Der Verband „Ukrcement“ setzt sich für eine breitere Anwendung von Zementbetontechnologien im Straßenbau in der Ukraine ein und fordert die Gemeinden auf, Standardlösungen und ein Paket von normativen Dokumenten für die schnelle Wiederherstellung zerstörter Abschnitte vorzubereiten, teilte der Verband nach Abschluss des wissenschaftlich-praktischen Seminars „Zementbetonstraßen: Technologien, Standards, Perspektiven“ mit, das am 11. Februar in Kiew stattfand.
Die Geschäftsführerin des Verbandes „Ukrcement“, Lyudmila Krypka, betonte in ihrem Bericht die Möglichkeit der Zementindustrie, den Binnenmarkt vollständig mit Zement zu versorgen. Sie hob auch den Übergang zu europäischen Standards bei Produkten und Vorschriften hervor, insbesondere GOST EN 197-1 und die Anforderungen an Erklärungen und die Verantwortung der Teilnehmer der Lieferkette für Bauprodukte.
Nach Angaben von „Ukrcement” können Beton-Technologien im Rahmen des Wiederaufbaus der Infrastruktur ein praktisches Instrument für Gemeinden sowohl für den Bau einzelner Abschnitte als auch für die Instandsetzung von Straßen sein. Die Aufgabe für die nahe Zukunft besteht darin, Standardprojekte, Materialien und Technologien zu entwickeln, die es ermöglichen, Wiederaufbauarbeiten in vielen Fällen ohne die Beteiligung großer Straßenbauunternehmen durchzuführen.
„Die schwierigsten Zeiten sind Zeiten des Wandels. Es ist wichtig, diese Veränderungen zum Wohle der Entwicklung des Landes zu nutzen“, betonte Krypka und hob die Bedeutung der Einführung bewährter Verfahren unter Verwendung einheimischer Baumaterialien hervor, die einen Mehrwert für die Wirtschaft schaffen.
Wie der Verband feststellte, ist die Entwicklung von Zementbetonstraßen von strategischer Bedeutung und kann zu einem der Motoren für den Wiederaufbau des Landes und die Schaffung einer nachhaltigen Infrastruktur auf europäischem Niveau werden.