Das Bergbauunternehmen Ferrexpo mit Vermögenswerten in der Ukraine schloss das erste Halbjahr 2026 mit einem Nettoverlust von 14,9 Mio. US-Dollar ab, was 13,2-mal weniger ist als im ersten Halbjahr 2025, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht des Unternehmens hervorgeht.
Demnach sank der Umsatz um das 2,3-Fache auf 196 Mio. US-Dollar aufgrund rückläufiger Absatzmengen, während das EBITDA mit 4 Mio. US-Dollar negativ ausfiel – gegenüber einem positiven Wert von 4 Mio. US-Dollar im ersten Halbjahr 2025 –, was die kombinierten Auswirkungen des Rückgangs bei Absatzmengen und Verkaufspreisen sowie steigender Produktionskosten widerspiegelt.
Nach der Veröffentlichung des Finanzberichts am Vormittag stieg der Aktienkurs von 28,9 Pence auf 32,88 Pence und schloss bei 32,48 Pence, was einem Anstieg von 13,33 % gegenüber dem Schlusskurs des Vortages entspricht. Zuletzt hatten die Aktien vor mehr als fünf Monaten einen so hohen Kurs erreicht.
Ferrexpo wies darauf hin, dass das Unternehmen seine Investitionsausgaben (CapEx) bewusst von 28 Mio. US-Dollar im Zeitraum Januar bis Juni 2025 auf 10 Mio. US-Dollar gekürzt habe, wobei 88 % dieser Ausgaben für Projekte zur Aufrechterhaltung des Betriebs und nur 12 % für Entwicklungsprojekte verwendet wurden.
Aufgrund der anhaltenden Verzögerungen bei der Erstattung der Mehrwertsteuer und der damit verbundenen Verringerung der finanziellen Liquidität sah sich der Konzern gezwungen, die Produktion auf eine einzige Produktionslinie für Pelletierung zu reduzieren, heißt es in dem Bericht.
Das Gesamtvolumen der verkaufsfähigen Produktion belief sich im ersten Halbjahr auf 1,556 Mio. Tonnen, was einem Rückgang von 40 % gegenüber dem vorangegangenen Halbjahr (das am 31. Dezember 2025 endete) und von 54 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 entspricht.
Die Produktionsstruktur im ersten Halbjahr 2026 setzte sich zu 89 % aus Pellets und zu 11 % aus marktfähigem Konzentrat zusammen, gegenüber 61 % bzw. 39 % im ersten Halbjahr 2025, wobei der höhere Anteil an Konzentratproduktion zusätzliche Marktchancen in einer Phase geringerer Nachfrage nach Pellets und niedrigerer Marktprämien bot, wie Ferrexpo feststellte.
Der vorläufige Vorstandsvorsitzende Lucio Genovese erinnerte daran, dass das Unternehmen Anfang September durch eine zusätzliche Aktienemission 100 Mio. US-Dollar einwerben konnte, was die Liquiditätslage erheblich gestärkt und für zusätzliche finanzielle Stabilität sowie größere Flexibilität bei der Bewältigung des anhaltenden operativen und finanziellen Drucks gesorgt habe, dem das Unternehmen ausgesetzt sei.
„Das zusätzliche Kapital beseitigt jedoch nicht die grundlegenden Probleme, die durch die anhaltende Zurückhaltung von Mehrwertsteuerrückerstattungen, den Krieg in der Ukraine, Einschränkungen bei der Logistik- und Energieinfrastruktur sowie die Notwendigkeit einer disziplinierten Verwaltung der liquiden Mittel und des Umlaufvermögens entstanden sind“, erklärte er.
Am Freitag präzisierte Ferrexpo, dass die Produktionskosten nach dem C1-Indikator von 77,1 US-Dollar im ersten Halbjahr 2025 auf 81,3 US-Dollar pro Tonne gestiegen sind. Gründe hierfür sind der Anstieg des Umfangs an Bergbauarbeiten und Wartungsmaßnahmen, die Auswirkungen höherer Strom- und Brennstoffpreise sowie steigende Personalkosten.
Es wird betont, dass der Konzern erhebliche Anstrengungen unternommen hat, um die Kosten zu senken und so die finanzielle Stabilität zu sichern. Zu diesen Maßnahmen gehören die Verkürzung der Arbeitszeit für die Mitarbeiter, die Reduzierung des Einkaufsvolumens bei Waren und Dienstleistungen sowie die Aussetzung aller nicht unbedingt notwendigen Investitionen, Gemeinkosten und Ausgaben für die soziale Verantwortung des Unternehmens.
