Business news from Ukraine

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Am Kiewer Karton- und Papierkombinat wurden Industrie- und Verwaltungsgebäude beschädigt

Das Karton- und Papierkombinat Kiew (KKPK, Obuchow, Region Kiew) wurde am 14. März einem groß angelegten Raketenangriff des Feindes ausgesetzt, bei dem Industrie- und Verwaltungsgebäude, Produktionsanlagen sowie technische Versorgungsleitungen beschädigt wurden, teilte das Kombinat auf seiner Website mit.

„Dank der wirksamen und rechtzeitigen Sicherheitsmaßnahmen, die im Kombinat gelten, blieben alle Mitarbeiter am Leben und unverletzt“, heißt es in der Mitteilung vom Montag.

Das KKBK teilt mit, dass derzeit der Notfallstab des Unternehmens rund um die Uhr im Einsatz ist und alle notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung der Folgen der Beschädigungen und Zerstörungen sowie zur Bewertung der entstandenen Schäden ergriffen werden.

„Im Bewusstsein der hohen sozialen Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern hat der Eigentümer des Kiewer Karton- und Papierwerks, Heinz Zinner, beschlossen, unverzüglich die erforderlichen zusätzlichen Finanzmittel für die Durchführung aller Wiederaufbauarbeiten bereitzustellen“, heißt es in der Mitteilung.

Das Werk fügte hinzu, dass es jedem dankbar sei, der es als ukrainischen Hersteller durch den Kauf seiner Produkte unterstütze, was eine schnellere Wiederaufnahme der Produktion ermögliche.

Das Kiewer Karton- und Papierkombinat ist das Hauptunternehmen der gleichnamigen Unternehmensgruppe, eines der größten Unternehmen Europas in der Herstellung von Karton- und Papierprodukten mit über 2.500 Beschäftigten.

Das Werk verfügt insbesondere über eine Kartonproduktion mit einer Kapazität von 240.000 Tonnen pro Jahr und ein Werk für Wellpappe mit einer Kapazität von 355 Millionen Quadratmetern sowie eine Produktion für Rohpapier und Fertigprodukte mit einer Kapazität von 70.000 Tonnen Rohpapier jährlich.

Wie berichtet, steigerte das Werk im Jahr 2025 sein Produktionsvolumen im Vergleich zu 2024 um 5 % auf 8,4 Mrd. UAH.

Das Werk gehört zu 100 % der österreichischen Pulp Mill Holding GmbH, deren wirtschaftlicher Eigentümer Heinz Zinner ist.

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