbahnen Andreas Matt und der Direktor von Agrosem Kulik teil.
„Agrosem“ ist der offizielle Distributor in der Ukraine von landwirtschaftlichen Maschinen und Ersatzteilen, Saatgut, Düngemitteln und Pflanzenschutzmitteln. Das Unternehmen bietet Lösungen im Bereich Precision Farming, Telematiksysteme, automatisierte und unbemannte Fahrzeuge an, die darauf abzielen, die Produkteffizienz zu verbessern und Ressourcen im landwirtschaftlichen Produktionsprozess einzusparen.
Laut dem einheitlichen staatlichen Register der juristischen Personen und Einzelunternehmer sind die Endbegünstigten der Agrosem LLC Oleg Zvyagintsev mit einem Anteil von 35 % am genehmigten Kapital des Unternehmens, Igor Zvyagintsev (15 %), Alexei Kulik (15 %) und der US-Bürger Alexander Winzer (35 %).

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ÖSTERREICH STELLT DER UKRAINE WEITERE HUMANITÄRE HILFE IN HÖHE VON FAST 42 MILLIONEN EURO ZUR VERFÜGUNG

Der Foreign Disaster Response Fund (AKF) des österreichischen Außenministeriums wird der Ukraine im Rahmen der Spendenaktion „Nachbarn in Not“ im Zusammenhang mit der humanitären Katastrophe im Land 41,96 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zuweisen als Folge des brutalen Angriffskrieges Russlands.

Laut österreichischem Außenministerium wurde die Entscheidung der Regierung am 4. Juni getroffen, dies sei die größte Zahlung der AKF in der Geschichte.

Aufgrund der schwerwiegenden Folgen des Krieges in der Ukraine, die weit über die Region hinaus zu spüren sind, gehen der Mitteilung zufolge weitere 4 Millionen Euro an das Welternährungsprogramm (WFP) für wichtige Arbeit im Libanon, in Syrien, im Jemen und in Libyen.

„Mit heutigem Ministerratsbeschluss löst die Bundesregierung ihre Zusage vom März ein, indem sie im Rahmen der ORF-Aktion „Nachbarn in Not“ alle bis Ostermontag eingegangenen Spenden für die Ukraine verdoppelt“, sagte Bundeskanzler Carl Nehammer in einer Mitteilung.

Er betonte, dass Österreich es als seine humanitäre Pflicht betrachte, zur Linderung des Leids der Menschen in der Ukraine beizutragen, und erinnerte daran, dass das Land seit Kriegsbeginn bereits eine Reihe von Hilfsleistungen erbracht habe, darunter die Bereitstellung von 17,5 Millionen Euro aus dem Ausland Hilfsfonds und die Lieferung von zivilen Krankenwagen, Helmen, Schutzwesten und Treibstoff.

„Es ist ganz klar: Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes. Mit 42 Millionen Euro wollen wir Nachbarn in Not schnell und unbürokratisch helfen. Gemeinsam können wir all jene besser unterstützen, die unsere Hilfe und Solidarität besonders brauchen“, sagte Vice Bundeskanzler Werner Kogler bedankt sich bei allen Spendern.

Laut der Pressemitteilung sollten mindestens 15 Millionen Euro der von der Regierung bereitgestellten Mittel zur Finanzierung von Projekten zur Linderung humanitärer Not, insbesondere für Frauen und Kinder, verwendet werden, und mindestens 5 Millionen Euro sollten Organisationen zugewiesen werden, die in Moldawien arbeiten ist von den Flüchtlingsströmen aus der Ukraine besonders betroffen.

Damit erhöht sich die österreichische Hilfe für die Ukraine und andere besonders betroffene Länder seit Beginn des Angriffskrieges mit Russland auf insgesamt mehr als 80 Millionen Euro.

ÖSTERREICH KANN RUSSISCHES ÖL MIT EINEM EMBARGO BELEGEN, WENN DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION EINE ENTSPRECHENDE ENTSCHEIDUNG TRIFFT

Österreich ist bereit, sich am Ölembargo aus Russland zu beteiligen, wenn die Europäische Kommission eine entsprechende Entscheidung trifft, sagte die Ministerin für Klima, Umwelt und Energie des Landes, Leonore Gewessler.
„Bisher gibt es keinen Vorschlag der Europäischen Kommission, aber Österreich ist bereit, sich konsequent am Ölembargo zu beteiligen, wenn die Kommission und die beteiligten Länder bereit sind, es einzuführen.
Darauf sei Österreich ihrer Meinung nach vorbereitet. Zuvor stammten etwa 10 % der österreichischen Ölimporte aus Russland. In letzter Zeit wurde aktiv daran gearbeitet, diesen Anteil zu reduzieren, und im März wurde kein russisches Öl gekauft. Aber die Situation in verschiedenen EU-Ländern sei unterschiedlich, stellte sie fest.

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