„Ukrnafta“ bereitet sich auf die Herbst-Winter-Saison vor, während die zivile Infrastruktur der Öl- und Gasförderung ständig russischen Angriffen ausgesetzt ist.
Der Vorstandsvorsitzende von „Ukrnafta“, Bogdan Kukura, und der amtierende Vorstandsvorsitzende von „Naftogaz der Ukraine“, Serhij Fedorenko, besuchten die Produktionsstätten von „Ukrnafta“ im Norden und Osten der Ukraine.
„Im Mittelpunkt stehen die Sicherheit der Menschen und der Schutz der Produktionsanlagen. Unsere vorrangige Aufgabe ist es, das Personal zu schützen und die Folgen möglicher Angriffe zu minimieren“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der AG „Ukrnafta“, Bogdan Kukura.
Im Rahmen des Besuchs wurden Schutzräume für die Mitarbeiter, Warnsysteme sowie die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung inspiziert. Separat wurden der Schutzzustand der Produktionsanlagen und die Einsatzbereitschaft der Abteilungen für den Herbst- und Winterbetrieb überprüft.
Das Unternehmen verstärkt weiterhin die Sicherheitsmaßnahmen und bereitet die Produktionsinfrastruktur auf den Betrieb unter Bedingungen ständiger Bedrohungen vor. Die Hauptaufgabe besteht darin, Menschen zu schützen und einen stabilen Betrieb der Förderanlagen zu gewährleisten.
Die AG „Ukrnafta“ ist das größte Ölförderunternehmen der Ukraine und Betreiber des größten nationalen Tankstellennetzes – UKRNAFTA. Im Jahr 2024 übernahm das Unternehmen die Verwaltung der Vermögenswerte von Glusco. Im Jahr 2025 schloss es eine Vereinbarung mit Shell Overseas Investments BV über den Kauf des Shell-Netzwerks in der Ukraine ab. Insgesamt betreibt es fast 700 Tankstellen.
Das Unternehmen setzt ein umfassendes Programm zur Wiederaufnahme des Betriebs und zur Modernisierung des Formats der Tankstellen seines Netzwerks um. Seit Februar 2023 gibt das Unternehmen eigene Tankgutscheine und „NAFTA-Karten“ heraus, die über die „Ukrnafta-Postach“ GmbH an juristische und natürliche Personen verkauft werden.
Größter Anteilseigner von „Ukrnafta“ ist die NAK „Naftogaz der Ukraine“ mit einem Anteil von 50 % + 1 Aktie.
Im November 2022 beschloss der Oberste Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, die Anteile an den Unternehmensrechten, die sich im Besitz privater Eigentümer befanden, an den Staat zu übertragen; das Unternehmen wird nun vom Verteidigungsministerium verwaltet.
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