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Europol meldet einen neuen Schlag gegen das „Balkan-Kartell“

Wie der Serbische Ökonom berichtet, hat Europol neue Fortschritte bei den Ermittlungen gegen das sogenannte „Balkan-Kartell“ bekannt gegeben: In Montenegro wurde einer der mutmaßlichen Hauptakteure des Netzwerks festgenommen, das laut Ermittlungen mit dem Transport großer Kokainlieferungen aus Südamerika auf den europäischen Markt in Verbindung gebracht wird. Nach Angaben der Behörde geht es um den Schmuggel von 2,7 Tonnen Drogen.

Wie Europol präzisiert, haben die montenegrinischen Justizbehörden Anklage gegen mehrere Verdächtige erhoben, wobei sich die Ermittlungen auf die internationale Logistik des Drogenhandels, die Finanzströme und die Koordination der Lieferungen innerhalb Europas konzentrieren. Es handelt sich um eine Struktur, die laut Ermittlungsergebnissen über mehrere Länder hinweg operierte und den Balkan als Teil eines größeren kriminellen Netzwerks nutzte.

Zuvor, im Dezember 2025, hatte die Behörde über eine separate Operation in Deutschland gegen Schlüsselfiguren dieses Milieus berichtet; damals ging es um drei Festnahmen und die Beschlagnahmung von Vermögenswerten in Höhe von etwa 5 Millionen Euro.

Für die Balkanländer haben solche Fälle nicht nur eine strafrechtliche, sondern auch eine wirtschaftliche Dimension. Die Intensivierung internationaler Ermittlungen, der Ausbau des Datenaustauschs zwischen Polizei und Finanzermittlungsbehörden sowie der Druck auf illegale grenzüberschreitende Geldströme werden Teil einer umfassenderen Agenda zur Verringerung der Reputations- und institutionellen Risiken der Region. Für Montenegro, Serbien und die benachbarten Märkte ist dies auch im Hinblick auf das Investitionsimage von Bedeutung, da die Bekämpfung der organisierten Kriminalität nach wie vor eines der ständigen Bewertungskriterien seitens der EU ist.

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