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Stablecoins könnten bis zu 500 Milliarden Dollar an Einlagen aus US-Banken abziehen

28 Januar , 2026  

Analysten von Standard Chartered schätzen, dass Dollar-Stablecoins bis Ende 2028 etwa 500 Milliarden Dollar an Einlagen von US-Banken abziehen könnten, was den Wettbewerb um Finanzierungen zwischen traditionellen Banken und Krypto-Infrastrukturen verschärfen würde.

Als am anfälligsten bezeichnen die Banken regionale Kreditinstitute – deren Erträge sind stärker an die Nettozinsmarge (die Differenz zwischen der Rendite der Vermögenswerte und den Kosten der Einlagen) gebunden, sodass sich der Abfluss von Finanzmitteln schneller auf die Rentabilität auswirkt.

Das Risiko für Banken besteht darin, dass ein Teil der „sicheren Geldreserven” von Einlagen in Token übergeht: Zahlungsfunktionen und ein Teil der Transaktionsaktivitäten können in Stablecoins übergehen, und die Reserven der Emittenten werden häufiger nicht im Bankensystem, sondern in US-Staatsanleihen angelegt. Insbesondere die größten Emittenten Tether und Circle halten nach Schätzungen von Standard Chartered den größten Teil ihrer Reserven in US-Staatsanleihen, d. h. es findet kaum eine „Überlagerung” in Banken statt.

Der beschleunigende Faktor ist die Regulierung. Reuters merkt an, dass das in den USA verabschiedete Bundesgesetz über Stablecoins voraussichtlich zu einer breiteren Nutzung führen wird; Dabei verbietet das Gesetz den Emittenten, Zinsen für Stablecoins zu zahlen, aber die Banken sind der Ansicht, dass eine „Lücke” für die Auszahlung von Erträgen über Dritte (z. B. Kryptobörsen) bestehen bleibt, was den Wettbewerb um Einlagen verschärft.

Wenn sich das Szenario der Standard Chartered bestätigt, wird sich ein Teil der Finanzierung vom Bankensystem auf den US-Staatsanleihemarkt verlagern, da das Wachstum der Stablecoins die Nachfrage nach kurzfristigen Schatzpapieren erhöht, mit denen die Reserven gedeckt werden.

Quelle: https://www.fixygen.ua/news/20260128/steyblkoini-mozhut-zabrati-u-bankiv-ssha-do-500-mlrd-depozitiv-do-2028-roku.html

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