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Die Aluminiumproduktion in den Ländern am Persischen Golf ist im Juli um 44% zurückgegangen

Die Primäraluminiumproduktion in den Ländern am Persischen Golf belief sich im Juli auf 293.000 Tonnen, was laut vorläufigen Berechnungen des International Aluminium Institute (IAI) einem Rückgang von 44 % gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2025 entspricht.

Die Produktionsmengen bewegen sich weiterhin nahe dem tiefsten Stand seit mehr als fünfzehn Jahren, was auf die Auswirkungen des militärischen Konflikts im Nahen Osten auf den Betrieb der Werke in der Region zurückzuführen ist. Zwei Werke in den Ländern am Persischen Golf, auf die etwa 9 % der weltweiten Produktionskapazitäten für Primäraluminium entfallen, wurden Ende März von Iran angegriffen.

Dennoch stieg die Produktion leicht gegenüber dem im April verzeichneten lokalen Tiefststand von 274.000 Tonnen an. Im Mai belief sich das Produktionsvolumen auf 281.000 Tonnen, im Juni auf 276.000 Tonnen, wie aus den revidierten Daten des IAI hervorgeht.

Emirates Global Aluminium teilte im August mit, dass die Wiederaufnahme des Betriebs im Werk in Al-Tawil (Abu Dhabi) nach dem Notstillstand im März schneller voranschreitet als erwartet. Eine Rückkehr zu den früheren Produktionsniveaus dürfte jedoch frühestens Anfang 2027 erfolgen. Das Werk, dessen Kapazität 1,5 Mio. Tonnen pro Jahr beträgt, ist derzeit zu etwa 18 % ausgelastet.

Die weltweite Produktion von Primäraluminium ging im Juli im Jahresvergleich um 1,7 % auf 6,16 Mio. Tonnen zurück. Insbesondere in China stieg die Produktion um 2,7 % auf 3,866 Mio. Tonnen. In Nordamerika blieb der Wert unverändert (330.000 Tonnen), in Europa stieg er um 7,5 % (auf 643.000 Tonnen) und in Asien (ohne China) um 2,7 % (auf 422.000 Tonnen).

Einen detaillierteren Überblick über die weltweite Aluminiumproduktion – 1970–2024 – finden Sie im Video auf dem YouTube-Kanal Experts Club.

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