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Las encuestas recientes antes de las elecciones en Serbia ofrecen resultados opuestos

Según informa el portal serbio Parametar en su artículo, a dos semanas de las elecciones parlamentarias anticipadas del 25 de octubre en Serbia, los estudios de opinión publicados siguen mostrando un panorama marcadamente diferente del apoyo a las dos principales fuerzas: la lista «Aleksandar Vučić – Serbia Unida» y «Los estudiantes ganan».

La encuesta más reciente de Faktor Plus, realizada entre el 16 y el 20 de septiembre con una muestra de 986 personas, otorga a la lista de Vučić el 48,6% y a la lista estudiantil el 37,1%. La diferencia es de 11,5 puntos porcentuales. En el mismo estudio, los socialistas de Ivica Dačić obtienen el 4,9%, mientras que «Serbia Europea» alcanza el 3,6%.

Sin embargo, la encuesta de NSPM publicada el 30 de septiembre muestra una situación prácticamente inversa: «Los estudiantes ganan» – 44,4%, «Serbia Unida» – 41,7%. Además, en la medición anterior de la misma organización, los indicadores eran del 39,6% y el 37,5%, respectivamente.

Es decir, la diferencia entre los dos últimos estudios públicos es fundamental: uno otorga al poder una ventaja de más de 11 puntos, mientras que el otro concede a los estudiantes una ventaja de casi 3 puntos.

Al mismo tiempo, la dinámica dentro de las propias encuestas también es interesante. A principios de septiembre, Faktor Plus estimaba el apoyo a la lista de Vučić en un 47,2% y a los estudiantes en un 31,5%. Apenas unas semanas después, el indicador de los estudiantes aumentó hasta el 37,1%, es decir, 5,6 puntos porcentuales, mientras que la lista de Vučić ganó solamente 1,4 puntos porcentuales.

Una encuesta independiente realizada en junio por CRTA y Stanford Democracy Action Lab también mostró un alto grado de polarización política. Registró diferencias significativas en las opiniones de los partidarios de la lista estudiantil y del SNS, y confirmó que la sociedad serbia se divide cada vez más en dos grandes campos políticos.

Resulta significativo que los propios sociólogos sean actualmente prudentes a la hora de intentar determinar el equilibrio exacto de fuerzas. El representante de Faktor Plus, Vladimir Pajić, declaró el 1 de octubre que lo único que puede considerarse suficientemente probable según los datos de las encuestas es una alta participación electoral.

Precisamente la participación electoral puede convertirse en uno de los factores clave el 25 de octubre. En el estudio de septiembre de Faktor Plus, el 64% de los encuestados declaró que definitivamente acudiría a votar, mientras que otro 11% seguía indeciso. Entre quienes tenían intención de participar en las elecciones, el 69% ya sabía exactamente por quién votaría.

En este contexto, la campaña se parece cada vez más a un referéndum entre los dos principales bloques. Incluso el investigador de NSPM, Đorđe Vukadinović, habló directamente de la proximidad de una «atmósfera de referéndum», en la que el espacio para terceras fuerzas se reduce notablemente.

En la papeleta electoral del 25 de octubre habrá 18 partidos, pero la lucha real por la mayor parte de los votos se concentra cada vez más en torno a los dos principales proyectos políticos.

Fuente: Parametar, NSPM, CRTA.

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Aktuelle Umfragen vor den Wahlen in Serbien liefern gegensätzliche Ergebnisse

Wie das serbische Portal Parametar in seinem Artikel berichtet, zeigen die veröffentlichten Meinungsumfragen zwei Wochen vor den vorgezogenen Parlamentswahlen am 25. Oktober in Serbien weiterhin ein stark unterschiedliches Bild der Unterstützung für die beiden größten politischen Kräfte – die Liste „Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien“ und „Die Studierenden gewinnen“.

