Der Agrarkonzern „TAS Agro“ hat in der Saison 2026 die Anbauflächen für Sonnenblumen auf 24.000 ha und für Mais auf 9.800 ha vergrößert, wie das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite mitteilte.
„Diese Entscheidung hängt in erster Linie mit der sinkenden wirtschaftlichen Attraktivität einzelner Kulturen und der Konkurrenz durch ertragsstärkere Positionen in der Produktionsstruktur zusammen. In der Saison 2026 legen wir den Schwerpunkt auf eine stärker diversifizierte Anbaustruktur und Kulturen mit einer besser vorhersehbaren Wirtschaftlichkeit“, zitiert die Pressestelle den leitenden Agrartechnologen von „TAS Agro“, Wolodymyr Shyl.
Dem Bericht zufolge stiegen die Anbauflächen für Sonnenblumen um 54,8 % und für Mais um 28,9 %. Den stärksten Rückgang verzeichnete hingegen Soja – um 65,8 % auf 5,2 Tausend Hektar. Die Anbauflächen für Winterweizen gingen aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen im Herbst 2025 um 8,7 % auf 21.000 ha zurück, während die Anbauflächen für Winterraps auf 15.300 ha (+9,3 %) ausgeweitet wurden. Der Agrarkonzern wird im Jahr 2026 erstmals Ölflachs (140 ha) in die Anbaustruktur aufnehmen und 165 ha Anbaufläche für Industriehanf beibehalten.
Der Agrarkonzern „TAS Agro“ wurde 2014 gegründet. Sein Landbestand umfasst 88.000 ha in den Oblasten Tschernihiw, Sumy, Kiew, Winnyzja, Kirowograd und Mykolajiw. Sie ist auf den Pflanzenbau spezialisiert; die Lagerkapazitäten der Agrarholding betragen rund 250.000 Tonnen. Der Tierhaltungsbereich umfasst eine Rinderherde von 5.500 Tieren, von denen 2.500 zur Milchviehherde gehören.
Die Agrarholding gehört zur 1998 gegründeten „TAS“-Gruppe. Ihr Geschäftsfeld umfasst den Finanzsektor (Bank- und Versicherungssegmente) sowie den Apothekenbereich, aber auch Industrie, Immobilien und Venture-Projekte.
Gründer von „TAS“ und Begünstigter der Agrarholding „TAS Agro“ ist Serhiy Tihipko.