Business news from Ukraine

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Serben, Russen und Ukrainer gehören zu den zahlreichsten Besuchern des montenegrinischen Badeorts Budva

10 August , 2026  

Wie der Serbische Ökonom berichtet, besuchten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 rund 245.000 Touristen Budva und verbrachten dort fast 800.000 Übernachtungen. Dies geht aus vorläufigen Daten von MONSTAT hervor, die von der Tourismusorganisation von Budva veröffentlicht wurden. Die Zahl der Übernachtungen lag damit etwas über dem Vorjahreswert.

Stand 7. August hielten sich an der Budva-Riviera 44.534 registrierte Touristen auf, davon 44.143 Ausländer und nur 391 Einwohner Montenegros. Somit entfallen derzeit über 99 % des registrierten Touristenstroms auf ausländische Gäste. Im privaten Sektor sind 24.888 Personen untergebracht, in Hotels 18.525.

Nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres bleibt Serbien mit rund 13 % des Touristenstroms der größte ausländische Markt für Budva. Die Tourismusorganisation verzeichnet zudem einen Anstieg bei den west-europäischen Reisenden.

Eine genaue aktuelle Aufschlüsselung der derzeitigen Urlauber nach Nationalitäten wird nicht veröffentlicht, doch die offiziellen Daten von TO Budva geben Aufschluss über die führenden Märkte.

In Gemeinschaftsunterkünften – vor allem in Hotels – kommen derzeit die meisten Touristen aus Serbien, Russland, Israel, Großbritannien, Deutschland, Bosnien, Polen, der Ukraine und der Türkei.

Bei privaten Ferienwohnungen und Apartments sieht die Verteilung etwas anders aus: Hier führen Serbien, Russland, Bosnien, die Ukraine, Polen, Deutschland, die Türkei, Großbritannien, Nordmazedonien und Rumänien. Somit belegen die Ukrainer derzeit den vierten Platz unter den wichtigsten Märkten für Privatunterkünfte in Budva und gehören zu den Top Ten im Hotelsegment.

Trotz der veränderten Struktur des internationalen Tourismus nach 2022 bleibt auch die Zahl der russischen Touristen auf einem hohen Niveau. Derzeit belegen die Russen sowohl bei der Gruppen- als auch bei der Privatunterbringung den zweiten Platz hinter den Touristen aus Serbien.

Gleichzeitig wird die Struktur immer vielfältiger. In den Hotels hat die Bedeutung von Israel, Großbritannien, Deutschland und Polen deutlich zugenommen, und Vertreter der größten Hotelgruppe „Budvanska rivijera“ verzeichnen in der laufenden Saison zudem Gäste aus den baltischen Staaten, der Ukraine, Kasachstan, Ägypten und China.

Somit wird der Haupttouristenstrom nach Budva heute von Serbien und den Nachbarländern, Russland und der Ukraine sowie den schnell wachsenden Märkten Westeuropas und Israels geprägt.

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