Die jüngste Umfrage von Faktor Plus, die vom 16. bis 20. September unter 986 Personen durchgeführt wurde, gibt der Liste von Vučić 48,6 % und der Studierendenliste 37,1 %. Der Abstand beträgt 11,5 Prozentpunkte. In derselben Untersuchung erhalten die Sozialisten von Ivica Dačić 4,9 % und „Europäisches Serbien“ 3,6 %.

Die am 30. September veröffentlichte Umfrage von NSPM zeigt jedoch nahezu die umgekehrte Situation: „Die Studierenden gewinnen“ – 44,4 %, „Vereinigtes Serbien“ – 41,7 %. Bei der vorherigen Erhebung derselben Organisation lagen die Werte bei 39,6 % beziehungsweise 37,5 %.

Der Unterschied zwischen den beiden jüngsten öffentlich zugänglichen Untersuchungen ist somit grundlegend: Die eine gibt den Machthabern einen Vorsprung von mehr als 11 Prozentpunkten, die andere den Studierenden einen Vorsprung von fast 3 Prozentpunkten.

Dabei ist auch die Entwicklung innerhalb der Umfragen selbst interessant. Anfang September schätzte Faktor Plus die Liste von Vučić auf 47,2 % und die Studierenden auf 31,5 %. Bereits wenige Wochen später stieg der Wert der Studierenden auf 37,1 %, also um 5,6 Prozentpunkte, während die Liste von Vučić lediglich 1,4 Prozentpunkte hinzugewann.

Eine separate Umfrage von CRTA und dem Stanford Democracy Action Lab im Juni zeigte ebenfalls ein hohes Maß an politischer Polarisierung. Sie stellte erhebliche Unterschiede in den Ansichten der Anhänger der Studierendenliste und der SNS fest und bestätigte, dass sich die serbische Gesellschaft zunehmend in zwei große politische Lager spaltet.

Bemerkenswert ist, dass die Meinungsforscher selbst derzeit vorsichtig sind, wenn es darum geht, das genaue Kräfteverhältnis zu bestimmen. Der Vertreter von Faktor Plus, Vladimir Pajić, erklärte am 1. Oktober, dass das Einzige, was auf Grundlage der Umfragedaten als hinreichend wahrscheinlich angesehen werden könne, eine hohe Wahlbeteiligung sei.

Gerade die Wahlbeteiligung könnte am 25. Oktober zu einem der entscheidenden Faktoren werden. In der September-Umfrage von Faktor Plus erklärten 64 % der Befragten, dass sie auf jeden Fall wählen gehen würden, weitere 11 % waren noch unentschlossen. Unter denjenigen, die an den Wahlen teilnehmen wollten, wussten bereits 69 % genau, wen sie wählen würden.

Vor diesem Hintergrund ähnelt der Wahlkampf zunehmend einem Referendum zwischen den beiden größten Blöcken. Selbst der NSPM-Forscher Đorđe Vukadinović sprach ausdrücklich von einer bevorstehenden „Referendumsatmosphäre“, in der der Spielraum für dritte politische Kräfte deutlich kleiner wird.

Auf dem Stimmzettel werden am 25. Oktober 18 Parteien stehen, doch der tatsächliche Kampf um den Großteil der Stimmen konzentriert sich immer stärker auf die beiden größten politischen Projekte.

Quelle: Parametar, NSPM, CRTA.

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Serbien hat offiziell den Wahlkampf eröffnet – eine Analyse der Lage

Die serbische Wirtschaftszeitung Parametar hat eine interessante Analyse zu den Parlamentswahlen in Serbien veröffentlicht. Präsident Aleksandar Vučić hat für den 25. Oktober vorgezogene Parlamentswahlen angesetzt. In Serbien stehen 250 Abgeordnetensitze zur Verteilung, doch im Grunde genommen wird der Wahlkampf zu einer Entscheidung zwischen der Beibehaltung des derzeitigen Machtmodells und dem Versuch eines politischen Neuanfangs.