Zudem fielen im ersten Halbjahr 2026 keine Verluste aus Wertminderungen von Vermögenswerten an, während diese im ersten Halbjahr 2025 noch 154 Mio. US-Dollar betrugen.
In dem Bericht betonte Genovese, dass die anhaltende Aussetzung der Mehrwertsteuerrückerstattung durch die ukrainischen Steuerbehörden weiterhin ein erhebliches finanzielles Problem darstelle: Zum 30. Juni belief sich der Netto-Saldo der ausstehenden Mehrwertsteuerrückerstattung auf 82,7 Mio. US-Dollar, und zum 24. September hatte die Staatliche Steuerbehörde die Mehrwertsteuerrückerstattung in Höhe von insgesamt 3,885 Mrd. UAH bzw. 86,9 Mio. US-Dollar ausgesetzt.
In dem Bericht wird außerdem darauf hingewiesen, dass Ferrexpo in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 die Nachricht vom Tod weiterer 11 Kollegen erhielt, die in den Streitkräften der Ukraine gedient hatten, womit die Gesamtzahl der Todesopfer seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands 67 Personen erreichte, während in den Jahren 2024 und 2025 jeweils 11 Todesfälle zu verzeichnen waren.
Dem Bericht zufolge leisteten Ende Juni 2026 804 Mitarbeiter von Ferrexpo Dienst in den ukrainischen Streitkräften, und 218 Personen waren demobilisiert worden, während es Ende 2025 noch 771 bzw. 194 waren und ein Jahr zuvor 706 bzw. 160.
Ferrexpo hält 100 % der Anteile an der „Jeristivsky GZK“ GmbH, 99,9 % an der „Bilanivsky GZK“ GmbH und 100 % der Anteile an der „Poltava GZK“ PrJSC.
Die Londoner Börse (LSE) hatte den Handel mit Ferrexpo-Aktien Anfang Mai ausgesetzt, da das Unternehmen seinen Jahresabschluss nicht fristgerecht veröffentlichen konnte; am 7. September wurde der Handel wieder aufgenommen.
Das Unternehmen verzeichnete im Jahr 2025 einen Umsatzrückgang um 16 % auf 787 Mio. US-Dollar, sein EBITDA sank um das 2,5-Fache auf 28 Mio. US-Dollar, während sich der Nettoverlust fast um das 4,5-Fache auf 223,9 Mio. US-Dollar erhöhte.
Der Agrarkonzern „Astarta“ verzeichnete in der ersten Hälfte des Jahres 2026 einen Nettoverlust von 14,07 Mio. Euro, verglichen mit einem Nettogewinn von 42,27 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie aus dem Bericht des Unternehmens an der Warschauer Börse vom Donnerstag hervorgeht.
Demnach erzielten im Januar bis Juni des Vorjahres alle Segmente einen Nettogewinn, während in diesem Jahr in jedem einzelnen Segment ein Verlust verzeichnet wurde: In der Zuckerproduktion entstand statt eines Gewinns von 8,35 Mio. Euro ein Verlust von 3,83 Mio. Euro, im Pflanzenbau wandelte sich ein Gewinn von 20,07 Mio. Euro in einen Verlust von 3,76 Mio. Euro um, in der Rinderzucht entstand statt eines Gewinns von 10,68 Mio. Euro ein Verlust von 2,41 Mio. Euro, und in der Sojaverarbeitung wandelte sich ein Gewinn von 5,84 Mio. Euro in einen Verlust von 2,27 Mio. Euro um.
Der Pflanzenbau und die Sojaverarbeitung verzeichneten einen operativen Gewinn, während bei der Zuckerherstellung und in der Tierhaltung ein operativer Verlust entstand. Darüber hinaus wies die Tierhaltung auch einen Bruttungsverlust auf.
Dem Bericht zufolge sank der konsolidierte Umsatz von „Astarta“ im ersten Halbjahr nur um 0,1 % auf 226,47 Mio. EUR, wobei der Anteil der Exportumsätze bei 62 % lag, gegenüber 61 % im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Spitzenreiter war der Agrarsektor, dessen Umsatz um 27 % auf 78 Mio. Euro stieg, was 34 % des Gesamtumsatzes entspricht. In der Zuckerproduktion gingen die Umsätze um 10 % auf 72 Mio. Euro zurück, was 32 % des Gesamtumsatzes entspricht, in der Sojaverarbeitung um 7 % auf 51 Mio. Euro und in der Tierhaltung um 15 % auf 25 Mio. Euro.
