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Alstom erhält Auftrag im Wert von fast 1 Milliarde Euro für den Bau der ersten U-Bahn-Linie in Belgrad

1 April , 2026  

Wie der Serbische Ökonom berichtet, hat das französische Unternehmen Alstom einen Auftrag im Wert von 915 Millionen Euro für die Lieferung einer schlüsselfertigen Komplettlösung für die erste U-Bahn-Linie in Belgrad erhalten – die erste vollautomatische U-Bahn in Serbien. Dies teilte das Unternehmen am 27. März selbst mit, und das Informationsportal Parametar (https://www.parametar.rs/) bewertete den Vertrag als eines der größten Infrastrukturprojekte der Region in den letzten Jahren.

Die erste Phase der Linie 1 wird Makishko Pole und Karaburma verbinden. Die 15 km lange Strecke wird 15 Stationen umfassen, von denen etwa 11 km in Tunneln durch das Stadtzentrum verlaufen werden.

Der Vertrag sieht die Lieferung von 32 fahrerlosen dreiteiligen Metropolis-Zügen sowie von Signal- und Telekommunikationssystemen, Stromversorgungsanlagen, Gleisanlagen, Bahnsteigtüren, Depotausrüstung, einer zentralen Leitstelle und Cybersicherheitssystemen vor. Die Züge werden auf Basis der Urbalis-CBTC-Technologie betrieben, was einen vollautomatischen Betrieb mit einem Takt von bis zu 90 Sekunden ermöglicht.

Alstom hat bereits mit der Planungsphase für die Linie 1 begonnen. Das Unternehmen betont, dass das Projekt mit staatlicher Finanzierung aus Frankreich realisiert wird und der Vertrag selbst erst nach der endgültigen Unterzeichnung der Finanzvereinbarung in der Bilanz ausgewiesen wird.

Das U-Bahn-Projekt in Belgrad wird insgesamt auf 4–7 Mrd. Euro geschätzt, wobei der Finanzierungsbedarf allein für die erste Linie bis zu 2,5 Mrd. Euro betragen könnte. Die Bauarbeiten für das Projekt werden separat durchgeführt, unter anderem unter Beteiligung chinesischer Auftragnehmer, was das Bauvorhaben hinsichtlich der Liefer- und Ausführungsstruktur zu einem französisch-chinesischen Modell macht.

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