Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) erwägt, Kiew einen Kredit in Höhe von bis zu 50 Mio. EUR zu gewähren, um die Liquidität des kommunalen Unternehmens „Kyivteploenergo“ zu stützen und die unterbrechungsfreie Erbringung lebenswichtiger städtischer Dienstleistungen unter Kriegsbedingungen sicherzustellen.
Wie aus den Unterlagen der Bank hervorgeht, soll das Projekt am 22. Juli 2026 genehmigt werden.
Der Kredit soll den kritischen Liquiditätsbedarf von „Kyivteploenergo“ decken, insbesondere Betriebs- und Instandhaltungskosten, sowie vorübergehende Einnahmeausfälle und zusätzliche, durch den Krieg verursachte Kosten ausgleichen.
Aufgrund der Kriegsrisiken wird der Kredit teilweise durch eine Garantie der Europäischen Union (EU) zur Deckung der ersten Verluste im Rahmen des Programms für kommunale, infrastrukturelle und industrielle Resilienz (MIIR) innerhalb des Investitionsprogramms für die Ukraine (UIF) abgesichert.
Die Finanzierung soll eine unterbrechungsfreie Wärmeversorgung von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Wohngebäuden und Unternehmen sowie die Stromerzeugung für die Stadt und das Stromnetz sicherstellen.
Die EBRD weist darauf hin, dass die zusätzliche Belastung des zentralen Fernwärmesystems von Kiew insbesondere mit der großen Zahl von Binnenvertriebenen zusammenhängt.
Das Projekt ist Teil des EBRD-Programms „Sicherung von Resilienz und Existenzgrundlagen“ (RLF). Es soll zudem die Entwicklung und den Ausbau städtischer Dienstleistungen für Veteranen und deren Familienangehörige unterstützen.
Wie berichtet, erklärte der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko im Juni, dass der Kiewer Stadtrat die Aufnahme eines EBRD-Kredits in Höhe von 50 Mio. EUR für „Kiewteploenergo“ zur Umsetzung der Maßnahmen des Stabilitätsplans für die Hauptstadt genehmigen müsse. Die Kosten für die vorrangigen Maßnahmen zur Energiesicherheit in Kiew schätzte er auf etwa 30 Mrd. UAH.
Die Europäische Bank für Wiederbau und Entwicklung (EBRD) aknn einen Kredit in Höhe von 140 Mio. EUR ans Kommunalunternehmen „Kyivteploenergo“zur Modernisierung vom hauptstädtischen Wärmeenergiekomplex vergeben. Darüber teilte der leitende Berater zu den Außenbezieungen von EBRD Anton Usow mit.
Im Rahmen des Programms der Bank „Grüne Städte“ wurde die Vereinbarung über die Finanzierungsvorbereitung unterschrieben.
„Es ist zu erwarten, dass die Kreditvergabe in Höhe von 1140 Mio. EUR zum Arbeitsergebnis wird“, schrieb Herr Usow auf seiner Facebook-Seite.
Der Pressedienst vom Kiewer staatlichen Stadtrat ergänzte, dass die unterschrieben Vereinbarung die Begutachtung von einer Reihe der vordringlichen Investitionsprojekten „Kyivteploenrgo, sowie die Studie vom sozialer und ökologischer Effizienz der Durchführung voraussetzt.
Vorläufig wurde es abgestimmt, dass die Kreditlaufzeit bei 12-13 Jahren einschließlich dreijährigen Nachfrist liegen wird. Der Jahreszinssatz beläuft sich auf 6%.
Der Kiewer staatliche Stadtrat erklärte sich bereit, die Sicherheit an das Kommunalunternehmen zu leisten, falls die Finanzierung vergeben wird, und das Unternehmen diesen am Anfang 2020 bekommen wird.
Wie es schon mitgeteilt wurde, trat Kiew anschließend Lemberg dem EBRD-Projekt „Grüne Städte“ bei.