Wie der Serbische Ökonom berichtet, sieht die Rangliste der durchschnittlichen Preise für Ackerland nach den neuesten verfügbaren offiziellen Daten wie folgt aus:
1. Slowenien – 28.348.000 Euro pro Hektar, Daten für das Jahr 2024.
2. Griechenland – rund 14.312 Tausend Euro, Stand 2024.
3. Serbien – 9.583 Tausend Euro, Stand 2025.
4. Rumänien – 8,7 Tausend Euro, Stand 2024.
5. Bulgarien – 8.679 Tausend Euro, 2024.
6. Kroatien – 6.723 Tausend Euro, 2025.
Die Daten geben die Kosten für freies Ackerland ohne Gebäude und mehrjährige Anpflanzungen wieder. Da die Zeiträume der statistischen Erhebungen variieren, zeigt das Ranking das allgemeine Preisniveau und keinen vollständig synchronen Vergleich.
Das teuerste Land der Region befindet sich in Slowenien, wo das Angebot begrenzt ist und die Grundstücke oft klein und zersplittert sind. In Griechenland hängt der Preis stark vom Zugang zu Wasser, der Nähe zur Küste und den Bebauungsmöglichkeiten ab. Serbien hat Rumänien, Bulgarien und Kroatien beim Durchschnittspreis bereits überholt, obwohl seine Werte weiterhin etwa 37 % unter dem EU-Durchschnitt liegen.
Für Ausländer ist der Preis nicht das einzige Kriterium. In Serbien ist der direkte Kauf von landwirtschaftlichen Flächen fast vollständig verboten. In den EU-Ländern haben Bürger anderer EU-Staaten in der Regel mehr Möglichkeiten, während für Käufer aus Drittländern Beschränkungen, Gegenseitigkeitsregeln oder die Notwendigkeit gelten können, den Kauf über ein lokales Unternehmen abzuwickeln.
Albanien, Montenegro, Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina sind aufgrund fehlender aktueller vergleichbarer nationaler Statistiken nicht in das Ranking aufgenommen worden. Die in Anzeigen angegebenen Preise können dort erheblich von den tatsächlichen Transaktionspreisen abweichen.
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