Der Bruttogewinn halbierte sich im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres auf 46,01 Mio. Euro, da die Herstellungskosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % stiegen und der geschätzte Wert der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und des Viehbestands aufgrund gesunkener Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und gestiegener Kosten nach unten korrigiert wurde.
Das konsolidierte EBITDA sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das 2,4-Fache auf 34,32 Mio. Euro.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Nettoinvestitionen um 41 % auf 27 Mio. EUR zurückgingen, nachdem die Investitionen in die Anlage zur Herstellung von Proteinkonzentraten sowie die laufenden planmäßigen Investitionsausgaben in anderen Segmenten abgeschlossen wurden.
Dem Bericht zufolge belief sich die Nettofinanzverschuldung (ohne Berücksichtigung von Leasingverbindlichkeiten) im ersten Halbjahr 2026 auf 81 Mio. EUR gegenüber 28 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2025. Die Gesamtnettoverschuldung (einschließlich Leasing) stieg um 44 % auf 220 Mio. EUR.
„Astarta“ ist ein vertikal integrierter Agrar- und Industriekonzern, der in acht Regionen der Ukraine tätig ist und der größte Zuckerproduzent der Ukraine ist. Zu ihr gehören sechs Zuckerfabriken, landwirtschaftliche Betriebe mit einer Landfläche von 220.000 ha und Milchviehbetriebe mit 22.000 Rindern, eine Ölgewinnungsanlage in Hlobyn (Region Poltawa), sieben Getreidespeicher und ein Biogaskomplex.
Der Nettogewinn von „Astarta“ sank im Jahr 2025 um das 4,2-Fache auf 19,94 Mio. US-Dollar, während der konsolidierte Umsatz um 23 % auf 472 Mio. US-Dollar zurückging.
Die Aktionäre der AG „Izmailer Zellstoff- und Kartonkombinat“ (ICKK, Oblast Odessa) berufen eine Hauptversammlung ein, um die Geschäftsergebnisse des Unternehmens für die Jahre 2019–2025 zu erörtern; dabei sollen insbesondere die Ausschüttung des Reingewinns sowie die Tilgung der Verluste aus diesen Jahren behandelt werden.
Laut einer Bekanntmachung im Informationssystem der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) ist die Versammlung für den 30. September dieses Jahres angesetzt.
Die Beschlussentwürfe sehen insbesondere vor, den Nettogewinn für das Jahr 2019 in Höhe von 0,5 Mio. UAH, für das Jahr 2020 in Höhe von 2,54 Mio. UAH, für das Jahr 2022 in Höhe von 3 Mio. UAH und für das Jahr 2024 in Höhe von 2,74 Mio. UAH nicht auszuschütten.
Vom Nettogewinn für das Jahr 2023 in Höhe von 13,95 Mio. UAH sollen 11,3 Mio. UAH zur Tilgung der Verluste aus den Vorjahren verwendet und 2,67 Mio. UAH nicht ausgeschüttet werden.
Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Geschäftstätigkeit des Kombinats im Jahr 2021 verlustreich war (5,2 Mio. UAH) und der Verlust im Jahr 2025 (4 Mio. UAH) durch nicht ausgeschüttete Gewinne aus früheren Perioden gedeckt werden soll.
Der nicht ausgeschüttete Gewinn des ICKK belief sich zu Beginn des Jahres 2026 auf 1,64 Mio. UAH.
Die Aktionäre planen außerdem Änderungen an der Satzung der Gesellschaft, insbesondere im Zusammenhang mit der Anpassung einzelner Bestimmungen an Änderungen der geltenden Gesetzgebung sowie der Aufhebung von Bestimmungen über die Bildung und Verwendung von Mitteln aus dem Rücklagenkapital.
Dementsprechend wurde der Punkt zur Auflösung des Rücklagenkapitals und zur Zuweisung seiner Mittel zum nicht ausgeschütteten Gewinn auf die Tagesordnung gesetzt.
Außerdem ist die Neuwahl des Aufsichtsrats des Unternehmens geplant.
Die Aktionäre werden unter anderem die Frage der Einleitung eines präventiven Sanierungsverfahrens erörtern und den Vorstandsvorsitzenden beauftragen, beim Wirtschaftsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines entsprechenden Verfahrens zu stellen.
Nach Angaben der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) hält Garelio Trading zum Stand des zweiten Quartals 2026 23,9974 % der Aktien der AG „ICKK“, Michele Participation Corp 18,0037 %, Valtino Continental 14,39 %, Vanair Limited 16,2504 %, Melfort Trading 18,0037 % und Flink Investments 7,5 %.
Das ZKK in Izmail produziert Wellpappe, Wellpappenverpackungen und Kartonverpackungen. Der Hauptrohstoff ist Altpapier.
