Wie Fixygen berichtet, hat die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eine neue Regelung namens „Regulation Crypto Assets“ vorgeschlagen, die speziell auf die Kapitalbeschaffung durch Kryptowährungs-Projekte zugeschnitten ist.
Der Vorschlag sieht zwei Regelungen vor.
Kleinere Projekte können innerhalb von vier Jahren bis zu 5 Millionen Dollar beschaffen, größere Projekte bis zu 75 Millionen Dollar alle 12 Monate, ohne den vollständigen Standardprozess zur Registrierung von Wertpapierangeboten durchlaufen zu müssen.
Dabei müssen die Emittenten den Anlegern Informationen offenlegen und unterliegen weiterhin den gesetzlichen Bestimmungen zu Betrug und Marktmanipulation.
Die SEC schlägt zudem einen „Safe-Harbor“-Mechanismus vor, der es unter Einhaltung einer Reihe von Anforderungen ermöglicht, das Krypto-Asset selbst vom ursprünglichen Investitionsvertrag zu trennen.
Stellungnahmen zu dem Entwurf werden bis zum 20. Oktober 2026 entgegengenommen.
Sollten die Vorschriften verabschiedet werden, würden die USA erstmals über ein eigenständiges, vollwertiges Verfahren zur Kapitalbeschaffung speziell für Krypto-Start-ups verfügen.