Der größte Favorit ist das Bündnis „Aleksandar Vučić – Vereintes Serbien“ um die SNS. Vučić selbst kandidiert für das Amt des Ministerpräsidenten. Seine Kampagne wird sich laut der serbischen Medienplattform Parametar um Stabilität, den Ausbau der Infrastruktur, Investitionen, Wirtschaftswachstum und die These drehen, dass das Land nicht in eine Phase politischer Instabilität zurückfallen darf.

Als Hauptkonkurrent tritt zum ersten Mal keine traditionelle Partei auf, sondern die „Studentenliste“, die aus den Protesten nach der Tragödie in Novi Sad hervorgegangen ist. Ihre Hauptthemen sind Korruption, Rechenschaftspflicht der Regierung, Unabhängigkeit der Institutionen und der Einzug neuer Kräfte in die Politik. Die Slogans der Bewegung sind denkbar einfach: „Die Studenten siegen“ und „Entweder Serbien oder die Mafia“.

Ein Teil der Opposition hat sich bereits entschlossen, die Studenten zu unterstützen, doch eine einheitliche Anti-Regierungs-Liste wird es nicht geben. Getrennt antreten werden die pro-europäische „Europäische Serbien“, der Block „Volks-Serbien“, die Sozialisten um Ivica Dačić sowie mehrere nationalkonservative und souveränistische Gruppierungen.

Die Wahlkampagnen der beiden wichtigsten Machtzentren unterscheiden sich zudem durch eine grundlegend unterschiedliche emotionale Agenda. Nach Ansicht des Soziologen und Mitbegründers des Unternehmens Active Group, Aleksandar Pozniya, wird Vučić seinen Wahlkampf in erster Linie auf das Thema Stabilität ausrichten – indem er die Wähler an das Wirtschaftswachstum, groß angelegte Infrastrukturprojekte, den Zufluss von Investitionen und den allgemeinen Entwicklungsfortschritt Serbiens in den letzten Jahren erinnert. Diese Strategie soll die Wähler davon überzeugen, dass ein Machtwechsel das Risiko birgt, die vom Land erzielten Erfolge zu verlieren. Die Studentenliste hingegen wird an den seit langem bestehenden Wunsch nach Korruptionsbekämpfung und Erneuerung des politischen Systems appellieren und der amtierenden Elite neue, nicht mit den traditionellen Parteien verbundene Personen entgegenstellen. Somit könnten sich die Wahlen in vielerlei Hinsicht zu einem Aufeinandertreffen zweier Grundkonzepte entwickeln – „Stabilität und wirtschaftliche Erfolge“ gegen „Machtwechsel und Säuberung der Institutionen“.

Genau deshalb wird die Frage entscheidend sein, was für die Wähler wichtiger ist: die Wahrung der wirtschaftlichen und politischen Stabilität oder der Wunsch nach einem tiefgreifenden Systemwandel.

Ein eigenes Segment bilden traditionell die Parteien der nationalen Minderheiten. Für Minderheiten gilt eine besondere Wahlregelung: Sie müssen die allgemeine 3-Prozent-Hürde nicht überwinden, und bei der Mandatsverteilung wird ihr Wahlergebnis durch einen speziellen Koeffizienten angepasst. Zu Beginn des Wahlkampfs wird die Teilnahme der Union der Ungarn in der Woiwodschaft (SVM), der bosnischen Parteien SPP und SDA, von Vertretern der albanischen und Roma-Bevölkerung sowie einer Reihe kleinerer regionaler Vereinigungen erwartet. Bis zum Ende der Registrierungsfrist kann sich ihre Zusammensetzung noch ändern.

Die Umfrageergebnisse sind bislang widersprüchlich. Faktor Plus sieht die SNS bei etwa 47 %, die Studenten bei etwa 32 %. Eine frühere Umfrage der CRTA zeigte ein umgekehrtes Bild – etwa 45 % für die Studenten gegenüber 36 % für die SNS.

Auf internationalen Wettplattformen gilt Vučić bislang als klarer Favorit, doch bis zur Wahl sind es noch anderthalb Monate, und die endgültige Liste der Wahlkandidaten steht erst noch nicht fest.

Weitere Informationen finden Sie auf Parametar.rs.

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