Zu den Hauptabnehmern der Verpackungen zählen Unternehmen aus der Lebensmittel-, Milch-, Spirituosen-, Fisch- und Leichtindustrie sowie aus dem Maschinenbau und der Metallverarbeitung, und zu den Abnehmern im Jahr 2025 gehörten PTK Shabo, die „Olvia“ GmbH, „Fratelli Vaineri“, „Aquafrost“, „Yugfood“, „Promtechtorg“ sowie die OJSC „OKZ“ (Marke „Shustov“). Die Produkte des Kombinats wurden auch nach Moldawien geliefert.
Nach Angaben des Unternehmensberichts verzeichnete das Unternehmen im Jahr 2025 einen Rückgang des Nettoumsatzes um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr – auf 250,5 Mio. UAH.
Das ukrainische Verteidigungs-Start-up Swarmer, das im März dieses Jahres an der Nasdaq an die Börse ging (Ticker: SWMR), hat im zweiten Quartal 2026 seinen Nettoverlust im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 von 1,6 Mio. US-Dollar auf 7,3 Mio. US-Dollar erhöht, während der Umsatz von 138.200 US-Dollar auf 216.000 US-Dollar stieg, wie aus dem Finanzbericht des Unternehmens hervorgeht.
„Das zweite Quartal 2026 war für uns das erste vollständige Quartal als börsennotiertes Unternehmen und eine Zeit bedeutender Fortschritte in allen Geschäftsbereichen. Wir haben erfolgreich neue Kunden gewonnen und Fortschritte bei der Umsetzung von Projekten zur Einführung unserer Lösungen auf verschiedenen unbemannten Plattformen erzielt, während wir gleichzeitig weiterhin in das Team und die Technologien investiert haben, die für unser zukünftiges Wachstum erforderlich sind“, wird der Mitbegründer des Unternehmens, Alex Fink, in der Pressemitteilung zitiert.
Dem Bericht zufolge belief sich der Bruttogewinn des Unternehmens im zweiten Quartal 2026 auf 183.600 US-Dollar, verglichen mit 82.000 US-Dollar im Zeitraum April bis Juni 2025. Das entsprechende Wachstum war in erster Linie auf Lizenzerlöse zurückzuführen, die im Rahmen des SkyKnight-Programms verbucht wurden.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Betriebskosten von Swarmer in diesem Berichtszeitraum 7,5 Mio. US-Dollar betrugen, verglichen mit 854.800 US-Dollar im Vorjahr.
„Dieser Anstieg ist in erster Linie auf Investitionen in Personal, technische Entwicklungen, die Produktentwicklung und die Integrationsmöglichkeiten der Plattform sowie auf gestiegene Ausgaben für Beratungs-, Rechts- und Fachdienstleistungen im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Unternehmens als börsennotiertes Unternehmen zurückzuführen“, erklärte das Unternehmen.
Die Betriebskosten für das zweite Quartal 2026 umfassten unter anderem auch rund 1,2 Mio. US-Dollar an nicht zahlungswirksamen Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen sowie bestimmte einmalige Aufwendungen für den Erwerb von Ausrüstung, die sich voraussichtlich nicht regelmäßig wiederholen werden.
In dem Bericht wurde hinzugefügt, dass das Unternehmen im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres Rechnungen in Höhe von 1,5 Mio. US-Dollar an den Drohnenhersteller SkyKnight gestellt hat. Dabei wurden 0,2 Mio. US-Dollar als Umsatz erfasst, 0,1 Mio. US-Dollar als abgegrenzter Umsatz ausgewiesen und der Restbetrag in der Bilanz als Vorauszahlung verbucht.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass sich der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten per Ende Juni 2026 auf 25,3 Mio. US-Dollar erhöht habe, gegenüber 9,3 Mio. US-Dollar zum 31. Dezember 2025.
Swarmer erklärt, dass dieser Anstieg auf den Erlös von rund 16 Mio. $ aus dem Börsengang, die Aufnahme von 8,8 Mio. $ im Rahmen einer Finanzierungslinie gegen Ausgabe von Aktien sowie den Erlös von 3,5 Mio. $ aus dem Verkauf von wandelbaren Vorzugsaktien der Serie A-1 zurückzuführen ist.
Im April bis Juni dieses Jahres unterzeichnete Swarmer zudem eine Absichtserklärung (MOU) mit dem Technologieunternehmen Autonomous Power Corporation (Powerus), um die mögliche Integration der kampferprobten Software von Swarmer in die autonomen Luft- und Seeplattformen von Powerus zu untersuchen.
