Business news from Ukraine

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In der Oblast Donezk kommen auf jeden Neugeborenen 19 Todesfälle

Das schlechteste Verhältnis von Geburten- zu Sterberate wurde im ersten Halbjahr 2026 in den an der Front gelegenen Oblasten der Ukraine verzeichnet.

In der Oblast Donezk kamen auf einen Neugeborenen 19 Todesfälle, in der Oblast Cherson waren es 14. In den Oblasten Sumy, Tschernihiw und Charkiw betrug das Verhältnis etwa eins zu sechs.

Im ukrainischen Durchschnitt kamen auf einen Geborenen fast vier Verstorbene. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert bei eins zu drei.

Die beste, wenn auch ebenfalls negative demografische Bilanz unter den Regionen wurde in den Oblasten Riwne, Wolhynien und Transkarpatien verzeichnet. Dort kamen auf einen Neugeborenen jeweils zwei Verstorbene.

Insgesamt wurden in der Ukraine im Zeitraum Januar bis Juni 2026 73.292 Tausend Geburten und 259.853 Tausend Todesfälle registriert, wie OpenDataBot am 22. Juli auf der Grundlage von Daten des Justizministeriums mitteilte.

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Die Sterblichkeitsrate in der Ukraine lag fast viermal so hoch wie die Geburtenrate

In der Ukraine wurden im Zeitraum Januar bis Juni 2026 73.292 Tausend Geburten und 259.853 Tausend Todesfälle registriert. Somit kamen auf einen Neugeborenen fast vier Verstorbene, während das Verhältnis im ersten Halbjahr 2025 noch bei eins zu drei lag.

Dies teilte OpenDataBot am 22. Juli unter Berufung auf Daten des ukrainischen Justizministeriums mit.

Die Zahl der Geburten im ersten Halbjahr ging um 16 % im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2025 zurück, als in der Ukraine 86.795 Tausend Neugeborene registriert wurden. Im Vergleich zur Vorkriegszeit hat sich die Geburtenrate fast halbiert.

Im Durchschnitt kamen im Jahr 2026 in der Ukraine monatlich etwa 12.000 Kinder zur Welt. Vor zehn Jahren lag der durchschnittliche Monatswert bei etwa 32.000.

Der Anteil der Jungen unter den Neugeborenen betrug 51 %, der der Mädchen 49 %.

 

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Kiew führt die Regionen der Ukraine bei der Zahl der Neugeborenen an

In Kiew wurden im ersten Halbjahr 2026 8.352 Tausend Geburten registriert – das sind etwa 11 % der Gesamtzahl der Neugeborenen in der Ukraine.
Den zweiten Platz belegte die Oblast Lemberg, wo 6.617 Tausend Kinder geboren wurden. Es folgen die Oblast Dnipropetrowsk mit 5.611 Tausend Neugeborenen und die Oblast Odessa mit 5.450 Tausend.
Gleichzeitig ging die Geburtenrate nicht nur in den Frontgebieten, sondern auch in den relativ sicheren Regionen zurück. In den Oblasten Winnyzja, Lemberg und Ternopil sank die Zahl der Geburten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 um etwa 20 %.
Der stärkste Rückgang wurde in der Oblast Donezk verzeichnet, wo sich die Zahl der Neugeborenen etwa verdreifachte. In der Oblast Saporischschja sank die Zahl um 23 %.
Insgesamt wurden in der Ukraine von Januar bis Juni 2026 73.292 Tausend Geburten registriert, was einem Rückgang von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, wie OpenDataBot am 22. Juli unter Berufung auf Daten des Justizministeriums mitteilte.

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Die UNO hat einen historischen Tiefstand der Geburtenrate verzeichnet: Kinder zu haben ist teuer

Laut dem neuen Bericht „The real fertility crisis“ des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) haben die weltweiten Geburtenraten einen absoluten Tiefstand erreicht, was den globalen Trend zum Bevölkerungsrückgang bestätigt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie

Die durchschnittliche Geburtenrate ist seit 1950 von 5 auf etwa 2,2 bis 2,3 Kinder pro Frau gesunken.

In mehr als der Hälfte der Länder, darunter die USA, Deutschland, Indien und Brasilien, liegt die durchschnittliche Kinderzahl pro Familie unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 bis 2,2.

Jeder fünfte Erwachsene in 14 der befragten Länder (USA, Indien, Brasilien, Deutschland u. a.) gab an, dass er sich vor allem aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten und finanzieller Probleme nicht so viele Kinder leisten kann, wie er gerne hätte.

Die Analyse zeigt: Das Problem ist nicht der fehlende Kinderwunsch, sondern die fehlenden Möglichkeiten – es mangelt an sozialer und finanzieller Unterstützung.

„Die Welt ist in eine Phase des massiven Geburtenrückgangs eingetreten … Viele haben das Gefühl, dass sie nicht die Familie gründen können, die sie sich wünschen, und das ist wirklich eine Krise“, erklärte die Geschäftsführerin der Stiftung, Natalia Kanem.

Demografische Instabilität – der Rückgang der Bevölkerung und der Anstieg des Anteils älterer Menschen bedrohen die Wirtschaft und die soziale Struktur der Länder. Der Verlust junger Bürger – junge Familien verschieben die Geburt oder verzichten ganz auf Kinder, was den Konsum und den nationalen Wohlstand verringert. Geografische Ungleichheit – während die Bevölkerung in Europa und Japan schrumpft, findet das Wachstum vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika statt.

Der UNFPA-Bericht zeigt eindeutig: Die Geburtenrate sinkt nicht aufgrund mangelnder Kinderwünsche, sondern aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung. Ohne PROGRAMMATISCHE Hilfsmaßnahmen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich riskieren die Gesellschaften weltweit, mit demografisch verarmten zukünftigen Generationen konfrontiert zu sein.

 

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