Zu den Hauptgeschäftsbereichen des Unternehmens gehören die autonome Schwarmkoordination, die Integration von multidomänenfähigen unbemannten Systemen, KI-basierte kollaborative Autonomie sowie Software für die Führung und Steuerung verteilter robotergestützter Operationen, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus zählen Drohnenhersteller zu den Kunden des Unternehmens, die die Swarmer-Software für die Integration in ihre Hardware-Plattformen lizenzieren.
Wie berichtet, verzeichnete Swarmer im Zeitraum Januar bis März 2026 einen Nettoverlust von 4,5 Mio. US-Dollar, verglichen mit 0,7 Mio. US-Dollar im gleichen Zeitraum des Jahres 2025. Damals sank der Umsatz von 110.700 US-Dollar auf 20.300 US-Dollar, während die Betriebskosten von 0,8 Mio. US-Dollar auf 4,5 Mio. US-Dollar stiegen.
Das Unternehmen wurde im Mai 2023 von Serhiy Kuprienko und Alex Fink gegründet. Der angegebene Hauptsitz sowie die Marketing- und Vertriebsniederlassung befinden sich in Austin (Texas, USA), während die Entwicklungsabteilungen auf Standorte in Kiew (Ukraine) und Warschau (Polen) verteilt sind. Zur Holdingstruktur des Unternehmens gehören „Tochtergesellschaften“ in der Ukraine, in Polen und in Estland.
Vor dem Börsengang hielt Kuprienko 27,4 % und Fink 15,1 % der Anteile, während sich die Anteile der übrigen Eigentümer wie folgt verteilten: Theseus Capital Partners, dessen geschäftsführender Gesellschafter das Vorstandsmitglied Philip Wagenheim ist, hielt 22 %, der D3 Fund von Evelyn Buchatski 10,1 %, RG.AI Technologies von Charles Eberli von Sexi – 14 %, Green Flag Fund I – 5,3 % und Radius Fund I – 6,9 %
Der Umsatz von Swarmer sank im Jahr 2025 auf 0,31 Mio. US-Dollar gegenüber 0,33 Mio. US-Dollar im Vorjahr, während sich der Nettoverlust von 2,07 Mio. US-Dollar auf 8,53 Mio. US-Dollar erhöhte.
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Die AG „Kiewer Elektrowagenreparaturwerk“ (KEVRZ), die zur „Ukrzaliznytsia“ gehört, verzeichnete im Zeitraum Januar bis Juni 2026 einen Verlust in Höhe von 4,48 Mio. UAH, was 4,2-mal weniger ist als im ersten Halbjahr 2025.
Laut dem im Informationssystem der Nationalen Kommission für Wertpapiere und den Kapitalmarkt (NKZPF) veröffentlichten Zwischenfinanzbericht des Unternehmens sank dessen Nettoumsatz um 8,8 % auf 631,73 Mio. UAH.
Das Werk verzeichnete einen Rückgang des Bruttogewinns um 27,6 % auf 33,3 Mio. UAH und erzielte aus der operativen Geschäftstätigkeit einen Gewinn von 7,4 Mio. UAH gegenüber 24,6 Mio. UAH im Vorjahr.
Das Unternehmen gibt an, im Berichtszeitraum 19 überholte Sektionen von Elektrolokomotiven im Wert von 546 Mio. UAH, 61 Radsätze im Wert von 24,4 Mio. UAH sowie 230 Traktionsmotoren und Hilfsaggregate im Wert von 37,8 Mio. UAH verkauft zu haben.
Wie bereits berichtet, schloss das Werk das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem Verlust in Höhe von 20,2 Mio. UAH ab, gegenüber einem Nettogewinn von 0,48 Mio. UAH im gleichen Zeitraum des Jahres 2025, bei einem Anstieg des Nettoumsatzes um 14,6 % auf 250,5 Mio. UAH.
Das KEVRZ wurde 1868 gegründet. Es ist spezialisiert auf die Generalüberholung von Elektrozügen für die ukrainischen Eisenbahnen, die Reparatur von Baugruppen und Aggregaten, Elektromaschinen, Elektromotoren und Radsätzen sowie die Herstellung von Ersatzteilen.
Das Werk schloss das Jahr 2025 mit einem Nettogewinn von 70,2 Mio. UAH ab – das ist 4,4-mal mehr als im Vorjahr –, bei einem Anstieg des Nettoumsatzes um 34,2 % auf 1 Mrd. 703 Mio. UAH. Es wurden 51 Elektrosektionen, 223 Radsätze, 538 Traktionsmotoren und Hilfsaggregate instand gesetzt.
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